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nnz-Forum: So geht es nicht weiter

Samstag, 29. November 2008, 08:43 Uhr
Wir schreiben das Jahr 2008, wo Arbeitslosengeld II jedem Hilfsbedürftigen Menschen vom Staat zusteht. Für jeden??? Viele Menschen werden durch die Arbeitsgemeinschaften der Länder einfach nur vertröstet, die Berechnung wird falsch ausgelegt oder man muss sich mit einem Lebensunterhalt zufrieden geben der unter allem ist was man sich vorstellen kann.


Und als Begründung für das bekommt man von den Mitarbeitern einer Arbeitsgemeinschaft, nämlich Nordhausen, immer und immer wieder das selber zu Hören: „Das können wir auch nicht ändern, das müssen Sie halt so hinnehmen, oder uns fehlen noch die Unterlagen oder die Unterlagen die man eingereicht hat sind eben mal spurlos verschwunden und die Mitarbeiter behaupten man hat diese nicht abgegeben, selbst wenn man persönlich auftaucht wird man dumm angemacht ob man einen Termin hat oder nicht, und wenn man keinen Termin hat kann man sich gleich in die Reihe am Schalter stellen und wird dann vom Empfang mit der Bitte um Verständnis abgewimmelt.

Ich selber befinde mich in ewigen Auseinandersetzungen mit der Arbeitsgemeinschaft Nordhausen. Seit Januar 2005 wohne ich mit meinen beiden Kindern in Nordhausen und seit dem Monat Januar 2005 beziehe ich Arbeitslosengeld II, kurz Hartz IV. Nun bin ich seit 2007 zusammen mit meinem Rechtsanwalt am Einklagen meines ALG II Anspruchs von den Jahren 2005 und 2006, da ich nie das normale Hartz IV erhalten habe und noch dazu durch die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft schlecht behandelt worden bin. In wie fern schlecht behandelt?

Zum einen habe ich einen Termin für ein klärendes, persönliches Gespräch bei der ARGE Nordhausen bekommen, doch das Zimmer bei dem ich erscheinen sollte war leer – kein Mitarbeiter und kein Möbilar. Bei diesem Punkt kam ich mir auf deutsch gesagt echt verschaukelt vor, was soll das denn bitte??? Ich bin ein Bürger, der ehrlich ist und so was nicht verdient hat, ich möchte behandelt werden wie ein Mensch und nicht wie jemand der von allem keine Ahnung hat.

Ich weiß mich in den Punkten zu wehren, man muss sich von niemand was ohne Grund gefallen lassen, erst recht nicht von den Mitarbeitern der ARGE, auch wenn diese an den längeren Hebeln sitzen, wer weiß den ob es denen nicht mal so geht und die ALG II beantragen müssen!

Des weiteren wurde meiner Tochter bei einem Termin gesagt- sie solle sich ein Kind anschaffen, dann würde das Berechnen des Leistungsanspruches besser zu berechnen sein. Das ist für mich ein Zeichen, das die Mitarbeiter auf der ARGE Nordhausen nicht mal selber wissen, wie man den Leistungsnachweis errechnet und nachweist. Nicht nur das die Mitarbeiter der ARGE Nordhausen meiner Tochter gesagt haben das sie sich ein Kind anschaffen soll damit sich das besser rechnen lässt, nein sie haben mir auch dauernd in meinem Leistungsanspruch geschrieben ich hätte 3 Kinder, obwohl ich nur meinen Sohn und meine Tochter –also 2 Kinder habe.

Diesen fehlerhaften Bescheid stellte mir Frau Wienbreyer zu, welche mich und meine Familienverhältnisse seit Januar 2005 kennt. Da stellt sich mir die Frage, wie so was zustande kommen kann, wenn die Mitarbeiter ja alles genau wissen und man nicht mal bis zu seinem Berater kommt oder dieser gar krank ist oder nicht im Haus.

Ich empfinde es als eine Ungeheuere Art, was sich die Mitarbeiter der Arge herausnehmen, wir Hartz IV Bezieher sind ja dumm unsere ALG II Bescheid selber auszurechnen und wenn man dann auf die Arge kommt und den Mitarbeitern das vorrechnet was die alles falsch gemacht haben bekommt man noch eine dumme Entschuldigung, weil der ALG II Bezieher recht hat und nicht die Mitarbeiter die den Bescheid berechnet haben.

Dann bekommt man zu hören, dass man doch sein Bett mitbringen soll so oft wie man bei der ARGE Nordhausen vorspricht, ja warum mach ich das den? Aus dem Grund, weil mir noch Geld zusteht von den Jahren 2005 und 2006 welches mir und meinen Kindern zusteht. Ich habe mit dem Chef Herr Müller und Frau Wienbreyer eine Aussprache gehabt, wo mir zugesichert worden ist, dass die Probleme gelöst werden.

Aber das ist nie der Fall gewesen! Und wenn ich wiederholt bei Herr Müller einen Termin haben möchte, werde ich telefonisch weitergeleitet zu Frau Wienbreyer das sich an der Situation nichts geändert hat, zu Herr Müller werde ich nicht durchgelassen.

Mittlerweile haben wir den 3. Gerichtstermin mit der Arbeitsgemeinschaft Nordhausen. Jetzt soll es ein Vergleich von der Arbeitsgemeinschaft geben von 300 Euro. Für mich ist das ein Schuldeingeständnis? Nein! Gegen all meine Bescheide die ich erhalten habe, legte ich Widerspruch ein (was ich auch belegen kann). Nach Antragstellung für eine Mietkostenübernahme habe ich klar eine Absage erhalten, für die Monate Juni, Juli und August 2006 habe ich von der Arge Nordhausen 80,00 Euro erhalten, wovon ich noch einen Teil zur Miete beitragen musste.

Von dem restlichen Geld sollte sich drei Personen im Monat versorgen, wie soll das gehen? Das ist eine unerhörte Frechheit, kein Mensch schafft es mit 75,00 Euro 3 Personen durchzubringen. Des weiteren habe ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Arbeitsgemeinschaft Nordhausen eingereicht, weil eine Verletzung der Datenschutzpflicht eingetreten ist. Es wurden durch eine Mitarbeiterin, private Angaben zu meiner Person und meinem Leistungsanspruch weitergegeben, das ist für mich eine grobe Verletzung der Datenschutzpflicht gegenüber dritten und somit wurde eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diese Mitarbeiterin eingeleitet. Selbst meinen Sohn hat sie über mich ausgefragt über unsere Lebensverhältnisse.

Meine Existenz habe ich dadurch verloren, meinen Laptop habe ich verkaufen müssen, um den Lebensunterhalt für mich und meine Kinder bezahlen zu können, durch den Verkauf meines Laptops kann ich nun auch keine Bewerbung mehr schreiben um endlich von dem ALG II weg zu kommen.

Meine Kinder mussten mit dem nötigsten auskommen was es gab, nichts außer der Reihe, das sind alles Wunschdenker von uns gewesen. Ich habe dadurch einen negativen Schufaeintrag bekommen, weil ich nichts mehr bezahlen konnte. Und in meiner gelernten Stelle als Sicherheitsfachangestellte kann ich auch nicht mehr arbeiten seit ich diesen negativen Schufaeintrag bekommen habe.

Selbst mein Auto durfte ich wegen dem fehlerhaften Bescheiden und Berechnungen der ARGE Nordhausen verkaufen, wobei heutzutage braucht man ein Auto um 1. flexibel zu sein und 2. um einen guten Arbeitsplatz zu bekommen.

Letztlich bleibt mir hier nur noch zu sagen, dass mir die Arge Nordhausen nicht nur meine Existenz ruiniert. Für meine noch ausstehenden ALG II Bezüge hoffe ich auf ein gerechtes Urteil des Amtsgerichtes Nordhausen. Dieses Schreiben werde ich nicht nur an die zuständige Arbeitsgemeinschaft senden, sondern auch an das Amtsgericht Nordhausen, Arbeitsagentur Nürnberg und an meinen Rechtanwalt.
Simone Tetzel, Nordhausen
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Autor: nnz

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