Mo, 11:35 Uhr
02.03.2009
Erinnerungen an eine Revolution
Das Nordhäuser Kulturamt plant anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen. Die nnz bringt Sie auf den neuesten Veranstaltungs-Stand.
Als Kooperationspartner stehen der Verwaltung dabei das Theater, die Kreissparkasse, das Buchhaus Rose, das Humboldt-Gymnasium und die Kirchen der Stadt Nordhausen zur Seite. Dazu wurde bereits im vorigen Jahr eine Arbeitsgruppe gebildet, in der neben der Oberbürgermeisterin auch die Kooperationspartner und interessierte Bürger mitarbeiten, sagte jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose auf der jüngsten Sitzung.
Derzeit sei man dabei, den Zeitplan der über 20 Veranstaltungen für das Jahr zu konkretisieren und einen Veranstaltungsflyer noch im März herauszubringen. So werde es Lesungen, Filmvorführungen, Vorträge und Ausstellungen geben, ein Erinnerungsweg und eine Gedenksäule mit der Portraitbüste von August Bebel und Informationen zum damals zentralen Demonstrationsplatz sollen auf dem August-Bebel-Platz eingeweiht werden. Am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit gibt es eine spezielle Festveranstaltung zur Thematik, Zeitzeugen berichten über ihre Erlebnisse im September, das Theater führt das Musical Mein Freund Bunbury von Gerd Natschinski auf und die Autoren Thomas Müller und Kristin Kaiser präsentieren im November ihr Buch 20 Jahre friedliche Revolution in Nordhausen.
Neu aufgenommen haben wir in unserer letzten Arbeitsgruppensitzung den Vorschlag, einen Geschichtswettbewerb für Schüler auszuschreiben und im Rahmen des Lesesommers der Stadtbibliothek Lesestunden in der Promenade mit den schönsten Kindergeschichten der DDR aufzunehmen, sagte Frau Klose.
Für die Foto- und Dokumenten-Ausstellung, die die Nordhäuser Ereignisse im Herbst 1989 dokumentieren soll, suche man aber auch noch Zeitzeugen bzw. Zeitzeugendokumente.
Mehrere Bürger der Stadt haben bereits entsprechende Dokumente zur Verfügung gestellt. Um eine möglichst anschauliche und präzise Ausstellung vorbereiten zu können, bitten wir die Bürger weiterhin um Unterstützung, sagte Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose.
Wir würden uns über Dokumente, Fotos, Berichte u.ä. aus dem Jahr 1989 aber auch vor dieser Zeit sehr freuen. Die Dokumente nehmen Stadtarchiv-Leiter Hans-Jürgen Grönke oder die Archiv-Mitarbeiterin Manuela Schmidt entgegen. Nach der Ausstellung werden sie selbstverständlich zurückgegeben, so Frau Dr. Klose. Das Archiv erreicht man telefonisch über die Nummer 03631 / 696 450.
Autor: nnzAls Kooperationspartner stehen der Verwaltung dabei das Theater, die Kreissparkasse, das Buchhaus Rose, das Humboldt-Gymnasium und die Kirchen der Stadt Nordhausen zur Seite. Dazu wurde bereits im vorigen Jahr eine Arbeitsgruppe gebildet, in der neben der Oberbürgermeisterin auch die Kooperationspartner und interessierte Bürger mitarbeiten, sagte jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose auf der jüngsten Sitzung.
Derzeit sei man dabei, den Zeitplan der über 20 Veranstaltungen für das Jahr zu konkretisieren und einen Veranstaltungsflyer noch im März herauszubringen. So werde es Lesungen, Filmvorführungen, Vorträge und Ausstellungen geben, ein Erinnerungsweg und eine Gedenksäule mit der Portraitbüste von August Bebel und Informationen zum damals zentralen Demonstrationsplatz sollen auf dem August-Bebel-Platz eingeweiht werden. Am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit gibt es eine spezielle Festveranstaltung zur Thematik, Zeitzeugen berichten über ihre Erlebnisse im September, das Theater führt das Musical Mein Freund Bunbury von Gerd Natschinski auf und die Autoren Thomas Müller und Kristin Kaiser präsentieren im November ihr Buch 20 Jahre friedliche Revolution in Nordhausen.
Neu aufgenommen haben wir in unserer letzten Arbeitsgruppensitzung den Vorschlag, einen Geschichtswettbewerb für Schüler auszuschreiben und im Rahmen des Lesesommers der Stadtbibliothek Lesestunden in der Promenade mit den schönsten Kindergeschichten der DDR aufzunehmen, sagte Frau Klose.
Für die Foto- und Dokumenten-Ausstellung, die die Nordhäuser Ereignisse im Herbst 1989 dokumentieren soll, suche man aber auch noch Zeitzeugen bzw. Zeitzeugendokumente.
Mehrere Bürger der Stadt haben bereits entsprechende Dokumente zur Verfügung gestellt. Um eine möglichst anschauliche und präzise Ausstellung vorbereiten zu können, bitten wir die Bürger weiterhin um Unterstützung, sagte Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose.
Wir würden uns über Dokumente, Fotos, Berichte u.ä. aus dem Jahr 1989 aber auch vor dieser Zeit sehr freuen. Die Dokumente nehmen Stadtarchiv-Leiter Hans-Jürgen Grönke oder die Archiv-Mitarbeiterin Manuela Schmidt entgegen. Nach der Ausstellung werden sie selbstverständlich zurückgegeben, so Frau Dr. Klose. Das Archiv erreicht man telefonisch über die Nummer 03631 / 696 450.

