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Mo, 16:55 Uhr
04.05.2009

Information im Vordergrund

Seit einer Woche ist das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen wie die übrigen Gesundheitsbehörden im gesamten Bundesgebiet mit der neuen Influenza A/H1N1 beschäftigt, der so genannten Schweinegrippe. Einzelheiten dazu in Ihrer nnz.


Dabei geht es in erster Linie darum, nach bundesweiten Vorgaben, spezifiziert vom Land Thüringen, Interventionsstrategien zu etablieren, um frühzeitig mögliche Verdachtsfälle zu erkennen, zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. So hat das Gesundheitsamt nach besagten Vorgaben Anleitungen zum so genannten medizinischen Management bei Verdachtsfällen zunächst an die primär behandelnden Ärzte, also Allgemeinmediziner, Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Internisten, und die vier stationären Einrichtungen im Landkreis, unter anderem das Südharzkrankenhaus, herausgegeben.

Darin werden die Mediziner über die zeitnahe Erfassung möglicher Verdachtsfälle, zu Diagnostik und der Versorgung informiert. Diesen ersten Hinweisen folgen regelmäßig die Aktualisierungen der Interventionsstrategie sowie die Entwicklung der neuen Influenza A/H1N1. Auch die weiteren Fachärzte des Landkreises werden informiert.

Nach Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gibt es derzeit in Deutschland acht bestätigte Fälle der neuen Influenza A/ H1N1. Bislang sind sowohl bei den Krankheits- als auch bei den insgesamt rund 20 Verdachtsfällen überwiegend Reiserückkehrer betroffen. Das Virus ist in erster Linie durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Weltgesundheitsorganisation bestätigt die Krankheit inzwischen in 20 Ländern weltweit.

Jörg Hacker, Präsident des RKI, gibt derzeit noch keine Entwarnung für Deutschland und rechnet mit weiteren Krankheitsfällen. Allerdings sieht das RKI keine allgemeine Gefährdung der Bevölkerung. Dennoch rät auch das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen zu bestimmten Vorsichtsmaßnahmen: Zu den empfohlenen Hygienemaßnahmen zählt regelmäßiges Händewaschen, Handtücher häufiger zu wechseln sowie die Hände vom Gesicht fernzuhalten, damit mögliche Viren nicht auf die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen gelangen. Man sollte zudem nicht in die Hände niesen oder husten, sondern in ein Papiertaschentuch oder in den Ärmel.

Bei weiteren Fragen ist das Land Thüringen ein Info-Telefon eingerichtet, erreichbar unter 0361/37 743 099. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr geschaltet (außer an Feiertagen). Eine weitere Anlaufstelle ist die Hotline des Robert-Koch-Institutes in Berlin unter 030/18 754 41 61, ebenfalls von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr besetzt (außer feiertags).
Autor: nnz

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