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Mo, 12:28 Uhr
01.06.2009

nnz-Forum: Keine Angst vor Kritik

Die LINKE und die Meinungsfreiheit – unter diesem Motto haben drei LINKE der nnz-Redaktion einen Brief geschrieben...


Sehr geehrter Herr Greiner,
in ihrem Artikel vom 29.05.09 befassten sie sich mit der Haltung der Nordhäuser LINKEN zur Presse- und Meinungsfreiheit und zur Kritik. Als zur Nordhäuser Linken gehörende Genossen möchten wir ihre Meinung nicht kommentieren.

Wir möchten nur an dieser Stelle deutlich machen, dass nicht alle LINKEN in Nordhausen ein gestörtes Verhältnis zu kritischen Sichten auf das TUN linker Politiker haben. Auch wir hofften, das die Zeiten von vorgegeben Einheitsmeinungen vorbei sind und sind unserem Programm und Satzung verbunden, wonach die LINKE eine pluralistische Partei ist.

Und was für das Leben innerhalb der Partei gilt, sollte auch nach Außen gelten. Ohne Presse- und Meinungsfreiheit gibt es keine Demokratie, dies hat die Geschichte schon öfter gezeigt. Rosa Luxemburg sagte einmal „ Freiheit ist auch immer die Freiheit der anders Denkenden“.

Dies ist auch unser Leitspruch und wir versuchen ihn in unserem Leben um zusetzten. Wir kandidieren für Stadt- bzw. Kreistag und haben auch nichts gegen ehrliche Kritik, denn es geht nicht um unser Wohlbefinden, sondern um Veränderungen für unsere Bürger.
Matthias Mitteldorf (Ehrenamtlicher Beigeordneter Nordhausen )
Petra Hauthal (Mitgl. Bundesausschuss DIE LINKE.)
Detlef Hauthal (Mitgl.Vorstand Landesausschuss DIE LINKE.)
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
H.Buntfuß
01.06.2009, 19:31 Uhr
LINKE UND KRITIK
Es ist schön zu sehen, dass es in der Partei auch Mitglieder sind, die etwas verändern wollen und nicht gleich bei jeder Kritik mit Drohgebärden aufwarten. Herrn Bachmann und seinem Vorstand, kann man nur empfehlen sich mehr um die Bürger im Land zu kümmern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der von sich eingenommene Vorstand sehr schnell Schiffbruch erleiden könnte. Mit ihren derzeitigen Auftreten treiben sie die Wähler nur in die offenen Arme einer Partei, die sie nicht im Kreistag oder Stadtrat haben wollen. Noch eins, wenn es um die eigene Kariere geht, dann sucht man den Weg in die Öffentlichkeit, wie das Beispiel Detlef Kiel zeigt. Ich dachte Herr Bachmann, wünscht keine Äußerungen seiner Genossen in der nnz, oder habe ich das falsch verstanden?
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