Fr, 07:02 Uhr
13.03.2009
Wackertalent in guten Händen
Es gibt auch positive Nachrichten über Wacker Nordhausen, die negativen sind zumeist keine hausgemachten, sondern aufgezwungene. Eine solche erfreuliche Meldung wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten…
Knut Bernsdorf bei der Verabschiedung (Foto: Verein)
Eines der größten Fußballtalente der letzten Jahre aus der Wackerschmiede, Sven Bernsdorf, stand mit seinen Eltern vor einer wichtigen Entscheidung. Damit ist nicht der folgerichtige Schritt gemeint, vor über einem Jahr den Wechsel vom FSV Wacker 90 Nordhausen zum FC Rot-Weiß Erfurt gewagt zu haben.
Nein, es ist die Entscheidung gewesen, sich für die Zukunft professionell begleiten zu lassen.
Bei Sichtungslehrgängen des Thüringer Fußball-Verbandes und des Deutschen Fußball-Bundes der U 15 wurden Scouts aus der Bundesliga und aus England sowie Spielerberater auf das Ausnahmetalent, den 14-jährigen Ex-Nordhäuser Sven Bernsdorf, aufmerksam.
In der Bundesliga bei den Erfurter B-Junioren hat er sich schnell durchgesetzt und spielt dort mitunter schon gegen 16-Jährige. Viele Vereine und Spielerberater sind auf Sven zugegangen, weil sie ihn gern unter Vertrag genommen hätten. Da es Svens Ziel ist, einmal in der 1. Bundesliga zu spielen, möglichst beim FC Bayern München, was übrigens Zigtausende junge Fußballer wollen, bietet sich eine Profiaufsicht geradezu an.
Spitzenberater wie Karl Herzog aus München (Berater von Clemens Fritz) oder Dr. Michael Becker aus Luxemburg (Michael Ballack) waren interessiert. Doch letztendlich haben sich Sven und seine Eltern für den Berliner Spielerberater Jörg Neubauer entschieden. Der 45-jährige Jurist zählt in der Beraterbranche zu den Topleuten und ist wichtiger Ansprechpartner für Spitzenklubs im In- und Ausland. Unter seinen Fittichen befinden sich u.a. Christoph Metzelder, Arne Friedrich, Tim Borowski und Sebastian Kehl.
Vater Knut Bernsdorf, Trainer der zweiten Mannschaft des FSV Wacker 90, nennt den bei seinen Profigeschäften stets in schwarzer Kleidung auftretenden Neubauer deshalb auch den Man in Black. Der zählt zu den seriösen Beratern seiner Zunft und pflegt gute Kontakte zu Oliver Bierhoff, dem Teammanager des DFB, und damit auch zur Nationalmannschaft. Familie Bernsdorf weiß ihren Sven deshalb in guten Händen. Der Vertrag gilt seit Anfang März.
Ganz besonders stolz ist der jüngere Bruder Tim auf Sven. Vielleicht tritt er einmal in dessen Fußstapfen. Natürlich freut sich auch der FSV Wacker 90 Nordhausen über diese famose Entwicklung seines ehemaligen Juniorenspielers. Dies zeigt nachdrücklich, welche solide fußballerische Trainingsarbeit im Verein von den Übungsleitern geleistet wird und dass Talente mit großem Fleiß sogar eine Profikarriere einschlagen können.
Übrigens hat Sven Bernsdorf bei seiner Verabschiedung aus Nordhausen den Wunsch geäußert, seine Karriere einmal beim FSV Wacker 90 Nordhausen ausklingen zu lassen. Also spätesten bis dann. Der Heimatverein wünscht seinem ehemaligen Schützling viel Gesundheit und Erfolg, damit dessen sportliche Ziele in Erfüllung gehen mögen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Knut Bernsdorf bei der Verabschiedung (Foto: Verein)
Eines der größten Fußballtalente der letzten Jahre aus der Wackerschmiede, Sven Bernsdorf, stand mit seinen Eltern vor einer wichtigen Entscheidung. Damit ist nicht der folgerichtige Schritt gemeint, vor über einem Jahr den Wechsel vom FSV Wacker 90 Nordhausen zum FC Rot-Weiß Erfurt gewagt zu haben.Nein, es ist die Entscheidung gewesen, sich für die Zukunft professionell begleiten zu lassen.
Bei Sichtungslehrgängen des Thüringer Fußball-Verbandes und des Deutschen Fußball-Bundes der U 15 wurden Scouts aus der Bundesliga und aus England sowie Spielerberater auf das Ausnahmetalent, den 14-jährigen Ex-Nordhäuser Sven Bernsdorf, aufmerksam.
In der Bundesliga bei den Erfurter B-Junioren hat er sich schnell durchgesetzt und spielt dort mitunter schon gegen 16-Jährige. Viele Vereine und Spielerberater sind auf Sven zugegangen, weil sie ihn gern unter Vertrag genommen hätten. Da es Svens Ziel ist, einmal in der 1. Bundesliga zu spielen, möglichst beim FC Bayern München, was übrigens Zigtausende junge Fußballer wollen, bietet sich eine Profiaufsicht geradezu an.
Spitzenberater wie Karl Herzog aus München (Berater von Clemens Fritz) oder Dr. Michael Becker aus Luxemburg (Michael Ballack) waren interessiert. Doch letztendlich haben sich Sven und seine Eltern für den Berliner Spielerberater Jörg Neubauer entschieden. Der 45-jährige Jurist zählt in der Beraterbranche zu den Topleuten und ist wichtiger Ansprechpartner für Spitzenklubs im In- und Ausland. Unter seinen Fittichen befinden sich u.a. Christoph Metzelder, Arne Friedrich, Tim Borowski und Sebastian Kehl.
Vater Knut Bernsdorf, Trainer der zweiten Mannschaft des FSV Wacker 90, nennt den bei seinen Profigeschäften stets in schwarzer Kleidung auftretenden Neubauer deshalb auch den Man in Black. Der zählt zu den seriösen Beratern seiner Zunft und pflegt gute Kontakte zu Oliver Bierhoff, dem Teammanager des DFB, und damit auch zur Nationalmannschaft. Familie Bernsdorf weiß ihren Sven deshalb in guten Händen. Der Vertrag gilt seit Anfang März.
Ganz besonders stolz ist der jüngere Bruder Tim auf Sven. Vielleicht tritt er einmal in dessen Fußstapfen. Natürlich freut sich auch der FSV Wacker 90 Nordhausen über diese famose Entwicklung seines ehemaligen Juniorenspielers. Dies zeigt nachdrücklich, welche solide fußballerische Trainingsarbeit im Verein von den Übungsleitern geleistet wird und dass Talente mit großem Fleiß sogar eine Profikarriere einschlagen können.
Übrigens hat Sven Bernsdorf bei seiner Verabschiedung aus Nordhausen den Wunsch geäußert, seine Karriere einmal beim FSV Wacker 90 Nordhausen ausklingen zu lassen. Also spätesten bis dann. Der Heimatverein wünscht seinem ehemaligen Schützling viel Gesundheit und Erfolg, damit dessen sportliche Ziele in Erfüllung gehen mögen.
Klaus Verkouter


