Mo, 07:03 Uhr
22.07.2002
Novelle findet zunehmend Anklang
Nordhausen (nnz). Wohl nicht zuletzt durch den sich abzeichnenden Generationenwechsel in den Handwerksbetrieben in Deutschland hat die Bundesregierung mit Wirkung vom 1. Januar das bestehende Meister-Bafög novelliert. Von den Auswirkungen berichtet nachfolgend nnz.
Das neue Meister-BaföG entwickelt sich nach Auskunft des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) zu einem kaum erwarteten Erfolg. Die Zahl der Anträge sei nach Inkrafttreten der BaföG-Novelle mit ihren neuen finanziell verbesserten Förderbedingungen sprunghaft gestiegen, bestätigt auch der Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Handwerkerschaft, Dr. Bernhard Senft für diese Region. Im gesamten Freistaat erhöhte sich die Zahl der Anträge gegenüber dem Vorjahr um 85 Prozent und liegt damit hinter Hamburg und Brandenburg mit je 100 Prozent an dritter Stelle, gefolgt von Bremen mit 83 Prozent. In Hessen war die Zahl der Anträge allerdings allein im ersten Quartal mehr als doppelt so hoch wie im gesamten Vorjahr.
Bund und Länder hatten die Mittel für das Meister-BaföG 2002 auf 46 Millionen Euro verdoppelt. Wer sich nach bestandener Prüfung selbstständig macht oder einen bestehenden Betrieb übernimmt und zwei Mitarbeiter beschäftigt, muss nach der Neuregelung nur 15 Prozent seiner Ausbildungskosten selbst tragen. Mit der umfangreichen Förderung werde die berufliche Entwicklung im Handwerk erheblich erleichtert, so der ZDH. In den nächsten zehn Jahren stünden über 200 000 Handwerksbetriebe vor einem Generationenwechsel. Im Jahr 2000 wurden 52 000 Handwerker mit Meister-Bafög unterstützt, nachdem die Zahl der Geförderten erstmals seit der Einführung im Jahre 1996 gesunken war.
Autor: nnzDas neue Meister-BaföG entwickelt sich nach Auskunft des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) zu einem kaum erwarteten Erfolg. Die Zahl der Anträge sei nach Inkrafttreten der BaföG-Novelle mit ihren neuen finanziell verbesserten Förderbedingungen sprunghaft gestiegen, bestätigt auch der Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Handwerkerschaft, Dr. Bernhard Senft für diese Region. Im gesamten Freistaat erhöhte sich die Zahl der Anträge gegenüber dem Vorjahr um 85 Prozent und liegt damit hinter Hamburg und Brandenburg mit je 100 Prozent an dritter Stelle, gefolgt von Bremen mit 83 Prozent. In Hessen war die Zahl der Anträge allerdings allein im ersten Quartal mehr als doppelt so hoch wie im gesamten Vorjahr.
Bund und Länder hatten die Mittel für das Meister-BaföG 2002 auf 46 Millionen Euro verdoppelt. Wer sich nach bestandener Prüfung selbstständig macht oder einen bestehenden Betrieb übernimmt und zwei Mitarbeiter beschäftigt, muss nach der Neuregelung nur 15 Prozent seiner Ausbildungskosten selbst tragen. Mit der umfangreichen Förderung werde die berufliche Entwicklung im Handwerk erheblich erleichtert, so der ZDH. In den nächsten zehn Jahren stünden über 200 000 Handwerksbetriebe vor einem Generationenwechsel. Im Jahr 2000 wurden 52 000 Handwerker mit Meister-Bafög unterstützt, nachdem die Zahl der Geförderten erstmals seit der Einführung im Jahre 1996 gesunken war.


