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Mo, 10:47 Uhr
02.09.2002

Wer was und wofür verdient

Nordhausen (nnz). Über Geld spricht man bekanntlich nicht, trotzdem interessiert sich fast jeder vor allem dafür, was man in den einzelnen Berufszweigen verdienen kann. nnz sagt Ihnen, wie es mit den Gehältern in Thüringen aussieht.


Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst eines vollzeitbeschäftigten Handwerkers (Gesellen und übrige Arbeiter) betrug im Mai 2002 in Thüringen 8,30 Euro. Das waren 0,05 Euro bzw. 0,6 Prozent mehr als im Mai 2001. Mit 8,48 Euro lag der Stundenlohn der Gesellen um 1,41 Euro über dem der übrigen Arbeiter mit 7,07 Euro. Die bezahlte Wochenarbeitszeit eines vollzeitbeschäftigten Handwerkers ging von 40,7 Stunden im Vorjahr auf 40,4 Stunden im Mai 2002 zurück. Dies führte zu einem Rückgang der Bruttomonatsverdienste von 1.459 Euro im Mai 2001 auf 1.455 Euro in diesem Jahr.

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst eines vollzeitbeschäftigten Handwerkers (Gesellen und übrige Arbeiter) lag im Mai 2002 bei 8,30 Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 0,05 Euro bzw. 0,6 Prozent mehr als im Mai 2001. Ein Geselle im Thüringer Handwerk bezog im Mai 2002 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst in Höhe von 8,48 Euro.

Übrige Arbeiter, dazu zählen u.a. angelernte, ungelernte sowie Hilfsarbeiter, erhielten einen Stundenlohn von 7,07 Euro. Die durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit (einschl. Mehrarbeitszeit) sank von 40,7 Stunden im Mai 2001 auf 40,4 Stunden im Mai 2002. Dieser Rückgang wurde hauptsächlich durch den Abbau der Mehrarbeitsstunden (von 0,9 auf 0,7 Stunden je Woche) hervorgerufen. Die Verringerung der bezahlten Wochenarbeitszeit führte trotz Anstieg der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste zu einem Rückgang der Bruttomonatsverdienste von 1.459 auf 1.455 Euro im Mai 2002.

Bedingt durch die abweichende Beschäftigtenstruktur (Ausbildung, Art der Tätigkeit, Lebensalter, Berufsjahre u.ä.) lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst der Männer mit 8,53 Euro um 2,04 Euro über dem der Frauen mit 6,49 Euro. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, gab es zwischen den einzelnen Gewerben zum Teil erhebliche Verdienstunterschiede. Die höchsten Stundenlöhne wurden mit 8,80 Euro für die Klempner, Gas- und Wasserinstallateure ermittelt. Am Ende der Verdienstskala befanden sich - wie in den Vorjahren - die Bäcker und Fleischer mit 6,65 Euro bzw. 7,03 Euro pro Stunde. Mit 41,8 Stunden hatten die Metallbauer die längste Wochenarbeitszeit im Mai 2002.
Autor: nnz

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