Di, 12:45 Uhr
23.07.2002
Technisches Highlight eingebaut
Nordhausen (nnz). In Nordhausen wird derzeit gebaut. Das eigentlich ist keine neue Nachricht. In Salza allerdings gab es für Bauingenieure ein kleines Highlight. Die nnz hat es für Sie dokumentiert.
Zwischen dem Bahnübergang der Harzer Schmalspurbahnen (HSB), gleich hinter der Freiheitsstraße, und dem Bahnübergang der großen Schwester wird zur Zeit die Straße aufgerissen und werden mehrere Kanäle verlegt. Die sollen nach Fertigstellung der Baumaßnahme das Schmutz- sowie das Regenwasser aufnehmen. Die Planungen in diesem sensiblen Gebiet (Trinkwasserschutzzone II) verlangten von den Männern der Hydro-Ingenieure Nordhausen neue Ideen. Gleich hinter dem unbeschrankten HSB-Bahnübergang musste ein Rückhaltebecken eingebaut werden. Hier wird das Oberflächenwasser gespeichert und von lästigen Ölabfällen befreit, bevor es dann wieder in die Umwelt abgegeben werden kann. Die insgesamt sechs Elemente, die in einem Nordhäuser Unternehmen angefertigt wurden, konnten am Mittag millimetergenau eingesetzt werden. In ihnen werden sich nach Fertigstellung fast 80 Kubikmeter Wasser stauen können.
Das Rückhaltebecken ist allerdings nur für starke Regenfälle notwendig, erläutert Peter Brendel vom Ingenieurbüro. Für die Bauarbeiten sind die Männer von TiRo Neu zuständig. Die müssen die Kanäle auf einer Länge von rund 500 Meter in die Erde bringen, müssen 42 Hausanschlüsse herstellen und in der Rosa-Luxemburg-Straße eine Pumpstation bauen. Auftraggeber der gesamten Maßnahme, die vom Staatlichen Umweltamt Sondershausen und dem Nordhäuser Arbeitsamt gefördert wird, ist der Städtische Entwässerungsbetrieb.
Autor: nnz
Zwischen dem Bahnübergang der Harzer Schmalspurbahnen (HSB), gleich hinter der Freiheitsstraße, und dem Bahnübergang der großen Schwester wird zur Zeit die Straße aufgerissen und werden mehrere Kanäle verlegt. Die sollen nach Fertigstellung der Baumaßnahme das Schmutz- sowie das Regenwasser aufnehmen. Die Planungen in diesem sensiblen Gebiet (Trinkwasserschutzzone II) verlangten von den Männern der Hydro-Ingenieure Nordhausen neue Ideen. Gleich hinter dem unbeschrankten HSB-Bahnübergang musste ein Rückhaltebecken eingebaut werden. Hier wird das Oberflächenwasser gespeichert und von lästigen Ölabfällen befreit, bevor es dann wieder in die Umwelt abgegeben werden kann. Die insgesamt sechs Elemente, die in einem Nordhäuser Unternehmen angefertigt wurden, konnten am Mittag millimetergenau eingesetzt werden. In ihnen werden sich nach Fertigstellung fast 80 Kubikmeter Wasser stauen können. Das Rückhaltebecken ist allerdings nur für starke Regenfälle notwendig, erläutert Peter Brendel vom Ingenieurbüro. Für die Bauarbeiten sind die Männer von TiRo Neu zuständig. Die müssen die Kanäle auf einer Länge von rund 500 Meter in die Erde bringen, müssen 42 Hausanschlüsse herstellen und in der Rosa-Luxemburg-Straße eine Pumpstation bauen. Auftraggeber der gesamten Maßnahme, die vom Staatlichen Umweltamt Sondershausen und dem Nordhäuser Arbeitsamt gefördert wird, ist der Städtische Entwässerungsbetrieb.

