Mo, 14:30 Uhr
30.03.2009
Lächeln in Krisenzeiten
Ach, was war das ein Wochenauftakt für Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz. Mitten in der Krise nur gute Nachrichten aus seiner Heimatregion. Und zu verteilen hatte der CDU-Politiker auch noch so einiges...
4.500 Euro gibt es die Nordthüringer Kulturnacht. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nahm den Bescheid entgegen
Seit dem frühen Vormittag reist Jürgen Reinholz durch den Landkreis Nordhausen. Lottogelder gab es für einen Verein in Ellrich, für die Nordhäuser Stadtverwaltung oder für das Förderzentrum Pestalozzi am Geiersberg. Dann ging es weiter an die Rothenburgstraße, zum ersten Firmenbesuch.
Der Standort Nordhausen der GP Günter Papenburg AG, die Nobas, wird ausgebaut. Dazu investiert das Unternehmen knapp 10,5 Millionen Euro und schafft 28 neue Arbeits- und zwölf Ausbildungsplätze. Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit 1,4 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Den Zuwendungsbescheid übergab Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz heute bei einem Unternehmensbesuch.
In der Nordhäuser Nobas produziert Papenburg Baumaschinen, vor allem Motorgrader. Diese kommen u. a. im Straßen- und Tiefbau, Deponie-, Gleis- und Autobahnbau, bei der Wegeunterhaltung in der Land- und Forstwirtschaft sowie in Bergwerken zum Einsatz. Der Absatz erfolgt nach Unternehmensangaben zu 25 Prozent in Deutschland und zu 75 Prozent im Ausland. So besteht eine Vertriebsvereinbarung mit dem US-amerikanischen Baumaschinenhersteller Terex. Mit der guten Exportentwicklung ist auch die Abhängigkeit der Papenburg AG von der Baukonjunktur im Inland gesunken.
Derzeit werden in Nordhausen Grader in fünf Gewichtsklassen produziert. Von 8,5 Tonnen bis zu 23 Tonnen reicht die Graderpalette. Mit der aktuellen Investition soll diese Produktpalette um Grader der Gewichtsklasse 13 Tonnen erweitert werden. Kernstück der Investition ist die Anschaffung einer neuen Montagelinie.
Daneben sollen ein neues Logistik- sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrum eingerichtet und mehrere CNC-Werkzeugmaschinen angeschafft werden. Außerdem investiert das Unternehmen in neue Schulungs- und Ausbildungsanlagen für die Kunden und in Sozialeinrichtungen für seine Mitarbeiter.
Am Standort von Papenburg in Nordhausen werden seit 60 Jahren Baumaschinen produziert, seit 1949 bei ABUS Maschinenbau Nordhausen (ab 1956: Schwermaschinenbau NOBAS Nordhausen), seit 1953 auch im VEB Baumaschinen Halle, Betriebsteil Nordhausen. Seit Übernahme beider Unternehmen im Jahr 1993/94 hat Papenburg fast 24 Millionen Euro am Standort investiert.
Und wenn ein Minister aus Erfurt schon mal in Nordthüringen unterwegs ist, dann lohnt immer auch ein Abstecher nach Sondershausen. Hier gab es für die Elso GmbH einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund einer Million Euro.
Autor: nnz4.500 Euro gibt es die Nordthüringer Kulturnacht. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nahm den Bescheid entgegen
Seit dem frühen Vormittag reist Jürgen Reinholz durch den Landkreis Nordhausen. Lottogelder gab es für einen Verein in Ellrich, für die Nordhäuser Stadtverwaltung oder für das Förderzentrum Pestalozzi am Geiersberg. Dann ging es weiter an die Rothenburgstraße, zum ersten Firmenbesuch.
Der Standort Nordhausen der GP Günter Papenburg AG, die Nobas, wird ausgebaut. Dazu investiert das Unternehmen knapp 10,5 Millionen Euro und schafft 28 neue Arbeits- und zwölf Ausbildungsplätze. Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit 1,4 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Den Zuwendungsbescheid übergab Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz heute bei einem Unternehmensbesuch.
In der Nordhäuser Nobas produziert Papenburg Baumaschinen, vor allem Motorgrader. Diese kommen u. a. im Straßen- und Tiefbau, Deponie-, Gleis- und Autobahnbau, bei der Wegeunterhaltung in der Land- und Forstwirtschaft sowie in Bergwerken zum Einsatz. Der Absatz erfolgt nach Unternehmensangaben zu 25 Prozent in Deutschland und zu 75 Prozent im Ausland. So besteht eine Vertriebsvereinbarung mit dem US-amerikanischen Baumaschinenhersteller Terex. Mit der guten Exportentwicklung ist auch die Abhängigkeit der Papenburg AG von der Baukonjunktur im Inland gesunken.
Derzeit werden in Nordhausen Grader in fünf Gewichtsklassen produziert. Von 8,5 Tonnen bis zu 23 Tonnen reicht die Graderpalette. Mit der aktuellen Investition soll diese Produktpalette um Grader der Gewichtsklasse 13 Tonnen erweitert werden. Kernstück der Investition ist die Anschaffung einer neuen Montagelinie.
Daneben sollen ein neues Logistik- sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrum eingerichtet und mehrere CNC-Werkzeugmaschinen angeschafft werden. Außerdem investiert das Unternehmen in neue Schulungs- und Ausbildungsanlagen für die Kunden und in Sozialeinrichtungen für seine Mitarbeiter.
Am Standort von Papenburg in Nordhausen werden seit 60 Jahren Baumaschinen produziert, seit 1949 bei ABUS Maschinenbau Nordhausen (ab 1956: Schwermaschinenbau NOBAS Nordhausen), seit 1953 auch im VEB Baumaschinen Halle, Betriebsteil Nordhausen. Seit Übernahme beider Unternehmen im Jahr 1993/94 hat Papenburg fast 24 Millionen Euro am Standort investiert.
Und wenn ein Minister aus Erfurt schon mal in Nordthüringen unterwegs ist, dann lohnt immer auch ein Abstecher nach Sondershausen. Hier gab es für die Elso GmbH einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund einer Million Euro.



