Mo, 09:12 Uhr
30.03.2009
Post vom Amt
Barbara Kase wohnt seit Jahrzehnten im Heringer Weg. In den vergangenen Tagen hatte die Frau mehrfach Post aus dem Nordhäuser Rathaus erhalten...
Einige Leser der nnz werden sich erinnern: Das Haus der Familie Kase wird – sofern es der Nordhäuser Stadtrat will – in einem künftigen Gewerbegebiet liegen. Vorgeschlagen hat das die Stadtverwaltung in einem Bebauungsplanentwurf mit der Nummer 82. Dazu hatte sich Barbara Kase in der Bürgerfragestunde der jüngsten Stadtratssitzung zu Wort gemeldet. Das war am 18. Februar. Einen Monat später kam die Antwort auf die Anfrage. Erläutert wurde das übliche Verfahren: Entwurf, Auslegung, Bürgerbeteiligung, Ausschüsse, Stadtrat. Vermutlich soll es zwischendurch noch eine Bürgerversammlung geben. Genaueres konnte Dezernentin Inge Klaan (CDU) nicht mitteilen: Sommer/Herbst 2009.
Barbara Kase machte an diesem 18. Februar auch auf eine Bodenerhebung in der Straße, direkt vor ihrem Grundstück aufmerksam. Und so kamen in den vergangenen Tagen mehrere Fachleute in den Heringer Weg. Sie alle stellten fest, dass es in den letzten Jahren keine Grabungen gab.
Unstrittig ist jedoch, dass der vorhandene Schaden durch Verlegearbeiten von Versorgungsleitungen verursacht wurde, wird in einem nächsten Brief aus dem Rathaus konstatiert. Die Partner vor Ort (Energieversorgung, Wasserverband, Telekom) wollten noch einmal recherchieren, ob es nicht doch Erdarbeiten gegeben habe.
Jetzt berichtete Frau Kase der nnz, dass es Vermessungen vor ihrem Grundstück gegeben habe. Sie ist zuversichtlich, dass vielleicht noch in diesem Jahr der Buckel verschwindet und die Kaffeetasse in der Anrichte nicht mehr allzu sehr klirren. Sie ist zuversichtlich.
Autor: nnzEinige Leser der nnz werden sich erinnern: Das Haus der Familie Kase wird – sofern es der Nordhäuser Stadtrat will – in einem künftigen Gewerbegebiet liegen. Vorgeschlagen hat das die Stadtverwaltung in einem Bebauungsplanentwurf mit der Nummer 82. Dazu hatte sich Barbara Kase in der Bürgerfragestunde der jüngsten Stadtratssitzung zu Wort gemeldet. Das war am 18. Februar. Einen Monat später kam die Antwort auf die Anfrage. Erläutert wurde das übliche Verfahren: Entwurf, Auslegung, Bürgerbeteiligung, Ausschüsse, Stadtrat. Vermutlich soll es zwischendurch noch eine Bürgerversammlung geben. Genaueres konnte Dezernentin Inge Klaan (CDU) nicht mitteilen: Sommer/Herbst 2009.
Barbara Kase machte an diesem 18. Februar auch auf eine Bodenerhebung in der Straße, direkt vor ihrem Grundstück aufmerksam. Und so kamen in den vergangenen Tagen mehrere Fachleute in den Heringer Weg. Sie alle stellten fest, dass es in den letzten Jahren keine Grabungen gab.
Unstrittig ist jedoch, dass der vorhandene Schaden durch Verlegearbeiten von Versorgungsleitungen verursacht wurde, wird in einem nächsten Brief aus dem Rathaus konstatiert. Die Partner vor Ort (Energieversorgung, Wasserverband, Telekom) wollten noch einmal recherchieren, ob es nicht doch Erdarbeiten gegeben habe.
Jetzt berichtete Frau Kase der nnz, dass es Vermessungen vor ihrem Grundstück gegeben habe. Sie ist zuversichtlich, dass vielleicht noch in diesem Jahr der Buckel verschwindet und die Kaffeetasse in der Anrichte nicht mehr allzu sehr klirren. Sie ist zuversichtlich.


