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Mi, 17:52 Uhr
18.02.2009

Hochstedt und mehr

Die Hauptsatzung soll geändert werden und Hochstedt könnte ein eigener Ortsteil werden? Wie die Frage beantwortet wurde, das hat die nnz erfahren...


Der Ältestenrat hatte beraten, eine Tendenz pro Hochstedt war da bereits sichtbar. Sabine Jacobi, die (noch) zuständige Ortsteilbürgermeisterin führte aus, dass es keinen Hochstedter Bürger im Ortschaftsrat gibt, es wurde keiner gewählt. Was es gebe, das sind Ortschaftsratssitzungen in Hochstedt – und finanzielle Zuwendungen. 400 Euro im vergangenen Jahr gab es für Hochstedt aus der Herreder Kasse, üblich sind eigentlich nur 200 Euro.

Die Hochstedter und Herreder würden sich nicht feindlich gegenüberstehen, schließlich gebe es einen gemeinsamen Kindergarten und auch beim Festumzug in Herreden wurden Hochstedter gesichtet. Der Herreder Ortschaftsrat hatte sich gestern per Beschluß gegen die Hochstedter Selbständigkeit ausgesprochen. Es seien nur wenige Hochstedter, die das wollten, so Jacobi.

Detlef Kiel wollte keine Entscheidung im Stadtrat, vielmehr plädierte er für direkte Demokratie und eine Bürgerversammlung mit den Abtrünnigen. Norbert Klodt verspürte bei Vor-Ort-Gesprächen eine gewisse Sympathie für die Selbständigkeit. Lothar Emrich (LINKE) hatte rechtliche Bedenken, auch sei die Größe von Hochstedt höchst bedenklich.

Vier Gegenstimmen gab es für diesen Antrag, 30 stimmten für die Hochstedter Selbständigkeit. Nur zur Verdeutlichung: In Hochstedt gibt es 75 Bürger.
Autor: nnz

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