Mo, 09:55 Uhr
12.08.2002
Erste Gespräche in Rudolstadt
Nordhausen (nnz). In dieser Woche werden Vertreter der Nordhäuser Stadtverwaltung nach Rudolstadt fahren. Dort wollen sie mit Verantwortlichen der Träger des dortigen Theaters sprechen. Im Gepäck haben Barbara Rinke und Klaus Wahlbuhl aber auch einen Stadtratsbeschluß.
Bislang stehen die Zeichen in der Thüringer Theaterlandschaft für eine theatralische Zusammenarbeit zwischen Rudolstadt und Nordhausen. Nach nnz-Informationen soll diese Variante auch im Kunstministerium in Erfurt favorisiert werden, in der vergangenen Woche wurde jedoch ein entsprechendes Gespräch in Erfurt kurzfristig abgesagt.
In Rudolstadt werden Rinke und Wahlbuhl sicher auch die Vorbehalte aus Nordhäuser Sicht gegenüber einer Zusammenarbeit, Kooperation oder Fusion beider Häuser zum Ausdruck bringen. Diese wurden in der nnz bereits ausführlich erläutert (siehe dazu im nnz-Archiv). Immer noch sind die städtischen Theaterverantwortlichen unter anderem an einen Beschluß des Stadtrates gebunden. In diesem sind zwar zwei Varianten für die Nordhäuser Theaterzukunft enthalten, von einer Zusammenarbeit mit Rudolstadt ist darin jedoch nichts zu finden. In der osthüringischen Stadt ist man Nordhausen gegenüber sehr aufgeschlossen, das Gleiche lässt sich für Nordhausen nicht unbedingt sagen.
Wie die nnz bereits mehrfach berichtete, könnten die Nordhäuser und Sondershäuser eher eine Solo-Lösung in der Standortfrage bevorzugen. Doch Gesprächsbereitschaft soll signalisiert werden. nnz wird in dieser Woche weiter über den Ausgang der Gespräche informieren.
Autor: nnzBislang stehen die Zeichen in der Thüringer Theaterlandschaft für eine theatralische Zusammenarbeit zwischen Rudolstadt und Nordhausen. Nach nnz-Informationen soll diese Variante auch im Kunstministerium in Erfurt favorisiert werden, in der vergangenen Woche wurde jedoch ein entsprechendes Gespräch in Erfurt kurzfristig abgesagt.
In Rudolstadt werden Rinke und Wahlbuhl sicher auch die Vorbehalte aus Nordhäuser Sicht gegenüber einer Zusammenarbeit, Kooperation oder Fusion beider Häuser zum Ausdruck bringen. Diese wurden in der nnz bereits ausführlich erläutert (siehe dazu im nnz-Archiv). Immer noch sind die städtischen Theaterverantwortlichen unter anderem an einen Beschluß des Stadtrates gebunden. In diesem sind zwar zwei Varianten für die Nordhäuser Theaterzukunft enthalten, von einer Zusammenarbeit mit Rudolstadt ist darin jedoch nichts zu finden. In der osthüringischen Stadt ist man Nordhausen gegenüber sehr aufgeschlossen, das Gleiche lässt sich für Nordhausen nicht unbedingt sagen.
Wie die nnz bereits mehrfach berichtete, könnten die Nordhäuser und Sondershäuser eher eine Solo-Lösung in der Standortfrage bevorzugen. Doch Gesprächsbereitschaft soll signalisiert werden. nnz wird in dieser Woche weiter über den Ausgang der Gespräche informieren.

