Mi, 13:54 Uhr
06.05.2009
Zu wenig Datenschutz
In der Bevölkerung hat sich viel Misstrauen entwickelt in puncto Datenschutz. Die große Mehrheit glaubt nicht daran, dass Daten, die bei Unternehmen oder von Staats wegen abgespeichert sind, ausreichend geschützt werden. Hier die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage.
Dabei ist das Misstrauen gegenüber Unternehmen noch größer als gegenüber dem Staat. Nur 8 Prozent sind davon überzeugt, dass man den Unternehmen bezüglich der Daten, die sie gespeichert haben, über den Weg trauen kann. Im Blick auf den Staat ist die Zahl an Menschen, die in diesem Punkt Vertrauen haben, zwar doppelt so groß (16 Prozent), aber aufs Ganze gesehen hat ebenfalls nur eine Minderheit Vertrauen. 82 Prozent misstrauen den Unternehmen beim Datenschutz, 72 Prozent sprechen dem Staat gegenüber ihr Misstrauen aus.
Entsprechend groß ist die Verunsicherung. 61 Prozent sind besorgt, dass ihre eigenen Daten nicht ausreichend geschützt sind. 31 Prozent nehmen die Situation allerdings eher gelassen: "Mache mir darüber keine Sorgen". Die Bevölkerung in Ostdeutschland ist im Blick auf den Umgang von Unternehmen oder Staat mit persönlichen Daten noch besorgter, die Zahl derjenigen, die beim Thema Datenschutz gelassen bleiben, im Osten kleiner als im Westen.
Mehr als jeder Zweite aus der Bevölkerung (52 Prozent) betont, dass er in letzter Zeit vorsichtiger geworden ist, wenn irgendwo persönliche Daten abverlangt werden. 24 Prozent waren auch schon vorher vorsichtig mit der Veröffentlichung und Weitergabe persönlicher Daten. 23 Prozent sehen allerdings bislang noch keinen triftigen Grund für einen besonders vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten. Zu dieser letzten Gruppe, die sich nicht allzu viele Gedanken über den Missbrauch von persönlichen Daten machen will, gehören vor allem jüngere Leute. Von den Unter-30-Jährigen sagt das fast jeder Dritte (32 Prozent).
Die Mitarbeiter des Instituts für Demoskopie Allensbach befragten zwischen dem 10. und 22. Januar 2009 1.677 Frauen und Männer in Deutschland ab 16 Jahre.
Autor: nnz/knDabei ist das Misstrauen gegenüber Unternehmen noch größer als gegenüber dem Staat. Nur 8 Prozent sind davon überzeugt, dass man den Unternehmen bezüglich der Daten, die sie gespeichert haben, über den Weg trauen kann. Im Blick auf den Staat ist die Zahl an Menschen, die in diesem Punkt Vertrauen haben, zwar doppelt so groß (16 Prozent), aber aufs Ganze gesehen hat ebenfalls nur eine Minderheit Vertrauen. 82 Prozent misstrauen den Unternehmen beim Datenschutz, 72 Prozent sprechen dem Staat gegenüber ihr Misstrauen aus.
Entsprechend groß ist die Verunsicherung. 61 Prozent sind besorgt, dass ihre eigenen Daten nicht ausreichend geschützt sind. 31 Prozent nehmen die Situation allerdings eher gelassen: "Mache mir darüber keine Sorgen". Die Bevölkerung in Ostdeutschland ist im Blick auf den Umgang von Unternehmen oder Staat mit persönlichen Daten noch besorgter, die Zahl derjenigen, die beim Thema Datenschutz gelassen bleiben, im Osten kleiner als im Westen.
Mehr als jeder Zweite aus der Bevölkerung (52 Prozent) betont, dass er in letzter Zeit vorsichtiger geworden ist, wenn irgendwo persönliche Daten abverlangt werden. 24 Prozent waren auch schon vorher vorsichtig mit der Veröffentlichung und Weitergabe persönlicher Daten. 23 Prozent sehen allerdings bislang noch keinen triftigen Grund für einen besonders vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten. Zu dieser letzten Gruppe, die sich nicht allzu viele Gedanken über den Missbrauch von persönlichen Daten machen will, gehören vor allem jüngere Leute. Von den Unter-30-Jährigen sagt das fast jeder Dritte (32 Prozent).
Die Mitarbeiter des Instituts für Demoskopie Allensbach befragten zwischen dem 10. und 22. Januar 2009 1.677 Frauen und Männer in Deutschland ab 16 Jahre.




