Do, 11:53 Uhr
15.08.2002
Sattelfest
Nordhausen (nnz). Es wird kräftig in die Pedale getreten. Und das nicht einfach so. nnz hat sich angeschaut, wie Kinder sehr rasch den Fahrspaß für sich entdecken und dabei auch noch jede Menge lernen.
Seit heute morgen tummelt sich das Leben auf dem Hohe-Kreuz-Sportplatz. Ungefähr 200 Kinder der fünften und sechsten Klassen des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums kurven größtenteils mit eigenen Fahrrädern über die Rasenflächen, begleitet von fetziger Musik aus dem Lautsprecher. Ein ganz anderer Schultag ist das heute, bei dem die Verkehrserziehung und der Wissenserwerb rund um den Drahtesel im Vordergrund stehen .
Initiator des Aktionstages ist die Kreisverkehrswacht Nordhausen mit Unterstützung von vielen Helfern. Die Kinder sollen lernen, sich auf den Straßen verkehrsgerecht mit ihren Fahrrädern bewegen und nicht nur zu ihrer eigenen Sicherheit, sondern auch zu der ihrer Mitbürger beitragen, erklärt Dieter Köhler von der Kreisverkehrswacht das Ziel der Aktion.
Um den Kindern möglichst viele Informationen zu vermitteln, wurden neben einem Info-Stand mit kleinen Faltblättern und Heftchen zehn verschiedene Stationen aufgebaut, die von den Kindern nacheinander besucht werden. Dazu gehört unter anderem ein Fahrrad-Simulator, der bis jetzt der einzige in Thüringen ist. Beim Reaktionstest kommt es darauf an, so schnell wie möglich das Bremspedal eines Simulators zu drücken, sobald ein Lichtzeichen erscheint. Worauf es bei einem Fahrradhelm ankommt und wie man richtig trägt, erfährt man bei der Helmkunde. Allerlei Bewegungsspiele und eine Hüpfburg sorgen für viel Spaß und Abwechslung zwischen den anderen Stationen. Einen kleinen Exkurs in wichtige Erste-Hilfe-Maßnahen bieten die Johanniter an.
Eine kleine Attraktion ist der Kidstation-Truck. Bis jetzt ist er einmalig in Deutschland. Unter anderem wird er genutzt, um den jungen Verkehrsteilnehmern den Toten Winkel zu erklären und zu demonstrieren. Die Kidstation selbst ist ein Verkehrs-Trainings-Programm im Internet, auf das vom Truck aus zugegriffen werden kann. Wie man ein Fahrrad auseinander baut, wieder zusammen setzt und kleine Schäden beseitigt, das lernt man in der Fahrrad-Wertstatt. Geschicklichkeit ist dann im Fahrrad-Parcours gefragt. Ob die Augen fit für den Verkehr sind, dass findet der Optiker beim Sehtest heraus. Nach so viel Bewegung und neu Gelerntem hat jeder auch die Chance auf eine Preis. Doch vorher gilt es, beim Fahrradquiz so viele Fragen wie möglich richtig zu beantworten.
Die Aktion Fahr' Rad, aber sicher! läuft noch bis 13.00 Uhr intern für die jungen Humboldt-Gymnasiasten. Von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr sind alle Fahrradfahrer und -fahrerinnen jeden Alters herzlich willkommen. Natürlich dürfen auch sie an den Stationen ihr Glück versuchen und beim Quiz ihre Chance auf einen Preis wahrnehmen. Dieter Köhler gibt sich optimistisch: Wir rechnen damit, dass wir heute Nachmittag mindestens 350 Leute hier haben werden. Na, dann mal gute Fahrradfahrt!
Autor: mj
Seit heute morgen tummelt sich das Leben auf dem Hohe-Kreuz-Sportplatz. Ungefähr 200 Kinder der fünften und sechsten Klassen des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums kurven größtenteils mit eigenen Fahrrädern über die Rasenflächen, begleitet von fetziger Musik aus dem Lautsprecher. Ein ganz anderer Schultag ist das heute, bei dem die Verkehrserziehung und der Wissenserwerb rund um den Drahtesel im Vordergrund stehen .Initiator des Aktionstages ist die Kreisverkehrswacht Nordhausen mit Unterstützung von vielen Helfern. Die Kinder sollen lernen, sich auf den Straßen verkehrsgerecht mit ihren Fahrrädern bewegen und nicht nur zu ihrer eigenen Sicherheit, sondern auch zu der ihrer Mitbürger beitragen, erklärt Dieter Köhler von der Kreisverkehrswacht das Ziel der Aktion.
Um den Kindern möglichst viele Informationen zu vermitteln, wurden neben einem Info-Stand mit kleinen Faltblättern und Heftchen zehn verschiedene Stationen aufgebaut, die von den Kindern nacheinander besucht werden. Dazu gehört unter anderem ein Fahrrad-Simulator, der bis jetzt der einzige in Thüringen ist. Beim Reaktionstest kommt es darauf an, so schnell wie möglich das Bremspedal eines Simulators zu drücken, sobald ein Lichtzeichen erscheint. Worauf es bei einem Fahrradhelm ankommt und wie man richtig trägt, erfährt man bei der Helmkunde. Allerlei Bewegungsspiele und eine Hüpfburg sorgen für viel Spaß und Abwechslung zwischen den anderen Stationen. Einen kleinen Exkurs in wichtige Erste-Hilfe-Maßnahen bieten die Johanniter an.
Eine kleine Attraktion ist der Kidstation-Truck. Bis jetzt ist er einmalig in Deutschland. Unter anderem wird er genutzt, um den jungen Verkehrsteilnehmern den Toten Winkel zu erklären und zu demonstrieren. Die Kidstation selbst ist ein Verkehrs-Trainings-Programm im Internet, auf das vom Truck aus zugegriffen werden kann. Wie man ein Fahrrad auseinander baut, wieder zusammen setzt und kleine Schäden beseitigt, das lernt man in der Fahrrad-Wertstatt. Geschicklichkeit ist dann im Fahrrad-Parcours gefragt. Ob die Augen fit für den Verkehr sind, dass findet der Optiker beim Sehtest heraus. Nach so viel Bewegung und neu Gelerntem hat jeder auch die Chance auf eine Preis. Doch vorher gilt es, beim Fahrradquiz so viele Fragen wie möglich richtig zu beantworten.Die Aktion Fahr' Rad, aber sicher! läuft noch bis 13.00 Uhr intern für die jungen Humboldt-Gymnasiasten. Von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr sind alle Fahrradfahrer und -fahrerinnen jeden Alters herzlich willkommen. Natürlich dürfen auch sie an den Stationen ihr Glück versuchen und beim Quiz ihre Chance auf einen Preis wahrnehmen. Dieter Köhler gibt sich optimistisch: Wir rechnen damit, dass wir heute Nachmittag mindestens 350 Leute hier haben werden. Na, dann mal gute Fahrradfahrt!

