Sa, 12:11 Uhr
29.11.2008
Was war teuerer, was billiger?
Monat für Monat ermitteln die Statistiker den Verbraucherpreisindex. In diesem Monat soll er so niedrig gelegen haben wie seit Jahren nicht mehr...
Im November 2008 lag der Verbraucherpreisindex in Thüringen bei 106,1 (Basis 2005 = 100). Die Jahresteuerung betrug im November 1,2 Prozent. Im Oktober 2008 hatte sie 2,2 Prozent betragen. Eine so niedrige Teuerungsrate wie im November wurde nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik das letzte Mal im Mai 2005 verzeichnet.
Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent. Damit setzten sich die Trends in der monatlichen Preisentwicklung annährend fort. Der Rückgang der Teuerungsrate ist durch sinkende Preise für Mineralölprodukte sowie Basiseffekte insbesondere bei den Nahrungsmitteln zu erklären.
Das Preisniveau der Nahrungsmittel verringerte sich zum Vormonat um 0,4 Prozent. Die Preise für saisonabhängige Nahrungsmittel, wie z.B. Obst, Gemüse und frischer Fisch, sanken gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent. Billiger wurden auch Molkereiprodukte und Eier (- 3,6 Prozent), Obst (- 1,5 Prozent). Damit scheint sich der seit dem vorigen Jahr zu beobachtende Preisauftrieb zunächst beruhigt zu haben.
Der gegenwärtige Rückgang der Rohölpreise beeinflusst die Verbraucherpreise maßgeblich. Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe fielen im November weiter (- 10 Prozent). Auch die Jahresteuerungsrate sank um 6,5 Prozent und trug damit in diesem Jahr erstmals ein negatives Vorzeichen.
Die Kraftstoffpreise fielen sowohl zum Vormonat also auch zum Vorjahresmonat bis zu 11 Prozent. Allein der Gaspreis stieg zum Vormonat leicht um 0,9 Prozent an, so dass auch der Teilindex 'Haushaltsenergie' (Strom, Gas u.a. Brennstoffe) mit - 0,9 Prozent zum Vormonat nur schwach nachgab.
Autor: nnz/knIm November 2008 lag der Verbraucherpreisindex in Thüringen bei 106,1 (Basis 2005 = 100). Die Jahresteuerung betrug im November 1,2 Prozent. Im Oktober 2008 hatte sie 2,2 Prozent betragen. Eine so niedrige Teuerungsrate wie im November wurde nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik das letzte Mal im Mai 2005 verzeichnet.
Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent. Damit setzten sich die Trends in der monatlichen Preisentwicklung annährend fort. Der Rückgang der Teuerungsrate ist durch sinkende Preise für Mineralölprodukte sowie Basiseffekte insbesondere bei den Nahrungsmitteln zu erklären.
Das Preisniveau der Nahrungsmittel verringerte sich zum Vormonat um 0,4 Prozent. Die Preise für saisonabhängige Nahrungsmittel, wie z.B. Obst, Gemüse und frischer Fisch, sanken gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent. Billiger wurden auch Molkereiprodukte und Eier (- 3,6 Prozent), Obst (- 1,5 Prozent). Damit scheint sich der seit dem vorigen Jahr zu beobachtende Preisauftrieb zunächst beruhigt zu haben.
Der gegenwärtige Rückgang der Rohölpreise beeinflusst die Verbraucherpreise maßgeblich. Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe fielen im November weiter (- 10 Prozent). Auch die Jahresteuerungsrate sank um 6,5 Prozent und trug damit in diesem Jahr erstmals ein negatives Vorzeichen.
Die Kraftstoffpreise fielen sowohl zum Vormonat also auch zum Vorjahresmonat bis zu 11 Prozent. Allein der Gaspreis stieg zum Vormonat leicht um 0,9 Prozent an, so dass auch der Teilindex 'Haushaltsenergie' (Strom, Gas u.a. Brennstoffe) mit - 0,9 Prozent zum Vormonat nur schwach nachgab.


