Mo, 09:38 Uhr
12.08.2002
Start frei für Brückensanierung
Nordhausen (nnz). In Nordhausen wurde heute offiziell mit der Instandsetzung der Friedensbrücke gegenüber der Südharz-Galerie begonnen. An den Steuerknüppeln des Baggers betätigte sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).
Mit dabei waren auch Mitglieder der israelischen Delegation aus Bet Shemesh. Die Delegation hält sich derzeit aus Anlaß der zehnjährigen Partnerschaft beider Kommunen in der Rolandstadt auf. Doch zurück zur Brücke: 1950 wurde das durch Kriegseinwirkungen und Korrosion zerstörte Bauwerk wieder aufgebaut, Teile der alten Pfeiler und Widerlage wurde jedoch verwendet.
Im vergangenen Jahr ergab eine Brückenprüfung, dass die Risse und Korrosion die Tragfähigkeit und Standsicherheit wesentlich eingeschränkt sei. Eine grundhafte Sanierung der 40 Meter langen und 18,70 Meter breiten Brücke machte sich zwingend erforderlich. Sie erfolgt nun als Begleitmaßnahme zur Landesgartenschau und wird vom Land Thüringen gefördert.
In den kommenden zehn bis zwölf Monaten werden die Pfeiler und Widerlager saniert, die Lager erneuert, der Überbau abgerissen und erneuert, neue Geländer angebracht sowie der Fußweg, die Straße und die Straßenbahngleise erneuert. Diese Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten, damit Fußgänger- und der Straßenbahnverkehr aufrecht erhalten werden können. Die Kosten der Sanierung belaufen sich nach nnz-Informationen auf rund 1,4 Millionen Euro. Am Bau sind sowohl Nordhäuser Unternehmen als auch Baufirmen mit Niederlassungen in der Rolandstadt beschäftigt. Mit der Friedensbrücke ist dann die insgesamt vierte Brücke in Nordhausen saniert, im Herbst beginnen die Neubauarbeiten an der Zeppelinbrücke.
Autor: nnz
Mit dabei waren auch Mitglieder der israelischen Delegation aus Bet Shemesh. Die Delegation hält sich derzeit aus Anlaß der zehnjährigen Partnerschaft beider Kommunen in der Rolandstadt auf. Doch zurück zur Brücke: 1950 wurde das durch Kriegseinwirkungen und Korrosion zerstörte Bauwerk wieder aufgebaut, Teile der alten Pfeiler und Widerlage wurde jedoch verwendet.Im vergangenen Jahr ergab eine Brückenprüfung, dass die Risse und Korrosion die Tragfähigkeit und Standsicherheit wesentlich eingeschränkt sei. Eine grundhafte Sanierung der 40 Meter langen und 18,70 Meter breiten Brücke machte sich zwingend erforderlich. Sie erfolgt nun als Begleitmaßnahme zur Landesgartenschau und wird vom Land Thüringen gefördert.
In den kommenden zehn bis zwölf Monaten werden die Pfeiler und Widerlager saniert, die Lager erneuert, der Überbau abgerissen und erneuert, neue Geländer angebracht sowie der Fußweg, die Straße und die Straßenbahngleise erneuert. Diese Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten, damit Fußgänger- und der Straßenbahnverkehr aufrecht erhalten werden können. Die Kosten der Sanierung belaufen sich nach nnz-Informationen auf rund 1,4 Millionen Euro. Am Bau sind sowohl Nordhäuser Unternehmen als auch Baufirmen mit Niederlassungen in der Rolandstadt beschäftigt. Mit der Friedensbrücke ist dann die insgesamt vierte Brücke in Nordhausen saniert, im Herbst beginnen die Neubauarbeiten an der Zeppelinbrücke.

