So, 09:19 Uhr
09.11.2008
Autofahren nach Schlaganfall
Darf man nach einem Schlaganfall wieder Auto fahren? Diese Frage stellen sich viele Patienten irgendwann, wenn sich im Laufe des Heilungsprozesses die erlittenen Beeinträchtigungen wieder zurückbilden. Gestern gab es dazu umfassende Informationen...
Ein Schlaganfall kann zu körperlichen und sensorischen Störungen, z.B. Lähmungen und Seh - und Hörstörungen führen. Auch die geistigen Leistungen wie die Sprache und das Sprachverstehen, die Konzentration, die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die Reaktionsfähigkeit können eingeschränkt sein und funktionieren nicht mehr so wie früher. Diese Fähigkeiten spielen im Verkehrsverhalten eine sehr große Rolle.
Das Auto und damit die Mobilität spielen in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Viele benötigen das Auto, um den Arbeitsplatz zu erreichen und den Beruf auszuüben, andere brauchen es, um einkaufen zu fahren, zum Arzt oder Therapeuten zu gelangen, Familie und Freunde zu besuchen oder um Ausflüge zu machen.
Zwar muss man seinen Führerschein nicht auf Grund eines Schlaganfalls abgeben, aber man darf sich auch nicht wieder einfach ins Auto setzen und losfahren. Jeder Fahrer ist verpflichtet, eigenverantwortlich zu überprüfen, ob er nach der Erkrankung wieder Auto fahren kann. Es wird erwartet, dass sich jeder Kraftfahrer fachkundig beraten lässt, was bei einer Erkrankung, die zu erheblichen Veränderungen in der Beweglichkeit und der geistigen Leistungsfähigkeit führen kann, zu tun ist.
Gestern fand in der Praxis für Logopädie von Antje Rumpf in der Stolberger Straße in Nordhausen eine Veranstaltung zu diesem Thema statt. Die Logopädin hatte in ihrer langjährigen Arbeit mit Schlaganfallpatienten festgestellt, dass diese über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen, die zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit nötig sind, nicht genügend aufgeklärt sind. Einige machen sich keine Gedanken und setzen sich wieder ins Auto, andere scheuen sich vor Test`s, weil sie Angst haben, den Führerschein dann ganz zu verlieren. Viele wissen nicht um die Möglichkeiten und Ansprechpartner oder werden durch die entstehenden Kosten abgeschreckt.
Frau Rumpf konnte für Ihre Veranstaltung einige wichtige Mitstreiter gewinnen, so dass Interessierte zum Thema Schlaganfall und Autofahren möglichst umfassend beraten werden konnten.
Am Aktionstag, der sehr große Resonanz fand, hatten die Besucher zwischen 10:00 und 16:00 Uhr Gelegenheit am Reaktionstestgerät der Kreisverkehrswacht Nordhausen ihre Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr zu testen. Es bestanden die Möglichkeiten zu Seh- und Hörtests, unterstützt durch Optik & Akustik Weitblick. Informationen zum behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen gab es von der Fahrschule Levin.
Für Fragen zu rechtlichen Notwendigkeiten und Möglichkeiten zu deren Umsetzung standen ein Vertreter der Polizei und das Team der Praxis zu Verfügung. Trotz der Anwesenheit der Polizei musste niemand Angst haben seinen Führerschein zu verlieren, auch wenn die Testergebnisse vielleicht nicht optimal waren.
Die Praxis für Logopädie Antje Rumpf steht auch in Zukunft für Fragen zum Thema Schlaganfall und Autofahren gern zu Verfügung. Auf Grund des großen Interesses ist auch schon für das nächste Jahr wieder ein Aktionstag zum Thema in Planung.
Autor: nnzEin Schlaganfall kann zu körperlichen und sensorischen Störungen, z.B. Lähmungen und Seh - und Hörstörungen führen. Auch die geistigen Leistungen wie die Sprache und das Sprachverstehen, die Konzentration, die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die Reaktionsfähigkeit können eingeschränkt sein und funktionieren nicht mehr so wie früher. Diese Fähigkeiten spielen im Verkehrsverhalten eine sehr große Rolle.
Das Auto und damit die Mobilität spielen in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Viele benötigen das Auto, um den Arbeitsplatz zu erreichen und den Beruf auszuüben, andere brauchen es, um einkaufen zu fahren, zum Arzt oder Therapeuten zu gelangen, Familie und Freunde zu besuchen oder um Ausflüge zu machen.
Zwar muss man seinen Führerschein nicht auf Grund eines Schlaganfalls abgeben, aber man darf sich auch nicht wieder einfach ins Auto setzen und losfahren. Jeder Fahrer ist verpflichtet, eigenverantwortlich zu überprüfen, ob er nach der Erkrankung wieder Auto fahren kann. Es wird erwartet, dass sich jeder Kraftfahrer fachkundig beraten lässt, was bei einer Erkrankung, die zu erheblichen Veränderungen in der Beweglichkeit und der geistigen Leistungsfähigkeit führen kann, zu tun ist.
Gestern fand in der Praxis für Logopädie von Antje Rumpf in der Stolberger Straße in Nordhausen eine Veranstaltung zu diesem Thema statt. Die Logopädin hatte in ihrer langjährigen Arbeit mit Schlaganfallpatienten festgestellt, dass diese über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen, die zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit nötig sind, nicht genügend aufgeklärt sind. Einige machen sich keine Gedanken und setzen sich wieder ins Auto, andere scheuen sich vor Test`s, weil sie Angst haben, den Führerschein dann ganz zu verlieren. Viele wissen nicht um die Möglichkeiten und Ansprechpartner oder werden durch die entstehenden Kosten abgeschreckt.
Frau Rumpf konnte für Ihre Veranstaltung einige wichtige Mitstreiter gewinnen, so dass Interessierte zum Thema Schlaganfall und Autofahren möglichst umfassend beraten werden konnten.
Am Aktionstag, der sehr große Resonanz fand, hatten die Besucher zwischen 10:00 und 16:00 Uhr Gelegenheit am Reaktionstestgerät der Kreisverkehrswacht Nordhausen ihre Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr zu testen. Es bestanden die Möglichkeiten zu Seh- und Hörtests, unterstützt durch Optik & Akustik Weitblick. Informationen zum behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen gab es von der Fahrschule Levin.
Für Fragen zu rechtlichen Notwendigkeiten und Möglichkeiten zu deren Umsetzung standen ein Vertreter der Polizei und das Team der Praxis zu Verfügung. Trotz der Anwesenheit der Polizei musste niemand Angst haben seinen Führerschein zu verlieren, auch wenn die Testergebnisse vielleicht nicht optimal waren.
Die Praxis für Logopädie Antje Rumpf steht auch in Zukunft für Fragen zum Thema Schlaganfall und Autofahren gern zu Verfügung. Auf Grund des großen Interesses ist auch schon für das nächste Jahr wieder ein Aktionstag zum Thema in Planung.







