Do, 13:40 Uhr
12.03.2009
Pokaltermin Wacker – RWE steht
Nun ist es amtlich: am Freitagnachmittag, 3. April um 17 Uhr empfängt Wacker den FC Rot-Weiß Erfurt zum Viertelfinalspiel um den Oddset-Pokal. Begeisterung herrscht bei Wacker Nordhausen nicht über den Spieltermin.
Als Ende der neunziger Jahre beide Vereine auf Augenhöhe agierten, gab es rassige Duelle und Wacker konnte zweimal den Landespokal gewinnen. Seit dieser Zeit ist viel Wasser die Zorge hinabgeflossen und der RWE spielt in der professionellen dritten Bundesliga, die Freizeitkicker von Wacker in Liga sechs. Die Bedürfnisse der 3. Liga, in der es um Geld geht, um Fernsehrechte, um Werbung und um Öffentlichkeit werden vom DFB verwaltet und der legt auch die Termine für die Punktspiele fest. Der Thüringer Fußballverband mit seinem Landespokal ist da zweitrangig und muss sich den Festlegungen der Frankfurter Organisatoren fügen.
Lange haben der TFV, Wacker, Rot-Weiß und der DFB um die Pokaltermin gefeilscht und am Ende ist das für den Gastgeber Wacker schlechteste Ergebnis dabei herausgekommen. Nicht an einem der Ostertage, nicht an einem Wochenende, nicht zu einer attraktiven und zuschauerfreundlichen Zeit wird gespielt, sondern an einem x-beliebigen Freitagnachmittag, an dem nun nicht nur viele potentielle Zuschauer passen müssen, sondern auch ein großer Teil der Nordhäuser Spieler Mühe hat, rechtzeitig im Stadion zu sein.
Kurzzeitig bestand Hoffnung, am Wochenende 4. oder 5. April spielen zu können, doch da legte die Polizei ihr Veto ein. Aufgrund eines NATO-Gipfeltreffens in Bayern können die Beamten das Fußballspiel Nordhausen - Erfurt nicht absichern.
Wackers Einspruch gegen den Spieltermin 3. April wurde vom Thüringer Fußballverband abgelehnt und so begründet:
1. Der Spielplan der 3. Liga gibt uns keinen Spielraum, die Oddset-Pokalspiele an Wochenende (Sonnabend/Sonntag) anzusetzen.
2. I allen Spielklassen hab en die extremen Witterungsbedingungen zu einer Vielzahl von Spielausfällen geführt, wodurch auch Nachholespiele an Wochentagen oder alternativ zwei Spiele am Wochenende angesetzt werden müssen.
3. Für uns alle war bisher nicht bekannt, dass aufgrund des NATO-Gipfels am 4. /5. April die Spiele der 3. Liga nicht stattfinden können. Für uns die Chance, unter Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen die Oddset-Pokalspiele in diesem Zeitraum einzuordnen.
4. Die zuständigen Sicherheitsorgane bestätigten uns, dass die Austragung des Oddset-Pokalspiels Wacker Nordhausen gegen Rot-Weiß Erfurt am Freitag, d. 3. April, nicht aber am Sonnabend bzw. Sonntag (4./5. April) aus ihrer Sicht möglich ist.
Aus diesem Grunde wurde von der ursprünglich beabsichtigten Ansetzung (Dienstag, d. 14. April) abgesehen und der 3. April, 17.oo Uhr als neuer Termin festgelegt.
5. Im Gegenzug wurde aus sportliche Erwägungen das Punktspiel Heiligenstadt gegen Nordhausen vom 5. April abgesetzt.
Also ist dem TFV überhaupt kein Vorwurf zu machen, er hätte sich nicht bemüht, einen guten Termin für Wacker zu erwirken. Es hat einfach nicht sollen sein.
Bleibt zu hoffen, dass dennoch viele Fußballfans die Möglichkeit haben, am 3. April in den Albert-Kuntz-Sportpark zu kommen. Und dass es für die Halbfinalpartie Wacker gegen Carl Zeiss Jena leichter wird, einen vernünftigen Spieltag zu finden.
Autor: oschAls Ende der neunziger Jahre beide Vereine auf Augenhöhe agierten, gab es rassige Duelle und Wacker konnte zweimal den Landespokal gewinnen. Seit dieser Zeit ist viel Wasser die Zorge hinabgeflossen und der RWE spielt in der professionellen dritten Bundesliga, die Freizeitkicker von Wacker in Liga sechs. Die Bedürfnisse der 3. Liga, in der es um Geld geht, um Fernsehrechte, um Werbung und um Öffentlichkeit werden vom DFB verwaltet und der legt auch die Termine für die Punktspiele fest. Der Thüringer Fußballverband mit seinem Landespokal ist da zweitrangig und muss sich den Festlegungen der Frankfurter Organisatoren fügen.
Lange haben der TFV, Wacker, Rot-Weiß und der DFB um die Pokaltermin gefeilscht und am Ende ist das für den Gastgeber Wacker schlechteste Ergebnis dabei herausgekommen. Nicht an einem der Ostertage, nicht an einem Wochenende, nicht zu einer attraktiven und zuschauerfreundlichen Zeit wird gespielt, sondern an einem x-beliebigen Freitagnachmittag, an dem nun nicht nur viele potentielle Zuschauer passen müssen, sondern auch ein großer Teil der Nordhäuser Spieler Mühe hat, rechtzeitig im Stadion zu sein.
Kurzzeitig bestand Hoffnung, am Wochenende 4. oder 5. April spielen zu können, doch da legte die Polizei ihr Veto ein. Aufgrund eines NATO-Gipfeltreffens in Bayern können die Beamten das Fußballspiel Nordhausen - Erfurt nicht absichern.
Wackers Einspruch gegen den Spieltermin 3. April wurde vom Thüringer Fußballverband abgelehnt und so begründet:
1. Der Spielplan der 3. Liga gibt uns keinen Spielraum, die Oddset-Pokalspiele an Wochenende (Sonnabend/Sonntag) anzusetzen.
2. I allen Spielklassen hab en die extremen Witterungsbedingungen zu einer Vielzahl von Spielausfällen geführt, wodurch auch Nachholespiele an Wochentagen oder alternativ zwei Spiele am Wochenende angesetzt werden müssen.
3. Für uns alle war bisher nicht bekannt, dass aufgrund des NATO-Gipfels am 4. /5. April die Spiele der 3. Liga nicht stattfinden können. Für uns die Chance, unter Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen die Oddset-Pokalspiele in diesem Zeitraum einzuordnen.
4. Die zuständigen Sicherheitsorgane bestätigten uns, dass die Austragung des Oddset-Pokalspiels Wacker Nordhausen gegen Rot-Weiß Erfurt am Freitag, d. 3. April, nicht aber am Sonnabend bzw. Sonntag (4./5. April) aus ihrer Sicht möglich ist.
Aus diesem Grunde wurde von der ursprünglich beabsichtigten Ansetzung (Dienstag, d. 14. April) abgesehen und der 3. April, 17.oo Uhr als neuer Termin festgelegt.
5. Im Gegenzug wurde aus sportliche Erwägungen das Punktspiel Heiligenstadt gegen Nordhausen vom 5. April abgesetzt.
Also ist dem TFV überhaupt kein Vorwurf zu machen, er hätte sich nicht bemüht, einen guten Termin für Wacker zu erwirken. Es hat einfach nicht sollen sein.
Bleibt zu hoffen, dass dennoch viele Fußballfans die Möglichkeit haben, am 3. April in den Albert-Kuntz-Sportpark zu kommen. Und dass es für die Halbfinalpartie Wacker gegen Carl Zeiss Jena leichter wird, einen vernünftigen Spieltag zu finden.


