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Mo, 13:01 Uhr
02.03.2009

Knete gemacht

Die Thüringer Kommunen hatten im vergangenen Jahr jede Menge Geld durch die Erhebung von Steuern eingenommen. Hier die ersten Zahlen...


Das Steueraufkommen der Thüringer Gemeinden belief sich im Jahr 2008 auf insgesamt 1,16 Milliarden Euro und fiel damit um 171 Millionen Euro höher aus als im Jahr zuvor. Diese Entwicklung ist nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in erster Linie auf die gestiegenen Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer zurückzuführen, die um 92 Millionen Euro höher waren als im Jahr 2007. Sie betrugen insgesamt 354 Millionen Euro.

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer (netto), die fast die Hälfte der gesamten Steuereinnahmen ausmachten, sind im Jahr 2008 um 75 Millionen Euro auf 544 Millionen Euro angestiegen.

Aus Grundsteuern flossen im abgelaufenen Jahr insgesamt 177 Millionen Euro (+ 0,8 Millionen Euro) in die Gemeindekassen, 9 Millionen Euro aus der Grundsteuer A und 168 Millionen Euro aus der Grundsteuer B. Aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer nahmen die Gemeinden 77 Millionen Euro (+ 2,8 Millionen Euro) ein.

Die Bagatellsteuern, zu denen u. a. die Vergnügungssteuer, die Hundesteuer, die Zweitwohnungssteuer sowie die Spielbankabgabe zählen, beliefen sich im abgelaufenen Jahr auf nahezu 11 Millionen Euro (- 0,3 Millionen Euro).
Autor: nnz/kn

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