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Mo, 15:28 Uhr
25.05.2009

Wieninger: Linke und CDU haben versagt

In der vergangenen Woche war der Nordhäuser Kreistag zu seiner letzten Sitzung zusammengekommen. Insbesondere die Vertreter von CDU und Linkspartei würdigten die positive Zusammenarbeit im Kreistag. Die SPD hat damit eher Schwierigkeiten...


Der Nordhäuser SPD-Chef Andreas Wieninger merkt dazu an: „Der Landkreis Nordhausen belegt beim Deutschlandranking immer wieder unbefriedigende Plätze. Während sich die Wirtschafts- und Finanzkraft der Kreisstadt regelmäßig verbessert hat, wurden die Zahlen im Landkreis immer schlechter“.

Aus Sicht des Sozialdemokraten wurden zudem die wirklichen Probleme der Region im Kreistag nicht konsequent abgearbeitet. Als Beispiel nennt Wieninger das Desaster bei der kreiseigenen Müllgesellschaft TVN, bei der offenbar Steuergelder verschwendet wurden bzw. in die falschen Taschen geflossen sind.

„Werde ich in den Kreistag gewählt, dann kommt das Thema erneut auf die Tagesordnung. Und wenn nicht alle Fakten auf den Tisch kommen, muss ein Untersuchungsausschuss zur Klärung der Sache eingerichtet werden“, machte Andreas Wieninger deutlich. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch daran, dass ihn vor einem halben Jahr Linkspartei und CDU zusammen als stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden bei den neuen Südharzwerken verhinderten und begründet, „Weil ich immer deutlich gesagt habe, mit mir gibt es keine Mauschelgeschäfte zu Lasten der Bürger.“

Ein klares Versagen von Linke und Christdemokraten sieht der Sozialdemokrat auch beim Thema Beschäftigungspolitik. Obwohl der Landkreis dafür gesetzlich zuständig ist, wird so getan, als ginge es die Verantwortlichen nichts an, meinte Wieninger verärgert. Während die Stadtverwaltung Nordhausen rund 40 geförderte Stellen im Bereich Kultur, Soziales und Sport geschaffen habe, hat der Landkreis bisher nur blockiert. Selbst, nachdem die SPD-Fraktion im Kreistag einen Beschluss zur finanziellen Förderung dieser Beschäftigungsprogramme durchgesetzt hat, kommt aus der Verwaltung noch immer keine Initiative um diese Projekte zu forcieren, machte Wieninger auch als DGB-Kreisvorsitzender klar.

Für den Kreistag wünschte sich Wieninger mehr neue und engagierte Leute in dieses Gremium, um Politik, die ehrlich und gerecht ist, für die Menschen durchzusetzen.
Autor: nnz

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Kommentare
altmeister
26.05.2009, 07:24 Uhr
...und was hat die SPD gemacht?
Alles im Landkreis ist ja soooo schlecht gelaufen, schuld sind aber nur die Anderen!

Herr Wieninger, wo waren denn die 10 Kreistagsmitglieder der SPD, auch die Mitarbeiter des Landratsamtes, unter anderem auch der ehemalige erste Beigeordnete des Landrates und jetzige Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Herr Jendricke, hatten doch Möglichkeiten Einfluß zu nehmen und sind an der Situation bestimmt nicht unschuldiger als andere "Entscheider" im Landkreis!

Von den "mit mir wird alles besser" Parolen OHNE auch nur Lösungen und Wege bieten zu können, wie wir es von so vielen Politikern kennen, sollte doch Abstand genommen werden, hier werden keine Fakten dargelegt, es wird wieder nur geschwafelt und von eigenen Fehlern abgelenkt!
teamplayer
26.05.2009, 10:31 Uhr
Die bösen anderen
Immer sind nur die anderen Schuld, ich selbst wollte ja, durfte aber nicht.... ....das erinnert mich irgendwie an Kindergarten.

Mit dieser Art der Polemik sorgt der herr Wieninger sicher nicht für seinen persönlichen Stimmenzuwachs. Das Einzige, was er wirklich schafft: noch mehr Parteienverdrossenheit und Wahlunlust zu forcieren.
Goldelse
26.05.2009, 12:53 Uhr
Was soll das denn?
Herr Weininger als Rächer aller Ungereimtheiten im Landkreis? Man eriinert sich an so manche Kungelei in der Stadt Nordhausen - hier besitzt Herr Wieninger. ein Mandat im Stadtrat ! Und dort hat so mancher Teppich Dellen vom Drunterkehren manchen Drecks - genug zu tun also für einen Stadtrat!
Unendlich leid tut mir allerdings, daß Her Wieninger noch immernicht mit dem Lecken seiner Wunden nach der "Verhinderung" der Wahl zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Südharzwerke fertig ist.
Das sitzt schon tief, wenn nicht Wunschdenken der SPD - OB sondern Sachkompetenz entscheidend für eine geheinme Wahl eines Kanidaten ist!
Eine Frage bleibt allerdings : mit welchen Mehrheiten will Herr Wieninger, sollte er gewählt werden, seine Ideen in Stadt und Landkreis umsetzen ?
Mit Schwarz ? Rot geht ja wohl garnicht ! ?
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