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Fr, 13:02 Uhr
27.03.2009

Auslastung soll auf den Prüfstand

„Müssen wir schon wieder wachsam sein, wenn es um die Zukunft unseres Theaters geht?“ – diese Frage stellt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke anlässlich des heutigen Internationalen Tags des Theaters. Hintergrund sind Äußerungen eines Herrn Krause...


Dr. Peter Krause (CDU) ist der Vorsitzende des Landtagsausschusses für Wissenschaft, Kunst und Medien. Der hatte gesagt, dass die Thüringer Theater und Orchester erneut einzeln auf den Prüfstand gestellt werden müssten vor allem hinsichtlich der Auslastungszahlen. Diese Äußerungen von Dr. Krause bezeichnete sie als „bedrohliche Töne“.

„Gerade wir Nordhäuser bzw. die Nordthüringer waren froh, dass die vom damaligen Kultusminister im Sommer 2006 entfachte Theaterdebatte nicht zum Tod unseres Theaters und Orchesters geführt hatte, obwohl diese Intention nicht auszuschließen war. Es ist bedauerlich, dass es offensichtlich eine neue Diskussion geben soll insbesondere um die kleineren Bühnen. Dies ist falsch, weil ich glaube, dass es dem Kulturland Thüringen erneut schaden wird“, so Frau Rinke.

Mit Blick auf die anstehende Landtagswahl erwarte sie von Parteien „eine möglichst frühzeitige klare Aussage hinsichtlich der Zukunft der Thüringer Theater- und Orchesterlandschaft, damit die Wähler eine fundierte Entscheidung treffen können.“

Nach der Theater-Debatte des Sommers 2006 und den damit verbundenen Kürzungen der Landeszuschüsse habe sich der Nordhäuser Stadtrat klar zum Theater bekannt, und den Zuschuss der Stadt Nordhausen um 300.000 erhöht, „um die Zukunft des Theaters in seiner jetzigen Form zu sichern. Auch dadurch hätten sich Theater und Orchester – „die einzigen übrigens im Umkreis von 70 Kilometern – weiter stabilisiert, „die Zuschauerzahlen haben sich gut entwickelt, wir haben eine erfolgreiche Kooperation mit dem Theater in Rudolstadt, arbeiten eng mit den anderen Trägern zusammen „und jetzt soll diese Stabilisierung wieder ins Wanken gebracht werden? Das wird nicht nur den Nordhäusern schwer zu erklären sein, die diese erneute Bedrohung auch diesmal nicht widerspruchslos hinnehmen werden.“
Autor: nnz/kn

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