nnz-Forum: So geht es nicht weiter
Wir schreiben das Jahr 2008, wo Arbeitslosengeld II jedem Hilfsbedürftigen Menschen vom Staat zusteht. Für jeden??? Viele Menschen werden durch die Arbeitsgemeinschaften der Länder einfach nur vertröstet, die Berechnung wird falsch ausgelegt oder man muss sich mit einem Lebensunterhalt zufrieden geben der unter allem ist was man sich vorstellen kann.
Und als Begründung für das bekommt man von den Mitarbeitern einer Arbeitsgemeinschaft, nämlich Nordhausen, immer und immer wieder das selber zu Hören: Das können wir auch nicht ändern, das müssen Sie halt so hinnehmen, oder uns fehlen noch die Unterlagen oder die Unterlagen die man eingereicht hat sind eben mal spurlos verschwunden und die Mitarbeiter behaupten man hat diese nicht abgegeben, selbst wenn man persönlich auftaucht wird man dumm angemacht ob man einen Termin hat oder nicht, und wenn man keinen Termin hat kann man sich gleich in die Reihe am Schalter stellen und wird dann vom Empfang mit der Bitte um Verständnis abgewimmelt.
Ich selber befinde mich in ewigen Auseinandersetzungen mit der Arbeitsgemeinschaft Nordhausen. Seit Januar 2005 wohne ich mit meinen beiden Kindern in Nordhausen und seit dem Monat Januar 2005 beziehe ich Arbeitslosengeld II, kurz Hartz IV. Nun bin ich seit 2007 zusammen mit meinem Rechtsanwalt am Einklagen meines ALG II Anspruchs von den Jahren 2005 und 2006, da ich nie das normale Hartz IV erhalten habe und noch dazu durch die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft schlecht behandelt worden bin. In wie fern schlecht behandelt?
Zum einen habe ich einen Termin für ein klärendes, persönliches Gespräch bei der ARGE Nordhausen bekommen, doch das Zimmer bei dem ich erscheinen sollte war leer – kein Mitarbeiter und kein Möbilar. Bei diesem Punkt kam ich mir auf deutsch gesagt echt verschaukelt vor, was soll das denn bitte??? Ich bin ein Bürger, der ehrlich ist und so was nicht verdient hat, ich möchte behandelt werden wie ein Mensch und nicht wie jemand der von allem keine Ahnung hat.
Ich weiß mich in den Punkten zu wehren, man muss sich von niemand was ohne Grund gefallen lassen, erst recht nicht von den Mitarbeitern der ARGE, auch wenn diese an den längeren Hebeln sitzen, wer weiß den ob es denen nicht mal so geht und die ALG II beantragen müssen!
Des weiteren wurde meiner Tochter bei einem Termin gesagt- sie solle sich ein Kind anschaffen, dann würde das Berechnen des Leistungsanspruches besser zu berechnen sein. Das ist für mich ein Zeichen, das die Mitarbeiter auf der ARGE Nordhausen nicht mal selber wissen, wie man den Leistungsnachweis errechnet und nachweist. Nicht nur das die Mitarbeiter der ARGE Nordhausen meiner Tochter gesagt haben das sie sich ein Kind anschaffen soll damit sich das besser rechnen lässt, nein sie haben mir auch dauernd in meinem Leistungsanspruch geschrieben ich hätte 3 Kinder, obwohl ich nur meinen Sohn und meine Tochter –also 2 Kinder habe.
Diesen fehlerhaften Bescheid stellte mir Frau Wienbreyer zu, welche mich und meine Familienverhältnisse seit Januar 2005 kennt. Da stellt sich mir die Frage, wie so was zustande kommen kann, wenn die Mitarbeiter ja alles genau wissen und man nicht mal bis zu seinem Berater kommt oder dieser gar krank ist oder nicht im Haus.
Ich empfinde es als eine Ungeheuere Art, was sich die Mitarbeiter der Arge herausnehmen, wir Hartz IV Bezieher sind ja dumm unsere ALG II Bescheid selber auszurechnen und wenn man dann auf die Arge kommt und den Mitarbeitern das vorrechnet was die alles falsch gemacht haben bekommt man noch eine dumme Entschuldigung, weil der ALG II Bezieher recht hat und nicht die Mitarbeiter die den Bescheid berechnet haben.
Dann bekommt man zu hören, dass man doch sein Bett mitbringen soll so oft wie man bei der ARGE Nordhausen vorspricht, ja warum mach ich das den? Aus dem Grund, weil mir noch Geld zusteht von den Jahren 2005 und 2006 welches mir und meinen Kindern zusteht. Ich habe mit dem Chef Herr Müller und Frau Wienbreyer eine Aussprache gehabt, wo mir zugesichert worden ist, dass die Probleme gelöst werden.
Aber das ist nie der Fall gewesen! Und wenn ich wiederholt bei Herr Müller einen Termin haben möchte, werde ich telefonisch weitergeleitet zu Frau Wienbreyer das sich an der Situation nichts geändert hat, zu Herr Müller werde ich nicht durchgelassen.
Mittlerweile haben wir den 3. Gerichtstermin mit der Arbeitsgemeinschaft Nordhausen. Jetzt soll es ein Vergleich von der Arbeitsgemeinschaft geben von 300 Euro. Für mich ist das ein Schuldeingeständnis? Nein! Gegen all meine Bescheide die ich erhalten habe, legte ich Widerspruch ein (was ich auch belegen kann). Nach Antragstellung für eine Mietkostenübernahme habe ich klar eine Absage erhalten, für die Monate Juni, Juli und August 2006 habe ich von der Arge Nordhausen 80,00 Euro erhalten, wovon ich noch einen Teil zur Miete beitragen musste.
Von dem restlichen Geld sollte sich drei Personen im Monat versorgen, wie soll das gehen? Das ist eine unerhörte Frechheit, kein Mensch schafft es mit 75,00 Euro 3 Personen durchzubringen. Des weiteren habe ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Arbeitsgemeinschaft Nordhausen eingereicht, weil eine Verletzung der Datenschutzpflicht eingetreten ist. Es wurden durch eine Mitarbeiterin, private Angaben zu meiner Person und meinem Leistungsanspruch weitergegeben, das ist für mich eine grobe Verletzung der Datenschutzpflicht gegenüber dritten und somit wurde eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diese Mitarbeiterin eingeleitet. Selbst meinen Sohn hat sie über mich ausgefragt über unsere Lebensverhältnisse.
Meine Existenz habe ich dadurch verloren, meinen Laptop habe ich verkaufen müssen, um den Lebensunterhalt für mich und meine Kinder bezahlen zu können, durch den Verkauf meines Laptops kann ich nun auch keine Bewerbung mehr schreiben um endlich von dem ALG II weg zu kommen.
Meine Kinder mussten mit dem nötigsten auskommen was es gab, nichts außer der Reihe, das sind alles Wunschdenker von uns gewesen. Ich habe dadurch einen negativen Schufaeintrag bekommen, weil ich nichts mehr bezahlen konnte. Und in meiner gelernten Stelle als Sicherheitsfachangestellte kann ich auch nicht mehr arbeiten seit ich diesen negativen Schufaeintrag bekommen habe.
Selbst mein Auto durfte ich wegen dem fehlerhaften Bescheiden und Berechnungen der ARGE Nordhausen verkaufen, wobei heutzutage braucht man ein Auto um 1. flexibel zu sein und 2. um einen guten Arbeitsplatz zu bekommen.
Letztlich bleibt mir hier nur noch zu sagen, dass mir die Arge Nordhausen nicht nur meine Existenz ruiniert. Für meine noch ausstehenden ALG II Bezüge hoffe ich auf ein gerechtes Urteil des Amtsgerichtes Nordhausen. Dieses Schreiben werde ich nicht nur an die zuständige Arbeitsgemeinschaft senden, sondern auch an das Amtsgericht Nordhausen, Arbeitsagentur Nürnberg und an meinen Rechtanwalt.
Simone Tetzel, Nordhausen
Autor: nnz
Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
H.Buntfuß
29.11.2008, 14:30 Uhr
Gleiche Erfahrungen
Das, was Frau Tetzel in ihrem Artikel zum Ausdruck bringt, kann ich nur bestätigen. Auch bei mir sind plötzlich Unterlagen verschwunden. Es wurde auch mit falschen Zahlen gearbeitet. Aber das Beste musste ich heute erleben. Als ich meinen Briefkasten aufmachte, sehe ich, dass ich wieder einmal Post von der ARGE bekommen habe.
Den Brief musste ich zweimal lesen, um zu begreifen, was da für ein Unsinn steht. Der Brief wurde am 27.11.08 geschrieben. Darin heißt es, man könne meiner Heizkostenerhöhung nicht zustimmen. Doch ich habe ein entsprechendes Schreiben meines Vermieters längst abgegeben. Und jetzt kommt das Unbegreifliche:
Der Brief wurde am 27.11.2008 geschrieben, am 29.11.2008 ist er bei mir eingegangen und ein Widerspruchsrecht habe ich laut Brief bis zum 30.11.2008. Widersprechen muss ich allerdings schriftlich!
Lieber Leser, schauen Sie sich bitte die Datumsangaben genau an, dann wissen Sie, was ich meine!
Madame-Cherie
30.11.2008, 09:12 Uhr
Die ARGE und ihre Mitarbeiter
Ich als Nordhäuserin kann davon ein Lied singen. Ich habe bereits etliche Widersprüche und eine Klage gegen die ARGE hinter mir. Natürlich alle erfolgreich. Ich kann also durchaus nachvollziehen, wie Sie sich fühlen. Allerdings ist Ihr Fall das i-Tüpfelchen und die Spitze der Schikane.
Mitarbeiter der ARGE sind in den allerwenigsten Fällen geschult. Man hat mit Menschen zu tun, die auf einen Posten gesetzt werden, weil sie aus anderen Ämtern weggelobt wurden. Ihnen ist nur das SGB zum Teil bekannt. Das Grundgesetz, das BGB und auch das StGB sind ihnen kaum bekannt. Nur so lässt sich erklären, warum sie ihre Mitmenschen ohne Rücksicht ins tiefste Unglück stürzen können.
Sie halten sich stumpf an Weisungen ihrer Vorgesetzten, ohne über ihr eigenes Tun nachzudenken. Und es sind weiterhin Angestellte darunter, die zwar schon Jahre dabei sind, ihre Ideale aber längst vergessen haben. Die Mitarbeiter sind letztlich nur dazu da mitzuhelfen, die verlogene Arbeitslosenstatistik weiter zu fälschen, damit unsere Regierung mit einer Lüge trumpfen kann. Es stehen ja die Wahlen bevor. Ich kann nur hoffen, dass sie diesmal gehörig eine vor den Bug bekommen.
Bereits vor zwei Jahren habe ich Herrn Müller in meiner Angelegenheit angeschrieben. Ich warte bis dato auf eine Antwort!
Sie nennen uns "Kunden" und behandeln uns, als wären wir Menschen zweiter Klasse.
Mir ist Ihr Fall sehr nahe gegangen, vor allem, weil es hier auch noch völlig unschuldige Kinder betrifft.
Ich möchte gerne helfen, nur weiß ich nicht, wie ich Sie erreichen kann. Ich bin aktiv in einem bundesweit tätigen Erwerbslosenforum tätig. Hier der Link, unter dem Sie mich erreichen können:
http://www.aktive-erwerbslose.de/forum
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen bei Ihrem Kampf gegen diese Ungerechtigkeiten. Es ist dringend nötig, gegen diese unmenschliche Praxis massiv vorzugehen.
Real Human
30.11.2008, 18:56 Uhr
Solidarität ist keine Einbahnstraße!
Sehr geehrte Frau Tetzel. Als regelmäßiger Teilnehmer an den Nordhäuser Montagsdemonstrationen freue ich mich darüber, dass endlich wieder einmal eine/r von den 5.671 arbeitslosen Südharzern den Weg an die Öffentlichkeit gefunden hat. Es genügt eben nicht mit einem zur Faust geballten Gesicht in das Haus des Elends am Platz der Gewerkschaften(!) hinein zu gehen und immer öfter mit einer Totschlägergrimasse wieder heraus zu kommen. Es ändert sich wenig, wenn man nur sein eigenes schlimmes Schicksal in die Welt hinausschreit.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier nur noch eins zu helfen scheint: Nämlich das, was die 68er einst von Prag bis Westberlin und darüber hinaus proklamiert haben: Macht kaputt, was Euch kaputt macht!. Allerdings mit zwei wichtigen Randbedingungen: Bevor man etwas zerstört, muss man vorher wissen, was man an die Stelle des kapitalistischen Koloseums stellen will. Aller Widerstand sollte auf dem Grundgesetz fußen und Gewalt nur nach Artikel 20 (4) erwogen werden. (Bitte einmal nachlesen!) Es ist mittlerweile so, dass die angeblich unsicheren Kantonisten, Die Linken, das Grundgesetz gegen die immer dreisteren Aushöhlungsversuche durch die neoliberale Einheitsfront – CDU, SPD und FDP verteidigen müssen. Irgendwie verkehrte Welt!?
Diesseits des Rubikons ist aber noch sehr viel möglich. Zuerst müssen die ALG-I+II-Empfänger einmal ihre politische Trägheit überwinden. Es nützt nichts zu schreien, Gebt mir einen Job!, wenn die Verhältnisse es nicht zulassen! Deshalb fordere ich nicht nur Sie auf: Kommen Sie, wenn es Ihnen persönlich möglich, ist am Donnerstag, den 4. Dezember, um 17.00 Uhr zu der neuen Montagsdemonstration auf den Bürgersteig vor der ARGE! Sie werden dort Gleichgesinnte treffen. Nur Einigkeit und Solidarität machen stark!
Zu den armen ARGE-Mitarbeitern kann ich nur sagen: Niemand ist gezwungen seine Mitmenschen zu schikanieren. Und sehr oft ist kein Job besser als ein Sch...-Job!
Noch eins: 2009 wird für Viele ein hartes Jahr. Aber es ist auch ein dreifaches Wahljahr in Thüringen. Wahltag ist Zahltag! Zahlt es ihnen (durch Beteiligung!) heim! Dreimal!
Slartibartfass
30.11.2008, 19:16 Uhr
ARGE und die Mitarbeiter
Ich kann meinen Vorrednern nur kopfnickend zustimmen. Ich habe den Eindruck, man gibts sich besonders viel Mühe nur noch inkompetente Hilfskräfte bei der "ARGE" zu beschäftigen. Diese Hilfskräfte lassen regelmäßig ihren Frust an den Hilfsbedürftigen aus und wenn sie schon keine Ahnung haben dann versuchen sie dies mit böswilligen Angriffen gegen die sogenannten "Kunden" zu kaschieren. Das gesamte System ist dermaßen marode, dass man nur noch von groben Verletzungen der Menschenrechte sprechen kann. Allein das Wort "Kunde" ist schon eine Frechheit. In England gibt es ein Wort für diese "Kunden", das heißt "ugly customer". Vielleicht ist das damit gemeint. Wenn hier nicht bald Abhilfe geschaffen wird, dann befürchte ich dass das eines Tages nach hinten los geht. Alle "hartz4" Empfänger haben ein Recht auf diese Unterstützung und sie sollte ihnen mit viel Verständnis und Engagement gegeben werden und nicht mit Inkompetenz und dummen Sprüchen.
-MCH-
01.12.2008, 11:17 Uhr
Verletzte Menschenrechte
Wenn Slartibartfass hier von "grob verletzten Menschenrechten" schreibt, frage ich mich doch in welch kleinkarierter Welt so mancher hier lebt. Erzählen sie mal einem chinesischen Wanderarbeiter der für 35$ im Monat arbeitet, was für sie eine "grobe Menschenrechtsverletzung" ist. Man kann gern kritisieren, doch sollte man seine Kommentare vielleicht in einem globalen Zusammenhang stellen.
Wer 345,- EUR pro Monat für menschenrechtsverletzend hält, beleidigt damit reale Folteropfer, Opfer von Ausbeutung u.v.m.
H.Buntfuß
01.12.2008, 15:07 Uhr
Äpfel und Birnen
Was MCH da schreibt, hat nun wirklich Bild-Zeitungs-Niveau. Er vergleicht Äpfel mit Birnen. Das ist genau das, was man von den Politikern – meist CDU – immer zu hören bekommt. Nehmen wir die Kinderarmut in Deutschland; da kommt man auch mit den dummen Sprüchen: Seht einmal nach Afrika dort sterben Kinder vor Hunger!
Müssen bei uns denn erst Menschen verrecken – um es einmal ganz krass zu sagen – bevor die Politik handelt?
Nordhäuser
01.12.2008, 15:26 Uhr
Warum heulen?
Warum wird nur über die Arge geheult? Ihr habt euch doch 1989 auf die Straße gestellt und gerufen wir sind ein Volk. Nun lebt mit den Konsequenzen. Euch scheint ja Hartz4 zu gefallen oder warum sind bei den Hartz4-Demos keine Menschen anwesend?
Leuchtturm
01.12.2008, 17:34 Uhr
Die tollen Erfahrungen bei der Arge
Hallo Frau Tetzel.
Sie sprechen mir aus der Seele, denn meinem Sohn und meiner Schwiegertochter gehts genauso. Ich finde auch nicht in Ordnung das man bei der Arge keine Durchwahl bekommt und jedesmal einen Anrufbeantworter dran hat, der einem sagt, das die Arge momentan nicht zu erreichen ist, das nach hinterlassen der BG Nummer und die Telefonnummer hinterlassen werden muss, damit man zurückgerufen wird. Zudem wird man selbst dort nach langem warten, schnell und unhöflich abgefertigt. Es werden einem Sachen gesagt, das Bewilligungsbescheide raus sind und am 5. Tag findet man immer noch nicht in seinem Briefkasten, den Bescheid, auf den man wartet. Aber wenn man was zurückzahlen soll, dann sind sie schnell dabei, schicken einen sogar den Gerichtsvollzieher ins Haus um das Geld zu beschaffen, obwohl man keine falschen Angaben gemacht hat. Man wird als ehrlicher Bürger bestraft, muss sich offenbaren und wird am Ende doch unschuldig abgezockt. Ich wünsche mir das noch mehr Bürger den Mut haben um ihre schlechten Erfahrungen mit der Arge öffentlich zu machen. Denn das ist unterstes Niveau einen Bürger so zu behandeln, denn mit 80,00 € im Monat auch noch 2 Personen zu ernähren ist echt der Hit. Jeder hat doch ein Recht auf sein Geld und ein Recht auf ein vernünftiges Leben. Deshalb müssen doch nicht noch mehr Kinder hungern. Ich möchte auch darauf hinweisen, das die Mitarbeiter der Arge durch uns Arbeitslose diesen Job haben und sich manche Mitarbeiter hinstellen, als wenn sie uns das Geld aus eigener Tasche zahlen müssten. Ich hoffe das die Arge da mal drüber nachdenkt und sich mal öffentlich dazu äussert.
Das brannte mir auf meiner Seele
lg Leuchtturm
Left of Life
01.12.2008, 18:20 Uhr
Stellungnahme?
So wünschenswert es auch wäre, hier einmal die Stellungnahme eines Mitarbeiters der ARGE oder sogar dem Leiter dieser seltsamen Behörde zu lesen, so unwahrscheinlich ist sie auch. Denn seien wir ganz ehrlich; wie kann man - und ich wiederhole es - ein menschenrechtsverletzendes und grundgesetzwidriges Verhalten rechtfertigen? Der Fall von Frau Tetzel ist grausam und rechtswidrig genug, doch ist er auch im schönen Nordhausen sicher kein Einzelfall.
Madame-Cherie
01.12.2008, 18:42 Uhr
@ Nordhäuser
Erst habe ich den Kommentar falsch verstanden. Aber nach mehrmaligen lesen, weiß ich was Sie meinen.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum keiner mehr zur Montagsdemo geht.
Ich muss gestehen, ich bin auch eine derjenigen! Ich war von Anfang an bei den Montagsdemos hier in Nordhausen dabei, bis ich merkte es wurden immer weniger. Warum kann ich leider auch nicht beantworten und verstehen. So ging es sicherlich vielen.
Ist es Desinteresse? Ist es der Gedanke "es ändert sich sowieso nichts? Ist es Lethargie? Ist es Angst vor Repressalien? Ich habe keine Ahnung!
Nun versuche ich Menschen anders zu helfen, ich bin in einen Erwerbslosenforum tätig.
Nur ich denke, es ist an der Zeit endlich aufzustehen.Tun wir es für unsere Kinder.
Können wir uns denn noch selbst in die Augen schauen, wenn wir an die Zukunft unserer Kinder denken? Was wollen wir unseren Kindern erzählen, dass wir alles mit uns haben machen lassen!? Wollen wir wieder zu spät aufwachen?
Wir können es schaffen, aber nur Gemeinsam.
Unsere Kinder haben es verdient, dass wir uns für sie einsetzen
Wir sind doch Millionen! Wir sind doch kreativ und einfallsreich! Oder hat man uns doch schon Mundtot und wehrlos gemacht!?
Nordhäuser
01.12.2008, 19:50 Uhr
Deutschland wache auf!
Ich schäme mich nicht meinen Kindern zu erzählen, was ich alles mitmachen musste. Aber ich habe Angst mit meinen Kindern über die Zukunft zu Reden. Was soll ich meinen Kindern erzählen? Vieleicht das Sie umsonst zu Schule gehen, da Sie sowieso keine Arbeit bekommen?! Oder soll ich Ihnen erzählen das Sie Auswandern sollen weil anderswo Fachkräfte gesucht und geschätzt werden?!
Ist das der Sinn des Lebens das man Kinder in die Welt setzt und schon bei der Geburt weiß das sie eine schlechte Zukunft haben?!
Ich persönlich habe Angst um mich und meine Familie. Deswegen verstehe ich nicht das der kleine Deutsche Mann, alles mit sich machen lässt und alles als gegeben hin nimmt. Sind wir deutschen zu Feige etwas zu unternehmen? Ja und Nein! Wir sind zu Feige und zu Faul geworden. Oder es macht einfach nur Spaß mit wenig Geld zu Hause zu sitzen und zu warten das andere sich um meine Probleme kümmern.
Es sollte endlich mal etwas passieren. Der kleine deutsche sollte endlich aufwachen und zusammen Arbeiten. Beim Mauerfall 1989 ging es doch auch.
Jenny
01.12.2008, 20:13 Uhr
hab auch schlechte erfahrungen gemacht
Hallo liebe Frau Tetzel
Ich kann nachvollziehen wie Sie sich fühlen. Ich finds eine Frechheit wie man auf dem Arbeitsamt abgefertigt wird. Wir sind auch Menschen und keine Viecher. Leider hab ich auch sehr schlechte Erfahrungen machen müssen mit den ach so "lieben" Mitarbeitern der Arge. Von mir wurden auch Unterlagen verschlampt und nun muss ich bluten und ein haufen(geht in die vierstellige zahl) geld zurückzahlen, was mir monatlich von meinem Hartz4 in Raten abgezogen wird. Dann hat man mich verdonnert die BK zurückzuzahlen, wo ich sparsam war und heizkosten gespart habe...was denn noch??? Ich kann mir schon fast nichts mehr zu essen leisten. Ich habe Widerspruch eingelegt, wo die Arge meinte ich hätte dies mit der Post geschickt und der Widerspruch wäre ein Tag zu spät eingetroffen. Ich habe es nicht mit der Post geschickt, sondern unten ander information abgegeben...das Ende vom Lied, der Widerspruch wurde abgelehnt. Ich sollte meinen gelesen zu haben, das man bei nicht Selbstverschulden das geld nicht zurückzahlen braucht. Ich wünsche mir nur, das mehr Hartz4 Empfänger munter werden und sich äussern. Steht auf und wehrt euch endlich und geht zur Demo. Wie soll das noch weiter gehen?!
Vielleicht steh ich ja bald wie ein Vieh auf der Weide zum grasen, damit ich wenigstens was im Bauch habe. Sorry aber ist doch so.
lg jenny
Left of Life
01.12.2008, 20:45 Uhr
Gegen die ARGE usw.
Ich denke auch, dass Demos und Aktivitäten wirklich wichtig sind und wachsen müssen. In Nordhausen gibt es ja noch die Montagsdemo.
Entscheidend ist hier aber meiner Meinung nach, dass die Betroffenen auf den Demos aufgeklärt werden. Viele Menschen kennen ihre Rechte nicht. Neue Urteile werden gesprochen und selbstverständlich kommen die ARGE Mitarbeiter ihrer Auskunftspflicht nicht nach. Wer zum Beispiel immer noch an das Märchen von den 6,- Euro Fahrtkosten glaubt, beraubt sich selber.
Es gibt gute Hinweise, wie man mit der ARGE umzugehen hat.
Eine Montagsdemo kann das leisten. Ein Tapeziertisch, ein großer Sonnenschirm und haufenweise Infomaterial könnte das Interesse wieder wecken.
Wie die ARGE mit uns umgeht, ist in einem Bild festgehalten. So sieht der Briefkasten der ARGE am Sonntag Abend aus:
http://i456.photobucket.com/albums/qq285/leftoflife/briefe_arge.jpg
art-ndh
01.12.2008, 21:42 Uhr
hinterfragt + kleiner Tip
was der bericht und einige kommentare wiedergeben hat mein mitgefühl.
bitte versteht mich nicht falsch, es ist gut und wichtig eine öffentlichkeit zu schaffen, misstände beim namen zu nennen. doch das schreiben allein wird nicht helfen.
es mutet (wie so oft) an, dass damit einfach nur der zorn und der frust abgelassen werden soll, ohne das das, was wirkliches passiert oder die gesellschaft bzw. das system an sich hinterfragt und kritisiert wird. im endeffekt geht es um den eigenen lebensunterhalt, doch meist auch um die "luxusgüter", die sich mensch jetzt nicht mehr leisten kann. der mensch, vor allem in der westlichen welt, ist bequem geworden und hat sich an seine annehmlichkeiten gewöhnt. und damit ist er genau da, wo ihn die kapitalistische werte-gesellschaft haben möchte. und das einzige -wenn sich beschwert wird- geschieht meist, weil es einem jetzt nicht mehr so gut geht. ohne eure situation zu negieren, aber es gibt millionen menschen die froh wären, wenn es ihnen so "gut" gehen würde wie euch oder mir, auch wenn das etwas böse klingt.
hört auf nur auf die arge zu schimpfen, versucht das ganze im kontext zu der heutigen gesellschaft zu begreifen und dementsprechend zu hinterfragen. fangt an euch zu organisieren. demo's sind ein anfang, doch muss da mehr kommen. das betrifft nicht nur euch, uns, hier, sondern sollte bundesweit und global betrachtet werden. schliesst euch mit anderen leuten zusammen, werdet aktiv und vor allem fangt an euch aktiv zur wehr zu setzen. wie heist es so schön: kreativer widerstand. wir sind nicht kriminell, wir sind kollektiv ungehorsam.
und als kleiner tip: wenn ihr unterlagen bei der arge oder sonst welchen ämtern, behörden abgebt, lasst euch bescheinigen, dass ihr am ... bei ... die unterlagen eingereicht habt. somit habt ihr immer was in der hand falls euch unterstellt wird das ihr nichts eingereicht habt, oder es abhanden gekommen sei.
stay rude, stay rebel and don't be paranoid :)
Der Roland
02.12.2008, 06:29 Uhr
Nicht pauschal
Eigentlich gibt es bei diesen Kommentaren nur Betroffenen. Ich habe da eine völlig andere Meinung - auch als persönlich Betroffener. Wenn ich zum Beispiel in der Schlage im eingangsbereich stehe oder iiim Wartebereich der ARGE sitze, dann könnte ich mitunter das Heulen kriegen. Es gibt so viele, die überhaupt nicht arbeiten wollen, die wollen nur absahnen. Und das ahnen die ARGE-leute auch, manchmal kann der Mißbrauch von Leistungen eben nicht nachgewiesen werden. Ich habe miti den Mitarbeitern der ARGE gute Erfahrungen gemacht. Auf der anderen Seite des Tisches sitzen eben auch nur Menschen - die mal einen schlechten Tag haben. Und wenn die sich von den "Hilfebedürftigen", die ich dort kennenlernte auch noch vollpflaumen lassen müssen, dann hat der nächste "Kunde" eben Pech.
Jede Seite hat zwei Medaillen, pauschale Urteile helfen niemanden, auf keiner Seite.
Und übrigens - ihr ARGE-Geschädigten dieser nnz-Welt: Wenn ihr Veränderungn wollt, dann müsst ihr eben wählen gehen und das Kreuz an der richtigen Stelle machen.
-MCH-
02.12.2008, 09:14 Uhr
An Werner
Bild-Niveau erreichen sie, wenn sie hier vom verrecken reden. Als ob hier jemand verreckt, weil er keine Hilfe gefunden hat. Verrecken tun Flüchtlinge in Darfur, Dissidenten in China, Mönche in Myanmar und Menschen in den Slums von Kairo, Bangkok, Sao Paulo, Kinshasa, Mumbai und Jakarta.
Ich will damit nicht die schlechte Situation der ALG II-Bezieher relativieren, aber von grober! Menschenrechtsverletzung zu sprechen ist im Hinblick auf die globalen Probleme sehr schlechter Sarkasmus. Unter den Deckmäntelchen der sozialen "Gerechtigkeit" versteckt sich doch bei den meisten auch nur Egoismus und Neid.
Tweety
02.12.2008, 10:09 Uhr
An MCH
Diese "Neid-Debatte" ist sowas von abgedroschen!
Wer Hartz IV bezieht kämpft um Essen, Wohnung, Bedürfnisse der Kinder und kriegt das alles auf legalem Wege nicht mehr geregelt.
Da bleibt kein Platz, keine Zeit und kein Nerv für Neid, weil man mit der Willkür der ARGE und dem Erhalt der Grundexistenz genug zu tun hat!
Was als Neid bezeichnet wird, ist nur das Erkennen dieser furchtbaren und sehr wohl menschenverachtenden - politisch gewollten und gestützten - Ungerechtigkeiten in diesem Staat.
-MCH-
02.12.2008, 10:57 Uhr
Grundsicherung
Mich würde mal interessieren, was die Leute hier so als soziale Grundsicherung erwarten?
Ich gebe ja zu das ich keine Ahnung habe, wie man mit ALG II lebt. Aber das dann immer das Bild des menschenverachtenden kapitalistischen Staat skizziert wird, dessen Macht in den Händen der Politiker-Junta liegt, ist mir zuwider. Das ist (in Anbetracht politischer Gegebenheiten weltweit) realitätsfern und für manchen wohl die Ausrede für die eigene Situation. Es gibt keine politisch gewollten Ungerechtigkeiten, politisch ist das, was gesellschaftlicher Konsens ist (wenn auch in manchen Fällen zeitlich verzögert). In diesem Sinne möchte ich Roland's Kommentar zustimmen: Wählen gehen!
Real Human
02.12.2008, 12:01 Uhr
An MCH
In Ermangelung von Zeit für ein sonst sicher notwendiges umfangreiches Grundsatzreferat, ganz kurz:
Es gibt auch einen Neid der Privilegierten gegenüber den Parias der Gesellschaft, gemäß dessen diese viel zu viel von der Gesellschaft fordern würden. In Ableitung aus Gönner/Günstling nenne ich diesen Neid der Bessergestellten Missgunst! (Die Beneideten wären dann die Missgünstlinge)
In einem Land, in dem man den Banken eine Gesamtbürgschaft von bis zu 480 Milliarden Euro einräumt, kann man wohl auch eine gewisse Großzügigkeit gegenüber den relativ Armen erwarten!
Seltsamerweise ist Bescheidenheit bei den Nieten in Nadelstreifen nur sehr schwach ausgeprägt!
Left of Life
02.12.2008, 13:02 Uhr
Leben mit Hartz IV
Was heißt "Leben mit Hartz IV"? Frau Tetzel hat es ja schon recht eindeutig beschrieben. Leben mit ALG II bedeutet nicht zu wissen, wie man seine Kinder ernähren soll, wo ich warme Wintersachen für die Kids bekomme. Kauf von nötigem Schulmaterial? Nahezu unmöglich. Bildung ist im Regelsattz mit 0,- € (in Worten Null) vorgesehen.
Weihnachten? Ein Witz.
Leben mit Hartz IV bedeutet, sich einer kompletten Willkür unwissender Behördenmitarbeiter auszusetzen, denen Gesetze und Menschenrechte in vielen Fällen nichts bedeuten.
Müssen wir es denn soweit kommen lassen, dass auch in unserem Land die ersten Kinder und alten Menschen auf den Straßen verhungern?
Solidarität mit den ärmsten Ländern der Welt ist wichtig. Das können wir den Ackermännern dieser Republik ruhig mal beibringen.
Solidarität fängt aber im eigenen Hause statt, denn erst wenn hier wieder ein menschenwürdiges Leben für Alle gesichert ist, kann ich mich um Menschen kümmern, die in Darfur, Myanmar und Kairo um ihr Überleben kämpfen.
Unsere Politik richtet uns vorsätzlich zu Grunde und damit besiegeln unsere zügellosen Politiker das Schicksal auch in den ärmsten Ländern dieser Welt.
Die Deutschen wachen wohl erst auf, wenn auch in unseren wunderschön beleuchteten Fußgängerzonen die ersten verhungernden Kinder liegen?
Tweety
02.12.2008, 13:10 Uhr
An MCH
Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass man jedem sofort anmerkt, ob er schon mal mit Hartz IV untergehen musste oder nicht, denn das ist, als ob ein Blinder von der Farbe spricht.
Wobei das jetzt kein Angriff sein soll und ich wünsche es MCH auch nie, in solch eine Lage zu geraten.
Als soziale Grundsicherung – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – erwarte ich so leben zu können, dass ich (nebst Kindern) nicht grund – und schuldlos an den Rand der Gesellschaft gedrängt werde, ohne dass ich dagegen etwas tun kann.
Ich kann arbeiten! Ich will arbeiten! Ich will in dieser Gesellschaft anerkannt werden, OBWOHL ich weder gierig noch neidisch bin und nebenher gern anderen helfe und gemeinnützig tätig bin.
Leider kann ich davon nicht leben, weil die Grundwerte, die den Menschen vom Tier unterscheiden in dieser Gesellschaft nichts mehr zählen!
Nicht nur, dass man es nie honoriert bekommt – nein – da kommt noch nicht mal mehr ein einfaches Danke! Das würde nämlich vielen schon reichen. Einfach mal eine Anerkennung für Einsatz und Arbeit, wo am Ende was bei rauskommt und jeder was von hat.
Aber hier werden nur Spekulanten, Betrüger und andere Luftnummern dieser Art in den Himmel gehoben. Wer kein Geld hat, der ist Nichts! Da kann ruhig eine ganze Gesellschaft den Bach runtergehen – macht nichts – Hauptsache es haben sich wieder ein paar Milliarden auf einige wenige Stellen konzentriert.
Armut läßt sich ja noch vermitteln aber Ungerechtigkeit nicht! Und schon gar nicht in diesem Maße! Das hat nicht mit Neid zu tun. Neid ist, jemand anderem etwas nicht zu gönnen und weist auf einen fragwürdigen Charakter hin. Es betrifft aber meist nur Egoisten und das sind im Moment nur die sogenannten "Erfolgreichen Subjekte" in unserem ungezügelten Kapitalismus
Ich weise mal darauf hin, dass mir die weltweiten Probleme durchaus bekannt sind, sich diese Diskussion aber ausschliesslich auf Deutschland bezieht.
Sonst wird´s nämlich wirklich ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen!
Tatsache ist nun mal, dass eine einseitige Bereicherung (die übrigens in keinem Verhältnis zur Leistung steht) immer nur auf Kosten anderer geht.
Da wird nichts mehr geschaffen, sondern nur noch mit Gewinnen spekuliert, selbst wenn die halbe Weltbevölkerung verhungert. Das ist doch abartig!
Und das IST politisch gewollt, sonst würde es ja schnell zu ändern sein.
Natürlich werde ich – wie immer – am Wahltag meinen kleinen machbaren Teil dazu beitragen, dass sich hoffentlich bald mal ein spürbarer Wandel vollzieht.
Das Schlimme ist nur, dass die meisten schon wegen dieser verlogenen Doppelmoral allein in Deutschland den Weg zur Wahlurne nicht mehr finden und völlig resigniert haben.
Für mich gilt jedenfalls: Die Hoffnung stirbt zuletzt…
Madame-Cherie
02.12.2008, 13:29 Uhr
Rettet den Reichtum
Ich glaube manche werden es nie lernen.
Man läuft mit Scheuklappen durch die Gegend und will gar nicht sehen, was in unserem Land abläuft!!
Frei nach der Devise "Rettet den Reichtum"
Jeder der hier dumm rum schwatz, sollte sich doch erst einmal mit diesen Hartz Gesetzen auseinander setzen. Arbeitslosengeld 2 Empfänger werden drangsaliert und diffamiert. Ihnen werden Leistungen vorgehalten, es wird munter drauf los sanktioniert ohne Rücksicht auf irgendwas.
Dieses Gesetz, ist Sozialabbau pur und verstößt gegen die Verfassung und die Menschenwürde. Aber auch die, die jetzt so schlau daherreden, werden diese Maßlosigkeit der Politiker und Lobbyisten später am eigenen Leibe spüren müssen.
Die Zunahme von Armut, sozialer Polarisierung und Ausgrenzung. Gesellschaftliche Solidarität und Zusammenhalt werden zerstört, soziale Risiken werden privatisiert.
Die Ausweitung von prekärer Beschäftigung mit nicht Existenz sichernden Entgelten nimmt immens zu.
Global denken haben wir in Nordhausen gelernt, siehe Bikes System!
Tweety
02.12.2008, 13:36 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Eintrag wurde doppelt eingestellt (siehe weiter unten).
-MCH-
02.12.2008, 16:31 Uhr
Strohpuppen
Zunächst möchte ich mich entschuldigen das ich hier nicht auf jeden Beitrag eingehen kann. Ein echtes Forum wäre halt doch besser.
Meine eigentliche Absicht war es, darauf hinzuweisen, dass die Lebenssituation in Deutschland für niemanden menschenrechtsverletzend ist. Was ich aber aus den Kommentaren feststelle ist, dass so mancher Kritiker der Grundsicherung ALG II (betroffen oder nicht) gern einmal eine Strohpuppe aufstellt um darauf einzuschlagen. Und die sehen sich meist ähnlich, die Strohpuppen, beliebte Motive sind menschenverachtender Staat, arroganter Arge-Mitarbeiter, die machthungrigen Politiker, in Geld schwimmende Unternehmer ala Dagobert Duck (wahlweise auch Banker) und bei manch einem gar, das System.
Nun mag Kritik in vielen Fällen berechtigt sein, nur diese Schwarz-Weiß-Malerei ist nunmal unangebracht.
tweety, ihrer Kritik an der Gesellschaft kann ich nur zustimmen. Auch die Feststellung das eine Bereicherung des einen immer eine Belastung des anderen ist, ist wichtig.
Aber wieso ist ein Vergleich Deutschland - Äthiopien nicht möglich? Äpfel und Birnen? Für mich sind das Menschen und Menschen.
Eine Anmerkung noch, die Gesellschaft macht die Politik, nicht die Politik die Gesellschaft.
H.Buntfuß
02.12.2008, 16:51 Uhr
Tod in Speyer
MCH, Ihnen möchte ich mitteilen, dass wir hier in Deutschland schon den ersten Toden haben, der verhungert ist. Ich möchte hier auch nicht weiter darauf eingehen. Wenn Sie näheres darüber wissen wollen, fragen Sie doch einfach bei der ARGE nach, denn dieser Fall dürfte sich bei den Behörden herum gesprochen haben. Eine offizielle Stellungnahme zu diesen Fall werden Sie nicht bekommen, so ist das nun mal in diesen Staat.
Zu Ihren Vergleichen mit anderen Ländern kann ich nur sagen, dass ist das gleiche Gewäsch, was man in diversen Talkshows von den Politikern zu hören bekommt, wenn sie versuchen ihr Versagen zu rechtfertigen. Wir leben hier in Deutschland, falls Sie das vergessen haben, in einen der reichsten Länder der Welt.
Zum Schluss noch eine Bemerkung. Wer ist denn Schuld an der Misere in der dritten Welt, bestimmt nicht die Hartz IV- Empfänger. Nein die Schuld liegt bei den Politikern, die so etwas zulassen. Nicht vergessen wollen wir hier die deutschen gierigen Konzerne mit ihren Managern, die selbst Kinder für sich arbeiten lassen, damit sie Profit machen. Denken Sie darüber einmal nach.
Reginald Bull
02.12.2008, 17:42 Uhr
wer würde kündigen ?
moin moin,
mich würde mal interessieren, wer von den Beitragsverfassern, an die Stelle eines inkompetenten Argemitarbeiters gesetzt, sagen würde, dieses Hartz IV Gesetz ist absolut unsozial, das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, ich kündige.
Left of Life
02.12.2008, 18:16 Uhr
@ Reginald Bull
Es gibt eine Menge Fallmanager und Sachbearbeiter, die ihren Job gekündigt haben, weil sie die Unmenschlichkeit nicht ertragen konnten.
Das heißt aber nicht, dass jeder seinen Job kündigen muss. Es reicht aus, sich die Gesetze anzuschauen und danach zu handeln. Die wenigsten ARGE Mitarbeiter kennen das SGB. Diese Leute gehören definitiv nicht auf einen Posten, der sie befähigt, Menschen ins tiefste Unglück zu werfen.
Kaum ein ARGE Mitarbeiter hält sich an das Grundgesetz, das BGB oder das Strafgesetzbuch. Sie handeln nur nach dem, was ihnen die "Chefs" aus Nürnberg oder Berlin befehlen und das heißt Vergabe von rechtswidrigen Ein-Euro-Jobs, Sinnlosmaßnahmen (PC Anfängerkurs für Informatiker - wie mir passiert), Bereinigung der Statistik. Sie sind unfähig, das eigene Tun zu reflektieren.
Solche Mitarbeiter werden nie kündigen, denn "sie wissen nicht, was sie tun". Wer kündigt ist der Mitarbeiter, der über die soziale Intelligenz verfügt und weiß, dass das SGB kein Gesetz ist, sondern ein liederlich zusammengeschustertes Pamphlet.
Ich zumindest würde nicht sofort kündigen, sondern jeden Betroffenen ausführlich über seine Rechte aufklären (heutige Sachbearbeiter sind dazu in der Regel nicht fähig). Nach einem halben Jahr wäre ich gekündigt. Menschen mit Gewissen werden nicht gebraucht.
Die Unfähigen bleiben, die Fähigen gehen.
-MCH-
02.12.2008, 19:31 Uhr
Verhungert
Ja, ein tragischer Fall. Allerdings sollte man dabei erwähnen, das der Mann wohl psychisch krank war, auf Schreiben der ARGE nicht geantwortet hat und ihm deshalb die Leistungen gestrichen wurden. Der Fehler der Arge war wohl, nicht gemerkt zu haben, dass der Mann andere Hilfe benötigt hätte.
Zitat Werner: "Wir leben hier in Deutschland, falls Sie das vergessen haben, in einen der reichsten Länder der Welt."
Nein, habe ich nicht vergessen. In einem der reichsten Länder der Welt in dem geheult und gemeckert und gefordert wird, und zwar auf äußerst hohen Niveau.
Vielleicht verstehen sie mich falsch, ich hätte auch lieber, dass niemand auf Transferzahlungen vom Staat angewiesen ist und vorallem hätte ich gern Chancengleichheit für Kinder, egal wie hoch das Einkommen der Eltern.
Die Schuld an der "Misere in der dritten Welt" (im Vergleich zu der "menschenverachtenden" BRD ziemlich zurückhaltend formuliert) tragen nicht nur Politiker und Konzerne, die Schuld tragen die Industrie-Nationen an sich. Unser Wohlstand ist deren Leid, wir profitieren von günstiger Kleidung aus China, von günstigen Rohstoffen für alle möglichen Produkte.
Striefchen
02.12.2008, 20:03 Uhr
"Armes Deutschland"
Also wenn man das hier so lesen muss, dass dieses Thema auch hier in dieser Region ein so großes Problem ist dann kann einem nur das heulen kommen.
Wenn ich alleine nur sehe was mir und meiner kleinen Familie in den letzten 2-3 Jahren für "Baumstämme" zwischen die Beine geworfen wurden, dann kann ich mir nun noch gut Vorstellen das wir nicht ein Einzelfall sind.
Ich musste einfach hier was dazu schreiben da ich mich zwischen den Beiträgen von "Formular verschwunden";"angeblich falsche Angaben gemacht";"Hartz IV falsch berechnet" usw. irgendwie wiedergefunden habe.
Diese ganze Perspektivlosigkeit die man hier in der Region jeden Tag fast unter die Nase gerieben bekommt kann einen nur noch Depressionen verschaffen. Ich persönlich habe auch schon oft genug darüber nachgedacht was man nur noch machen kann um vom HARTZ IV wegzukommen. Leider ist es arbeitstechnisch hier sehr knapp bemessen. Hätte ich meine kleine Familie nicht wüsste ich nicht was ich machen würde und das alles nur weil einem zu der bescheidenen Arbeitsmarktsituation auch noch die ARGE das Leben schwerer macht.
Das ist einfach nur schlimm um Deutschland geworden, obwohl in der Politik immer groß posaunt wird "WIR UNTERSTÜTZEN DIE KINDER & DIE NICHT SO VIEL HABEN".
(das war bezugnehmend auf den Beitrag mit Schulsachen, Klamotten, Weihnachtszeit usw.)
ICH WÜNSCHTE MIR EINE ANLAUFSTELLE WO MAN SICH KOSTENLOS ÜBER DEN UMGANG MIT DER AGENTUR INFORMIEREN KÖNNTE. (was an sich schon traurig genug ist, da man ja eigentlich von der selbigen gut beraten werden sollte)
An dieser Stelle könnte jetzt natürlich auch kommen: "Versteh doch auch mal einer die andere Seite!Schließlich gibt es auch so viele die den Staat betrügen usw..." Aber das spare ich mir doch jetzt besser.
Also wie hier schon sooft geschrieben. Die Leute müssen zusammen aktiv werden und sich gegenseitig stark machen und informieren!
Left of Life
03.12.2008, 10:59 Uhr
Perspektivlosigkeit
Das Leben ohne Perspektive ist das Problem, das kaum noch bewältigt werden kann. Es betrifft immer mehr Kinder und Jugendliche. Sie suchen Leerstellen und finden keine. Auch hier hilft die ARGE in keinster Weise. Die Mitarbeiter vergeben lieber rechtswidrige Ein-Euro-Jobs oder irgendwelche Maßnahmen, die sich selber an Sinnlosigkeit überbieten. Warum wird dagegen nichts unternommen? Steuerverschwendung vom Feinsten und die Kommune saniert sich.
Es gibt aber Chancen. Da ist zum Einen die Demonstration morgen um 17:00 Uhr vor der ARGE. Alle Betroffenen sollten es möglich machen, dort zu erscheinen.
Der zweite wichtige Termin ist am 13. 12. im Lager Dora. Dort findet eine Veranstaltung des ABSP (ein bundesweiter Zusammenschluss der Erwerbslosen-Initiativen) statt. Informieren kann man sich über folgende Internetseite:
http://www.die-soziale-bewegung.de
Es wäre schon wünschenswert, wenn die Nordhäuser zahlreich dort erscheinen würden.
H.Buntfuß
03.12.2008, 16:57 Uhr
Sehr seltsam
Es ist schon sehr seltsam, wie die Person, die hinter dem Pseudonym MCH steht, mit den vom Staat verschuldeten Tod eines Menschen umgeht. Wie heißt es da? Ja, ein tragischer Fall. Allerdings sollte man dabei erwähnen, das der Mann wohl psychisch krank war, auf Schreiben der ARGE nicht geantwortet hat und ihm deshalb die Leistungen gestrichen wurden. Der Fehler der Arge war wohl, nicht gemerkt zu haben, dass der Mann andere Hilfe benötigt hätte.
Das klingt mehr nach der Rechtfertigung eines Mitarbeiters der ARGE, als nach einem Betrauern.
Zweitens möchte ich feststellen, dass MCH die Ausbeutung der Kinder in der dritten Welt durch deutsche Konzerne sehr geschickt umschifft. Er behauptet, dass wir alle davon profitieren würden. Ja, es stimmt! Vor allem unsere Kinder, werden von weltbekannten Firmen mit vergiftetem Spielzeug versorgt. Oder nehmen wir unsere Hausfrauen und Bastelfreunde, die mit gefährlichen Elektrowerkzeugen ausgestattet werden. Bleibt noch die mit bedenklichen Farbstoffen behandelte Kleidung, die sich der Verbraucher ja so sehr wünscht.
Das Grausame daran ist, dass die deutschen Verantwortlichen noch bis zum bitteren Ende behaupten, mit ihren Produkten sei alles im grünen Bereich. Ja, wenn sie ihren Gewinn damit meinen, haben sie wohl Recht! Bei den Damen und Herren ist ja der Gewinn alles, was zählt. Was sind da schon ein paar Kinder oder andere Leben.
Das soll auch mein letzter Kommentar zu diesem konkreten Fall sein.
-MCH-
04.12.2008, 10:34 Uhr
Sehr interessant
Ja, es ist schon sehr interessant wie die Person, die hinter dem Pseudonym Werner steht, meinen letzten Kommentar vollkommen missversteht. Wie sehr ich den Tod von irgendwen betrauere, tut überhauptnichts zur Sache. Der Mann ist aber nuneinmal nicht gestorben weil das ALG II nicht für Nahrung gereicht hat, sondern weil die zuständigen Stellen (nicht nur die Arge) nicht über seinen Zustand informiert waren und es versäumt haben, ihn bei seinen psychischen Problemen zu helfen.
Diesen ganzen Zusammenhang haben sie aber bewusst verschwiegen, den dann hätte er ja nicht in ihre Argumentation gepasst, dass die Höhe des ALG II so niedrig ist, dass Menschen in Deutschland genauso hungern wie Menschen in Eritrea.
Die Welt ist nuneinmal nicht nur schwarz und weiß, auch wenn das in ihren undifferenzierten Kommentaren meist untergeht.
Und wie kommen sie darauf, dass ich die Ausbeutung der dritten Welt umschiffe? Ich habe zuerst darauf aufmerksam gemacht, dass in der dritten Welt die Zustände wesentlich schlimmer sind als hier. Was den Rest ihres Kommentars betrifft, da kann ich keine Aussage erkennen. Nur soviel sei noch gesagt, der Verbraucher profitiert von den günstigeren Preisen und nicht alles aus China ist giftig und gefährlich.
Vielleicht können sie sich doch noch zu einer Antwort durchringen, würde mich sehr interessieren.
Left of Life
04.12.2008, 11:31 Uhr
Zurück zum Thema
Das Menschen in den von den Industrienationen ausgebeuteten Ländern verhungern, ist natürlich an Grausamkeit kaum zu überbieten, aber nicht relevant für unser Thema. Die furchtbare Erfindung "Agenda 2010" ist nicht nur für die Unterdrückung von Menschen in unserem Land verantwortlich, sondern auch für den Hunger in der sog. Dritten Welt.
Es ist bis heute nicht nur ein Mensch an den Folgen der Agenda gestorben. Hier kann man die unvollständige, aber ständig wachsende, Liste der Toten sehen. Die Dunkelziffer kennt noch niemand.
Jetzt aber zum Thema. Wichtig für uns alle ist der Kampf gegen ein Gesetz, das sich nur so nennt, aber nie eines werden wird. Wichtig ist auch der Kampf gegen eine Behördenhorde, die kritik- und planlos eben dieses Aushilfsgesetz befürwortet und die zum Verfechter der Grausamkeit wird.
Wir müssen die Menschen in unserem Land zum Nachdenken zwingen. Erst wenn die Menschen wieder nachdenken, werden Fälle wie die hier geschilderten der Vergangenheit angehören. Und erst dann haben wir überhaupt die Chance, uns konsequent für die Unterdrückten anderer Länder einzusetzen.
Leuchtturm
04.12.2008, 15:54 Uhr
Betroffener
An den Betroffenen
Es gibt in Nordhausen eine Beratungsstelle und Auskunft alles um Harz 4.
DGB
Wolfgang Meier
99734 Nordhausen
Neustadtstr.6
1. Etage
wirflöha
06.12.2008, 00:01 Uhr
Ungeschönte Arbeitslosenstatistik
Warum Frau Tetzel, fällt mir bei Ihrer Geschichte, die ich sehr bedaure, immer ein, das ihr Schicksal gern als Außergewöhnlich hingestellt wird?
Für uns von der Bürgerinitiative (BI) bedeutet dieses Verhalten aber gerade nichts neues, ist so gewollt. Wider dem Aufschwung reden. Oder, warum spekulieren sie nicht an den Börsen, hätten jetzt Milliardenschutz, vom Staat. Und, an den niedrigen Leistungen bei Hartz-IV, sind nur die HOHEN Abgaben bei den Unternehmen schuld.
Es muß doch irgend etwas an den geschönten Zahlen der vielen Argen, der Bundesanstalt für Arbeit / Arbeitsagentur Nürnberg dran sein, das so viele Leute deren WAHRE Größe wissen wollen!
Bereits mehrfach haben Vertreter unserer BI diese Zahlen hinterfragt! So unter anderem nach der Kreistagssitzung am 3. Juni 08, also diesen Jahres, im offenen Brief, wo die Rede schon von Wegfall der Arbeitslosen war, rein statistisch gesehen natürlich. Also, klagen hilft nicht mehr!!
Wir aber fragten dann zurecht:
Wo sind der kleine(etwa 1,092Mio.AlgI+2,856MioAlgII 2007 bundesweit) Rest?
· ALG I
· ALG II, die sich folgendermaßen untergliedern:
· die Unter-Zwanzigjährigen,
· Krankgeschriebene,
· schwer Vermittelbare,
· in den Vorruhestand geschickte Personen,
· 58-er Reglung,
· ABM-Kräfte,
· Ein-Euro-Jobber,
· Aufstocker,
· diejenigen, die keinen Anspruch auf Leistungen haben, weil der Partner in der Bedarfs-Gemeinschaft zu viel verdient,
· diejenigen, die selbst noch zu viel Geld auf dem Konto haben,
· Und zum Schluss kommen diejenige, die sich abmelden, weil sie einfach frustriert sind,
· Diejenigen, die mit Sanktionen belegt sind.
Dies sind im einzelnen nur wenige.
Also, öffentlich gefragt, aber unsinnig wurde geantwortet. Genau wurde auf diese Frage nur der FDP-Fraktion im Bundestag geantwortet.
Über 10.500 Bürgerinnen und Bürger haben sich beim Petitionsausschuss des Bundestages für eine umfassende Darstellung der Arbeitslosenstatistik in einer öffentlichen Petition ausgesprochen. Die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen stellen die Arbeitslosenstatistik vorteilhafter dar, als es in Wirklichkeit der Fall ist.
Verstehen sie jetzt, warum sie etwas Außergewöhnliches bleiben werden. Sie sollen ganz allein bleiben. Für die Bürgerinitiative Nordhausen macht mobil gegen AGENDA 2010
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