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Do, 12:53 Uhr
19.03.2009

800 km um Nordhausen herum

Mehr als 800 Kilometer Wege auf dem Rad und zu Fuß haben zwei junge Frauen erkundet. Ein Wanderwege-Netz mit 33 Routen für Nordhausen und die umliegenden Ortsteile ist so entstanden.

Seit knapp 10 Monaten unterwegs mit dem Fahrrad und zu Fuß in Wald und Flur rund um Nordhausen und den Ortsteilen sind Mona A. Grabinsky und Silke Fröhlich im Rahmen eines Projektes der Stadt Nordhausen und der Lift gGmbH. Mehr als 800 Kilometer hat jede von ihnen bis jetzt in den Beinen. Das Ziel der Marathontour: Nordhausen und umliegende Ortsteile sollen ein neues Wanderwege-Netz bekommen. Die beiden Frauen haben dazu mögliche Strecken erkundet. Die Touren führen zum einen rund um den jeweiligen Ortsteil bzw. die Kernstadt und zum anderen gibt es Touren, die Stadt und Ortsteile miteinander verbinden.

stadt ndh (Foto: stadt ndh) stadt ndh (Foto: stadt ndh)

Silke Fröhlich (links) und Mona Grabinsky haben -zig Kilometer Routen rund um Nordhausen und die Ortsteile zu Fuß und mit dem Rad erkundet. Am Ende ihrer Arbeit werden Flyer stehen, die Naturfreunde über attraktive Wandermöglichkeiten und Sehenswertes am Wegesrand informieren

„Wir haben aus der Vielzahl der möglichen Wege inzwischen 33 Routen konzipiert“, sagte Mona A. Grabinsky. „Sie werden sich einerseits in einer neuen Wanderkarte wieder finden, die in den kommenden Monaten herausgegeben wird, andererseits konzipieren wir Flyer mit Empfehlungen und Vorschlägen, z. B. für eine Einkehr der mit Hinweisen auf Rast- und Aussichtsplätze für jede einzelne Route. Darin ist auch vermerkt, ob die Route für das Fahrrad oder als Reitweg geeignet ist.“ Für die Kernstadt von Nordhausen habe man zum Beispiel einen großen 27-Kilometer-Rundweg zusammengestellt, der von den Kiesseen über Sundhausen, Steinbrücken, Holungsbügel, Kohnsteinweg, Stadtpark, Park Hohenrode, Windlücke, Himmelgarten dann wieder an den Kiesteichen endet und landschaftlich sehr reizvoll ist. Hinzu kommen fünf kleinere Stadtrundwege in jeder Himmelsrichtung“, so Frau Grabinsky.

„Dabei“, so Silke Fröhlich, „sollen auch die Besonderheiten entlang der Strecke aufgeführt sein: Das kann zum Beispiel eine besonderer Baum, eine Sehenswürdigkeit oder eine geologische Besonderheit sein. Aus jeder dieser Kategorien gibt es eine Fülle zu sehen rund um die Stadt Nordhausen. Um das eine oder andere Vergessene oder seit langem Übersehene wieder ans Licht zu holen, wurde in Bibliothek und Stadtarchiv geforscht sowie mit orts- und geschichtskundigen Nordhäusern gesprochen.“

Bei der Zusammenstellung von Wanderrouten sei es allerdings nicht geblieben. „Wir haben zugleich den Zustand der Hinweisschilder und Wege dokumentiert, haben an zahlreiche, markante Wegpunkte gesetzt und die GPS-Daten des gesamten Wegenetzes festgehalten, verarbeitet und für die digitale Stadtkarte aufgearbeitet. „Für die anstehende Zertifizierung des Karstwanderwegs als Qualitäts-Wanderweg haben wir Alternativ-Routen zum aktuellen Streckenverlauf erkundet, denn zur Zeit verläuft der Weg teils über 300 Meter auf Asphalt, was eine Zertifizierung nicht möglich macht“, so Frau Fröhlich.

Autor: nnz

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