Mi, 14:19 Uhr
06.05.2009
Wer stürmt für Wacker?
Die SG Wacker 03 Gotha/Friemar präsentiert am Sonnabend den besten Angriff der Thüringenliga (bisher 76 Tore) um Scheidler (22), Bärwolf (19) und Arndt (10) im Nordhäuser Albert-Kuntz-Sportpark. Oberliga-Schiedsrichter Michael Jäntsch wird das Wackerduell um 15 Uhr anpfeifen und Klaus Verkouter stellt sich in seiner nnz-Vorschau die Frage, wer für Wacker stürmen wird?
Recht bescheiden nehmen sich dagegen die 40 Treffer des Tabellendritten FSV Wacker 90 Nordhausen aus, obwohl die den viertbesten Wert der Landesliga darstellen. Doch ist der Wacker-Sturm durch die am Spieltag wahrscheinlich noch nicht überstandene Krankheit von Lars Pohl und die Sperre von Torsten Klaus, die er sich mit seiner fünften Gelben Karte durch unnötiges Reklamieren in Gera einhandelte, arg gehandicapt.
Der Anhang der beiden Kontrahenten und auch Jenas (bereits Donnerstag zu Hause gegen Weimar) blickt mit großem Interesse auf das Ergebnis im Hinblick auf Meisterschaft. Die SG Gotha/Friemar muss unbedingt auf Sieg spielen, um den Spitzenreiter aus der Zeiss-Stadt noch abfangen zu können. Die Gäste absolvierten zuletzt 13 Spiele ohne Niederlage und fertigten in dieser Saison u.a. Weida, Ilmenau (jeweils 8:0), Schmölln (7:0) und am vergangenen Wochenende Steinach mit 7:1 ab. Die Favoritenfrage beantwortet sich damit wohl von selbst.
Erst zweimal hat Gotha/Friemar verloren, zu Hause gegen Jena (0:1) und gegen Nordhausen. In der Hinspielbegegnung konnte sich der FSV Wacker 90 beim 3:1-Erfolg in Gotha in bester Verfassung vorstellen. Man wird schon deshalb auf eine Wiedergutmachung brennen und den Neunzigern alles abverlangen. Auswärts ist die SG noch unbezwungen. Natürlich will unsere Mannschaft, dass diese makellose Gästebilanz nach dem Spiel keinen Bestand mehr haben wird.
Trainer Burkhard Venth muss wohl oder übel in die taktische Trickkiste greifen, um nicht die gesamte Last auf das Abwehrverhalten seiner Männer abzuwälzen. Die Frage nach der Angriffsabteilung wird dem Teamchef wohl noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Tino Steinberg und Martin Hirschelmann sind weiterhin nicht einsatzfähig (gute Besserung!). Zum Glück dürfte Daniel Wiegleb nach seiner Verletzung im Pokalspiel gegen Erfurt wieder zur Verfügung stehen.
Der Verteidiger freut sich auf seine Rückkehr und meinte: Nach fünf Wochen Pause möchte ich unbedingt wieder spielen. Ich selbst kann seit Dienstag wieder schmerzfrei trainieren und hole mir mit zusätzlichem Kraft- und Lauftraining die nötige Fitness. Durch meinen Einsatz kann auch Stephan Hoffmann wieder anders eingesetzt werden. Schon in Gotha haben wir bewiesen, dass wir gegen diese Mannschaft bestehen können. Da selbst die anderen angeschlagenen Spieler in Gera wieder gut drauf waren, sind wir optimistisch, die Ausfälle verkraften zu können.
Aber im Albert-Kuntz-Sportpark trumpfte Gotha in den letzten drei Jahren imponierend auf und gewann jedes Mal (3:2, 2:0, 4:2). Darüber kann auch die insgesamt positive Bilanz mit den Gothaern nicht hinwegtäuschen. In allen 25 Punktspielen nach 1945 gegeneinander liegt der FSV Wacker 90 nämlich noch klar in Front (15 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen).
Nach der gestrigen Aussprache des Präsidiums mit der zweiten Mannschaft, die aus verständlichen Gründen über die gegenwärtige Platzsituation im AKS unzufrieden ist (ihr guter Rasenplatz wurde für den Kunstrasenplatz geopfert), müssen die Schützlinge von Knut Bernsdorf und Maik Jödecke am Sonntag nach Teistungen reisen, um gegen die dortige Wackerelf möglichst wieder wie im Hinspiel erfolgreich zu sein.
Klaus Verkouter
Autor: nnzRecht bescheiden nehmen sich dagegen die 40 Treffer des Tabellendritten FSV Wacker 90 Nordhausen aus, obwohl die den viertbesten Wert der Landesliga darstellen. Doch ist der Wacker-Sturm durch die am Spieltag wahrscheinlich noch nicht überstandene Krankheit von Lars Pohl und die Sperre von Torsten Klaus, die er sich mit seiner fünften Gelben Karte durch unnötiges Reklamieren in Gera einhandelte, arg gehandicapt.
Der Anhang der beiden Kontrahenten und auch Jenas (bereits Donnerstag zu Hause gegen Weimar) blickt mit großem Interesse auf das Ergebnis im Hinblick auf Meisterschaft. Die SG Gotha/Friemar muss unbedingt auf Sieg spielen, um den Spitzenreiter aus der Zeiss-Stadt noch abfangen zu können. Die Gäste absolvierten zuletzt 13 Spiele ohne Niederlage und fertigten in dieser Saison u.a. Weida, Ilmenau (jeweils 8:0), Schmölln (7:0) und am vergangenen Wochenende Steinach mit 7:1 ab. Die Favoritenfrage beantwortet sich damit wohl von selbst.
Erst zweimal hat Gotha/Friemar verloren, zu Hause gegen Jena (0:1) und gegen Nordhausen. In der Hinspielbegegnung konnte sich der FSV Wacker 90 beim 3:1-Erfolg in Gotha in bester Verfassung vorstellen. Man wird schon deshalb auf eine Wiedergutmachung brennen und den Neunzigern alles abverlangen. Auswärts ist die SG noch unbezwungen. Natürlich will unsere Mannschaft, dass diese makellose Gästebilanz nach dem Spiel keinen Bestand mehr haben wird.
Trainer Burkhard Venth muss wohl oder übel in die taktische Trickkiste greifen, um nicht die gesamte Last auf das Abwehrverhalten seiner Männer abzuwälzen. Die Frage nach der Angriffsabteilung wird dem Teamchef wohl noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Tino Steinberg und Martin Hirschelmann sind weiterhin nicht einsatzfähig (gute Besserung!). Zum Glück dürfte Daniel Wiegleb nach seiner Verletzung im Pokalspiel gegen Erfurt wieder zur Verfügung stehen.
Der Verteidiger freut sich auf seine Rückkehr und meinte: Nach fünf Wochen Pause möchte ich unbedingt wieder spielen. Ich selbst kann seit Dienstag wieder schmerzfrei trainieren und hole mir mit zusätzlichem Kraft- und Lauftraining die nötige Fitness. Durch meinen Einsatz kann auch Stephan Hoffmann wieder anders eingesetzt werden. Schon in Gotha haben wir bewiesen, dass wir gegen diese Mannschaft bestehen können. Da selbst die anderen angeschlagenen Spieler in Gera wieder gut drauf waren, sind wir optimistisch, die Ausfälle verkraften zu können.
Aber im Albert-Kuntz-Sportpark trumpfte Gotha in den letzten drei Jahren imponierend auf und gewann jedes Mal (3:2, 2:0, 4:2). Darüber kann auch die insgesamt positive Bilanz mit den Gothaern nicht hinwegtäuschen. In allen 25 Punktspielen nach 1945 gegeneinander liegt der FSV Wacker 90 nämlich noch klar in Front (15 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen).
Nach der gestrigen Aussprache des Präsidiums mit der zweiten Mannschaft, die aus verständlichen Gründen über die gegenwärtige Platzsituation im AKS unzufrieden ist (ihr guter Rasenplatz wurde für den Kunstrasenplatz geopfert), müssen die Schützlinge von Knut Bernsdorf und Maik Jödecke am Sonntag nach Teistungen reisen, um gegen die dortige Wackerelf möglichst wieder wie im Hinspiel erfolgreich zu sein.
Klaus Verkouter

