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Mo, 12:12 Uhr
16.03.2009

Von Spaß bis Revolution


OB Rinke zum August-Bebel-Platz
Zwei kulturvolle Highlights soll es nach dem Willen der Nordhäuser Stadtverwaltung in diesem Jahr in der Rolandstadt geben. Das ist natürlich das Rolandsfest und der 20. Jahrestag einer Revolution. Heute wurden revolutionäre Einzelheiten vorgestellt...

Jede Menge Feste (Foto: nnz) Jede Menge Feste (Foto: nnz)
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Kulturamtsleiterin Dr. Corneia Klose

Los geht es natürlich mit dem historischen Jubiläum, der friedlichen Revolution, die sich selbst in Nordhausen vor 20 Jahren in Nordhausen vollzogen haben soll. Dazu ist ein „sehr gelungenes Plakat“ gedruckt worden, wie Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ausführte. Eine Würdigung des bürgerlichen Protestes sollte es werden. Zahlreiche Buchlesungen sind vorgesehen. Unterstützt wird das alles von Partnern der Stadtverwaltung, wie dem Humboldt-Gymnasium, der Kreissparkasse, dem Buchhaus Rose sowie dem Nordhäuser Theater. Anfang September sollen Nordhäuser Bürger über ihre Erlebnisse in den Jahren 1989/1990 berichten.

Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich der Vortrag von Christian Führer, dem – Gott sei Dank – immer noch streitbaren Pfarrer der Leipziger Nikolai-Kirche. Festlich wird es am 2. Oktober im Theater zugehen. Waren sonst immer die Ehrenamtlichen geehrt worden, so stehen diesmal die friedliche Revolution und deren Protagonisten im Mittelpunkt der Festivität. Revolutionär sind auch die Eintrittspreise: Null Euro.

Doch nun zu den weniger revolutionären, eher volkstümlichen Details des nunmehr schon 41. Rolandsfestes. Die Nordhäuser Verwalter erwarten zwischen dem 12. und 14. Juni rund 100.000 Besucher. An drei Tagen und vier Veranstaltungsorten (Markt, Gehege, Theaterplatz und Lindenhof) erleben die Nordhäuser und ihre Gäste ein buntes Markttreiben, abwechslungsreiche Unterhaltung und ein großes Kinderfest mit Peter Pan. Hierzu ist das Gelände des Lindenhofes auserkoren worden.

Musikalisch wird die Bandbreite von „Jennifer Rostock“ über „Rock meets Classic“ des Nordhäuser Theaters, „Nightfever“ bis hin zu Konzerten von „Karussell“, „Engerling“ und „Silly & Anna Loos“ reichen. Daneben sind die Vereine aufgerufen, sich zu präsentieren. Vorstellbar wäre hierfür die Promenade. Es wird wieder eine Rolandswurst geben, leider konnte noch kein Bäcker für ein Rolandsbrot gewonnen werden. Aber was noch nicht ist, das kann ja noch werden.

Was für die revolutionäre Facette dieses Jahres gilt, das wird auch zum Rolandsfest so sein: Alle Veranstaltungen wird es kostenfrei zu erheischen geben. Einen neuen Button gibt es für einen Euro zu kaufen geben. Das nennt man bürgerliches Sponsoring. Das andere übernehmen Unternehmen der Region wie die Kreissparkasse, die SWG oder das Autohaus Prengel.
Autor: nnz

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