Mo, 13:05 Uhr
25.05.2009
nnz-Forum: Jeder outet sich...
Es bietet sich jahreszeitlich und vom Thema her sowieso an, aber ich verkneife mir weitere Kommentare zu: Der Mey ist gekommen. Nämlich der Reinhard Mey und der hat es vor mehr als 20 Jahren schon gewußt...
Früher hatte ich vor Wahlen noch Gewissensqualen, Heute wähl‘ ich die, die am meisten dafür zahlen. Und geht irgendwann die Fraktion baden dabei, Dann hör‘ ich auf mein Gewissen und wechsle die Partei. stammt aus seinem Lied: Was kann schöner sein auf Erden, als Politiker zu werden.... und trifft möglicherweise auch in diesem Einzelfall, den ich nur aus der nnz kenne, mal wieder den Nagel auf den Kopf. Wobei man bedenken sollte, dass es beim zahlen auch ideelle Währungen gibt, wie kampflose Übernahme der eigenen Argumente und Ansichten, ein nettes Pöstchen in der neuen Partei oder in der Verwaltung usw..
Die Wanderer zwischen den politischen Welten sollten uns nicht nur zu Wahlzeiten suspekt sein. Wer die eigenen Parteifreunde nicht überzeugen kann, hat entweder nicht die vollständig richtigen Ansichten zu einem Thema oder keine Überzeugungskraft und wird demzufolge über kurz oder lang in seiner neuen Partei die gleichen Probleme haben.
Fernab von Fanatismus aller Art sollten sich die gewählten Verantwortlichen in den Parteien diese Zusammenhänge verdeutlichen. Freude über einen Überläufer ist genau so unangebracht, wie Häme über dessen Ansichten.
Demokratie lebt davon, dass möglichst viele erst ihre Ansichten äußern und dann aus den Diskussionen die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Wer das nicht kann, ist in jeder Partei letztlich arm dran. Wer das nicht will, sollte sich eine unpolitische Beschäftigung suchen.
Jürgen Wiethoff
Autor: nnzFrüher hatte ich vor Wahlen noch Gewissensqualen, Heute wähl‘ ich die, die am meisten dafür zahlen. Und geht irgendwann die Fraktion baden dabei, Dann hör‘ ich auf mein Gewissen und wechsle die Partei. stammt aus seinem Lied: Was kann schöner sein auf Erden, als Politiker zu werden.... und trifft möglicherweise auch in diesem Einzelfall, den ich nur aus der nnz kenne, mal wieder den Nagel auf den Kopf. Wobei man bedenken sollte, dass es beim zahlen auch ideelle Währungen gibt, wie kampflose Übernahme der eigenen Argumente und Ansichten, ein nettes Pöstchen in der neuen Partei oder in der Verwaltung usw..
Die Wanderer zwischen den politischen Welten sollten uns nicht nur zu Wahlzeiten suspekt sein. Wer die eigenen Parteifreunde nicht überzeugen kann, hat entweder nicht die vollständig richtigen Ansichten zu einem Thema oder keine Überzeugungskraft und wird demzufolge über kurz oder lang in seiner neuen Partei die gleichen Probleme haben.
Fernab von Fanatismus aller Art sollten sich die gewählten Verantwortlichen in den Parteien diese Zusammenhänge verdeutlichen. Freude über einen Überläufer ist genau so unangebracht, wie Häme über dessen Ansichten.
Demokratie lebt davon, dass möglichst viele erst ihre Ansichten äußern und dann aus den Diskussionen die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Wer das nicht kann, ist in jeder Partei letztlich arm dran. Wer das nicht will, sollte sich eine unpolitische Beschäftigung suchen.
Jürgen Wiethoff
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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