Do, 16:00 Uhr
19.03.2009
nnz-Polizeibericht am Donnerstag II
Über Pferdestehlen und erstaunliche Spitzengeschwindigkeiten weiß unser zweiter Polizeibericht heute Auskunft zu geben.
In Großfurra sind am Mittwochnachmittag zwei Pferde gestohlen worden. Bisher fehlt von ihnen jede Spur.
Die unbekannten Diebe holten in den frühen Nachmittagsstunden die Tiere aus dem unverschlossenen Stall und nahmen sie einfach mit. Ob die Täter mit einem Transportfahrzeug vor Ort waren, oder die Tiere zu Fuß wegführten, ist noch ungeklärt. Außer den Tieren verschwanden auch die Halfter, die Namenstafeln und ein Futtertrog.
Die Hannoveraner Stute und der Brandenburger Wallach sind beide fuchsfarben und haben einen Gesamtwert von etwa 15.000 Euro.
Auf der Bundesautobahn 38 waren am Mittwochabend einige Kraftfahrer viel zu schnell unterwegs. Die Verkehrspolizeiinspektion Nordhausen hatte auf der Richtungsfahrbahn Leipzig in Höhe von Hundeshagen die Geschwindigkeit kontrolliert. In den vier Stunden Messzeit war rund jeder zehnte Fahrer deutlich zu schnell unterwegs. In dem überwachten Bereich sind 130 km/h erlaubt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung musste eingerichtet werden, da aufgrund der eingeschränkten Sichtweite bei höheren Geschwindigkeiten nicht mehr gefahrlos angehalten werden kann.
Für 69 Kraftfahrer wird die Ahndung noch moderat ausfallen. Sie brauchen nur ein Verwarngeld zu zahlen. Für weitere 44 wird es jedoch teurer. Gegen sie werden Bußgeldverfahren eingeleitet. Sieben von ihnen droht sogar ein Fahrverbot. Der schnellste Fahrer war mit 213 km/h unterwegs. Ihm drohen 600 Euro Bußgeld, vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.
Glück im Unglück hatte ein 61-jähriger VW-Fahrer am Donnerstagmittag. Auf der BAB 38 war er in einer Tagesbaustelle unaufmerksam unterwegs und kam von seiner Fahrspur ab. Er stieß mit seinem Scirrocco gegen einen auf der Überholspur stehenden LKW der Straßenmeisterei. Der PKW riss das Schiebeschild des Winterdienstfahrzeuges ab, drehte sich einmal um die eigene Achse und knallte rückwärts in die Mittelleitplanke. Der aus Hessen stammende Fahrer zog sich dabei eine Kopfplatzwunde und mehrere Prellungen zu.
Die drei Mitarbeiter der Autobahnmeisterei kamen mit einem gehörigen Schrecken davon. Es war der erste Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Auto in eine Baustelle bzw. ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei raste.
Aufgrund der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten kam es auf der Richtungsfahrbahn Göttingen zwischen Leinefelde und Heiligenstadt bis kurz vor 15 Uhr zu leichten Behinderungen.
Autor: nnzIn Großfurra sind am Mittwochnachmittag zwei Pferde gestohlen worden. Bisher fehlt von ihnen jede Spur.
Die unbekannten Diebe holten in den frühen Nachmittagsstunden die Tiere aus dem unverschlossenen Stall und nahmen sie einfach mit. Ob die Täter mit einem Transportfahrzeug vor Ort waren, oder die Tiere zu Fuß wegführten, ist noch ungeklärt. Außer den Tieren verschwanden auch die Halfter, die Namenstafeln und ein Futtertrog.
Die Hannoveraner Stute und der Brandenburger Wallach sind beide fuchsfarben und haben einen Gesamtwert von etwa 15.000 Euro.
Auf der Bundesautobahn 38 waren am Mittwochabend einige Kraftfahrer viel zu schnell unterwegs. Die Verkehrspolizeiinspektion Nordhausen hatte auf der Richtungsfahrbahn Leipzig in Höhe von Hundeshagen die Geschwindigkeit kontrolliert. In den vier Stunden Messzeit war rund jeder zehnte Fahrer deutlich zu schnell unterwegs. In dem überwachten Bereich sind 130 km/h erlaubt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung musste eingerichtet werden, da aufgrund der eingeschränkten Sichtweite bei höheren Geschwindigkeiten nicht mehr gefahrlos angehalten werden kann.
Für 69 Kraftfahrer wird die Ahndung noch moderat ausfallen. Sie brauchen nur ein Verwarngeld zu zahlen. Für weitere 44 wird es jedoch teurer. Gegen sie werden Bußgeldverfahren eingeleitet. Sieben von ihnen droht sogar ein Fahrverbot. Der schnellste Fahrer war mit 213 km/h unterwegs. Ihm drohen 600 Euro Bußgeld, vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.
Glück im Unglück hatte ein 61-jähriger VW-Fahrer am Donnerstagmittag. Auf der BAB 38 war er in einer Tagesbaustelle unaufmerksam unterwegs und kam von seiner Fahrspur ab. Er stieß mit seinem Scirrocco gegen einen auf der Überholspur stehenden LKW der Straßenmeisterei. Der PKW riss das Schiebeschild des Winterdienstfahrzeuges ab, drehte sich einmal um die eigene Achse und knallte rückwärts in die Mittelleitplanke. Der aus Hessen stammende Fahrer zog sich dabei eine Kopfplatzwunde und mehrere Prellungen zu.
Die drei Mitarbeiter der Autobahnmeisterei kamen mit einem gehörigen Schrecken davon. Es war der erste Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Auto in eine Baustelle bzw. ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei raste.
Aufgrund der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten kam es auf der Richtungsfahrbahn Göttingen zwischen Leinefelde und Heiligenstadt bis kurz vor 15 Uhr zu leichten Behinderungen.


