Sa, 19:30 Uhr
28.02.2009
Live aus Essen
"Solidarität, Demokratie, Frieden - Gemeinsam für den Wechsel in Europa!" ist der Slogan des an diesem Wochenende stattfindenden Europaparteitages der LINKEN in Essen. Auch Nordthüringer Delegierte sind vor Ort und geben in der nnz einen Live-Eindruck aus Essen.
Barbara Schencke, Stadtratsfraktionsvorsitzende ihrer Partei in Nordhausen und Alexander Scharff, Bundestagsdirektkandidat in Nordthüringen sind sich einig. "Unser Ziel ist es, dass alle Menschen in Würde selbst bestimmt und solidarisch miteinander leben können. DIE LINKE ist also nicht der Feind Europas oder die Kämpferin der Nationalstaatlichkeit wie es im Vorfeld des Parteitages hieß. Wir wollen schlicht ein anderes Europa und zwar ein Europa der Menschen, nicht der Profite", so Alexander Scharff.
DIE LINKE steht laut der den Delegierten vorliegenden Programmpapieren:
Barbara Schencke zitiert ihren Parteivorsitzenden Lothar Bisky. "Europa ist nicht nur die EU, sondern Teil einer Welt. Der deutsche Faschismus hat die europäischen Kulturen in Schutt und Asche gelegt. Auschwitz ist
eine Wunde in Europa die nie verheilen wird." Dem ist laut Barbara Schencke nichts hinzuzufügen.
Abschließend sagt die Stadträtin: "Wir sollten Europa als Chance begreifen, und Dinge im Sinne der Millionen Menschen auf diesem Kontinent zu verändern."
Autor: nnzBarbara Schencke, Stadtratsfraktionsvorsitzende ihrer Partei in Nordhausen und Alexander Scharff, Bundestagsdirektkandidat in Nordthüringen sind sich einig. "Unser Ziel ist es, dass alle Menschen in Würde selbst bestimmt und solidarisch miteinander leben können. DIE LINKE ist also nicht der Feind Europas oder die Kämpferin der Nationalstaatlichkeit wie es im Vorfeld des Parteitages hieß. Wir wollen schlicht ein anderes Europa und zwar ein Europa der Menschen, nicht der Profite", so Alexander Scharff.
DIE LINKE steht laut der den Delegierten vorliegenden Programmpapieren:
- für ein friedliches Europa
- für eine europäische Verfassung die von den Bürgerinnen und Bürgern mitgestaltet wird und durch einzelne Referenden in jedem EU-Mitgliedsland abgesegnet wird.
- für mehr Demokratie in Europa und einen Kampf gegen Diskriminierung wegen des Geschlechts, der Religion, Weltanschauung, Alter oder sexueller Identität
- für eine solidarische Klimapolitik
- und existenzsichernde und menschenwürdige Arbeit für alle Europäerinnen und Europäer.
Barbara Schencke zitiert ihren Parteivorsitzenden Lothar Bisky. "Europa ist nicht nur die EU, sondern Teil einer Welt. Der deutsche Faschismus hat die europäischen Kulturen in Schutt und Asche gelegt. Auschwitz ist
eine Wunde in Europa die nie verheilen wird." Dem ist laut Barbara Schencke nichts hinzuzufügen.
Abschließend sagt die Stadträtin: "Wir sollten Europa als Chance begreifen, und Dinge im Sinne der Millionen Menschen auf diesem Kontinent zu verändern."



