Do, 13:29 Uhr
28.05.2009
Jetzt ist Schluß mit lustig
Jetzt reicht es mit der Ruine: Das Bauordnungsamt der Nordhäuser Stadtverwaltung wird in den nächsten Tagen ein seit längerer Zeit leer stehende ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus sichern und die Kosten auf den Eigentümer übertragen. Einzelheiten in Ihrer nnz...
Es handelt sich nach nnz-Informationen um das Haus in der Freiherr-vom-Stein-Straße 48, das durch eine sogenannte Ersatzvornahme gesichert werden soll. Dazu der Leiter des Amtes, Mike Szybalski: "Das Gebäude besitzt ein hohes Gefährdungspotential, da die Fachwerkwand an der nördlichen Gebäudeecke, Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße und Oscar-Cohn-Straße, wegen der nicht mehr tragfähigen Schwelle weg zu brechen droht", sagt er.
Auch stellen herunterfallende Putzteile der Fassade eine Gefahr für die Passanten des angrenzenden Gehweges dar, weswegen bereits vor einiger Zeit ein Gerüst als Tunnel aufgestellt wurde.
Durch mehrmalige Kontaktaufnahme mit der Eigentümerin, einer GmbH aus Duisburg, habe man um die Sicherung per Ordnungsverfügung gebeten und bei Nichtreagieren angedroht, die notwendigen Sicherungsmaßnahmen durch die Stadt Nordhausen selbst in Auftrag zu geben. Dies sei nun geschehen, erklärte Szybalski.
"Wir sind hier rechtlich verpflichtet, die kostengünstigste mögliche Sicherungsmaßnahme auszuwählen und haben uns im Rahmen dieser Abwägung für eine Holzkonstruktion entschieden, die einerseits die Lasten der Fachwerkwände abfängt und andererseits im Bereich des Gehweges Oscar Cohn - Straße einen Tunnel darstellt, durch den die Passanten ungehindert weiterhin den Gehweg nutzen können", erklärt er.
An den Bereichen, angrenzend an den Gehweg, wo keine Abstützung erforderlich sei, werde ein Netz gespannt, so dass eventuell herunterfallende Putzteile auch in diesen Bereichen nicht auf den Gehweg fallen können. Diese Lösung sei eine gute Alternative gegenüber einem teuren Abriss, meint er.
Die entstehenden Kosten werden nach der Sicherung des Gebäudes der Eigentümerin in Rechnung gestellt. Mike Szybalski hofft, dass sich hier eventuell bald wieder ein neuer Investor findet, denn die jetzige Eigentümerin möchte das Grundstück verkaufen.
Autor: nnzEs handelt sich nach nnz-Informationen um das Haus in der Freiherr-vom-Stein-Straße 48, das durch eine sogenannte Ersatzvornahme gesichert werden soll. Dazu der Leiter des Amtes, Mike Szybalski: "Das Gebäude besitzt ein hohes Gefährdungspotential, da die Fachwerkwand an der nördlichen Gebäudeecke, Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße und Oscar-Cohn-Straße, wegen der nicht mehr tragfähigen Schwelle weg zu brechen droht", sagt er.
Auch stellen herunterfallende Putzteile der Fassade eine Gefahr für die Passanten des angrenzenden Gehweges dar, weswegen bereits vor einiger Zeit ein Gerüst als Tunnel aufgestellt wurde.
Durch mehrmalige Kontaktaufnahme mit der Eigentümerin, einer GmbH aus Duisburg, habe man um die Sicherung per Ordnungsverfügung gebeten und bei Nichtreagieren angedroht, die notwendigen Sicherungsmaßnahmen durch die Stadt Nordhausen selbst in Auftrag zu geben. Dies sei nun geschehen, erklärte Szybalski.
"Wir sind hier rechtlich verpflichtet, die kostengünstigste mögliche Sicherungsmaßnahme auszuwählen und haben uns im Rahmen dieser Abwägung für eine Holzkonstruktion entschieden, die einerseits die Lasten der Fachwerkwände abfängt und andererseits im Bereich des Gehweges Oscar Cohn - Straße einen Tunnel darstellt, durch den die Passanten ungehindert weiterhin den Gehweg nutzen können", erklärt er.
An den Bereichen, angrenzend an den Gehweg, wo keine Abstützung erforderlich sei, werde ein Netz gespannt, so dass eventuell herunterfallende Putzteile auch in diesen Bereichen nicht auf den Gehweg fallen können. Diese Lösung sei eine gute Alternative gegenüber einem teuren Abriss, meint er.
Die entstehenden Kosten werden nach der Sicherung des Gebäudes der Eigentümerin in Rechnung gestellt. Mike Szybalski hofft, dass sich hier eventuell bald wieder ein neuer Investor findet, denn die jetzige Eigentümerin möchte das Grundstück verkaufen.


