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Do, 12:45 Uhr
12.03.2009

Bauhaus, Schiller und Luther

Die derzeitige Konjunkturkrise wird nach Einschätzung von Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) nicht spurlos am Thüringen-Tourismus vorbeigehen. Doch der Nordhäuser verbreitet natürlich auch Optimismus, vor allem in ITB-Zeiten...


„Unter den momentanen wirtschaftlichen Bedingungen wird es schwer, die Spitzenergebnisse des letzten Jahres bei Gästen und Übernachtungen im Jahr 2009 zu wiederholen“, sagte Reinholz heute am Rande der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Rückgänge werde es beim Tagungstourismus und im Geschäftsreiseverkehr geben.

Allerdings könne Thüringen vom Trend zu Kurzreisen im Inland profitieren. Zusätzliche Impulse erwartet der Minister in diesem Jahr außerdem vom Kulturtourismus. Insgesamt gehe er für 2009 von einer insgesamt stabilen Entwicklung aus, erklärte er: „Einen gravierenden Einbruch wird es im Tourismus aus jetziger Sicht nicht geben.“

Auf der ITB wirbt der Freistaat vom 11. bis 15. März 2009 als attraktives Urlaubsland. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen Kulturthemen wie 90 Jahre Bauhaus-Gründung in Weimar, der 250. Geburtstag von Friedrich Schiller, die Luther-Dekade und der Jüdische Schatz. Daneben wirbt Thüringen auch mit seinen Natur- und Aktivangeboten.

Am vollkommen neu gestalteten Thüringen-Stand können sich Besucher und Interessierte über das Themenjahr „Fahr Rad 2010 – Am besten in Thüringen“ informieren. Geworben wird auch mir der neuen Skisporthalle in Oberhof, die Mitte 2009 eröffnet werden soll. „Voraussichtlich ab August kann man dann in Thüringen sommers wie winters Ski laufen“, warb Reinholz in Berlin. Außer in Skandinavien und in Rußland gibt es europaweit keine vergleichbare Anlage.

In den kommenden Jahren konzentriert sich die Tourismuspolitik auf den Ausbau der Kurorte, auf sporttouristische Angebote und den Radtourismus. „Das sind Bereiche, in denen wir gute Wachstumschancen für Thüringen sehen“, so der Minister. Deshalb habe die Landesregierung die Förderkonditionen noch einmal deutlich verbessert, so dass touristische Neuinvestitionen jetzt bis zu den von der EU zugelassenen Höchstgrenzen gefördert werden können.

Vor allem bei den Angeboten für die sogenannten „Best Ager“ – also zahlungskräftige Touristen im besten Lebensalter – und für Familien mit Kindern werde Thüringen künftig noch nachlegen, kündigte Reinholz an. „Als Kindermedienland haben wir alle Voraussetzungen, um auch Kinderferienparadies zu werden.“
Autor: nnz/kn

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