Mo, 18:22 Uhr
01.06.2009
nnz-Forum: Nicht hinnehmbar
Es ist Wahlkampfzeit. Da wird so manches gesagt oder geschrieben. Man nimmt das hin; ist eben Wahlkampf. Auch den (sehr höfflich ausgedrückt) sehr forschen Stil der SPD. Persönliche Verunglimpfungen dagegen sind nicht hinnehmbar. Dazu die Anmerkung eines nnz-Lesers...
Andreas Wieninger erinnert daran, dass er Ende vergangenen Jahres bei der Gründung der Südharzwerke nicht zum stellvertretenden Aufsichtratsvorsitzenden gewählt wurde. Das Thema wurde damals in der nnz-online recht ausführlich erörtert. Man hätte gedacht das war’s. Weit gefehlt.
Nunmehr glaubt Andreas Wieninger einen wahlkampftauglichen Grund für diese Nicht-Wahl gefunden zu haben. Verhindert wurden wäre seine Wahl Weil ich immer deutlich gesagt habe, mit mir gibt es keine Mauschelgeschäfte zu Lasten der Bürger. Das heißt nichts anderes als wer mich nicht wählt, steht für Mauschelgeschäfte zu Lasten der Bürger. Und es bedeutet des weiteren, gewählt wird jemand, der für Mauschelgeschäfte zu Lasten der Bürger zur Verfügung steht.
Ich wurde am 01.12.2008 zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Südharzwerke gewählt und verwahre mich mit aller Entschiedenheit gegen derartig bösartige Unterstellungen. 1994 wurde ich vom Stadtrat zum ersten Mal in einen Aufsichtrat entsandt. Und der Stadtrat (einschließlich der SPD-Fraktion!) hat mir bei allen erforderlichen Neubesetzungen (so auch am 17.09.2008 für die Südharzwerke) bis heute immer wieder das Vertrauen ausgesprochen. Ich habe diese Ämter zu jeder Zeit nach bestem Wissen und Gewissen und mit der gebotenen Sorgfalt ausgeübt.
Am Rande sei angemerkt, das von dieser Begründung vor einem halben Jahr nichts zu hören war. Weder vor noch nach besagter Wahl. Wo doch Andreas Wieninger es immer und deutlich gesagt haben will.
Ist vielleicht auch gar nicht so verwunderlich. Hat doch die stellvertretende Landrätin, Frau Krauth (SPD) erst am 20.04.09 im nnz-Interview öffentlich zu den TVN-Problemen geäußert: Erst mit der vollständigen Übernahme der TVN durch die Kommune, sprich durch die Südharzwerke, bekamen wir mehr Transparenz in die Geschäftsprozesse. Vorher war es uns nicht möglich, einen Einblick in die Bücher zu bekommen.
In der letzten Stadtratssitzung hatte Andreas Wieninger für seine SPD einen fairen Wahlkampf versprochen. Das was er im genannten Artikel mal so nebenbei vom Stapel lässt fällt für mich nicht darunter.
Detlef Kiel, Fraktion DieLinke.
Autor: nnzAndreas Wieninger erinnert daran, dass er Ende vergangenen Jahres bei der Gründung der Südharzwerke nicht zum stellvertretenden Aufsichtratsvorsitzenden gewählt wurde. Das Thema wurde damals in der nnz-online recht ausführlich erörtert. Man hätte gedacht das war’s. Weit gefehlt.
Nunmehr glaubt Andreas Wieninger einen wahlkampftauglichen Grund für diese Nicht-Wahl gefunden zu haben. Verhindert wurden wäre seine Wahl Weil ich immer deutlich gesagt habe, mit mir gibt es keine Mauschelgeschäfte zu Lasten der Bürger. Das heißt nichts anderes als wer mich nicht wählt, steht für Mauschelgeschäfte zu Lasten der Bürger. Und es bedeutet des weiteren, gewählt wird jemand, der für Mauschelgeschäfte zu Lasten der Bürger zur Verfügung steht.
Ich wurde am 01.12.2008 zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Südharzwerke gewählt und verwahre mich mit aller Entschiedenheit gegen derartig bösartige Unterstellungen. 1994 wurde ich vom Stadtrat zum ersten Mal in einen Aufsichtrat entsandt. Und der Stadtrat (einschließlich der SPD-Fraktion!) hat mir bei allen erforderlichen Neubesetzungen (so auch am 17.09.2008 für die Südharzwerke) bis heute immer wieder das Vertrauen ausgesprochen. Ich habe diese Ämter zu jeder Zeit nach bestem Wissen und Gewissen und mit der gebotenen Sorgfalt ausgeübt.
Am Rande sei angemerkt, das von dieser Begründung vor einem halben Jahr nichts zu hören war. Weder vor noch nach besagter Wahl. Wo doch Andreas Wieninger es immer und deutlich gesagt haben will.
Ist vielleicht auch gar nicht so verwunderlich. Hat doch die stellvertretende Landrätin, Frau Krauth (SPD) erst am 20.04.09 im nnz-Interview öffentlich zu den TVN-Problemen geäußert: Erst mit der vollständigen Übernahme der TVN durch die Kommune, sprich durch die Südharzwerke, bekamen wir mehr Transparenz in die Geschäftsprozesse. Vorher war es uns nicht möglich, einen Einblick in die Bücher zu bekommen.
In der letzten Stadtratssitzung hatte Andreas Wieninger für seine SPD einen fairen Wahlkampf versprochen. Das was er im genannten Artikel mal so nebenbei vom Stapel lässt fällt für mich nicht darunter.
Detlef Kiel, Fraktion DieLinke.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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