Sa, 16:31 Uhr
08.11.2008
Wacker gegen Wacker
Es gibt einen Trainer in der Thüringenliga, der behauptete vor Saisonbeginn im nnz-Gespräch, dass Wacker Nordhausen in dieser Serie jeden Gegner schlagen kann. Der Trainer heißt Burkhard Venth, arbeitet in Nordhausen und saß heute in Gotha auf der Bank...
Vielleicht war ich damals ein wenig zu großkotzig, aber bislang habe ich Recht behalten, meinte der Coach sichtlich zufrieden nach den 90 Minuten im Gothaer Volksparkstadion. Seine Mannschaft, Wacker aus Nordhausen, hatte es bereits zum zweiten Mal hintereinander auswärts mit einem Tabellenführer zu tun. Vor 14 Tagen Rudisleben, heute Gotha. Und wieder ein Sieg.
Das 1:3 für Wacker Nordhausen geht voll auf in Ordnung, Ich war von der zweiten Halbzeit meiner Jungs richtiggehend begeistert, schwärmte Venth nur eine Viertelstunde nach Abpfiff.
Und dabei begann das Spitzenspiel nicht gerade nach dem Geschmack des Wackertrainers, schließlich gingen die Gothaer mit ihren Riesenkerlen im Sturm mit 1:0 in Führung. Spangenberg wird als Torschütze genannt. Die Nordhäuser Abwehr stand nicht gerade sortiert. In der weiteren Folge hatten die Hausherren zwar noch einige sichere Torchancen, doch sie nutzten sie nicht.
Dafür unsere Wacker-Mannschaft, die nach einem sensationellen Spielzug durch Torsten Klaus vollenden konnte, der Ball wurde von Klaus ins Dreiangel geschlenzt. Noch besser: Der Ausgleich fiel in der psychologisch wichtigen 45. Minute.
Burkhardt Venth brauchte in der Kabine kaum noch motivieren, die Nordhäuser dachten unisono: Die hauen wir weg. Bis zur 70. Minute bestimmten die Mannen um Kapitän Sven Pistorius klar das Geschehen im Gothaer Volkspark, in der 69. Minute der Führungstreffer durch Lars Pohl. Der Torschütze wurde zehn Minuten später ausgewechselt, für ihn kam Jacek Ciesla. Zuvor hatte der Trainer Thomas Hurt vom Platz genommen, der Nordhäuser war stark rot gefährdet, Daniel Wiegleb musste ran.
Sicher, die Gothaer drängten verbissen auf den Ausgleich und wer die Nordhäuser von der vorherigen Saison her kennt, der weiß, welchen Schwächen sich in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit offenbarten.
Ganz anders in den jüngsten Spielen. Die Nordhäuser drehten auf, in der 82. Minute ein Gewühl im Gothaer Strafraum und der Kapitän köpft den Ball zum verdienten Endstand ins Tor der Gastgeber. Bleibt noch nachzutragen, dass in der 88. Minute Torsten Klaus gegen Nico Steinberg ausgewechselt wurde.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung und ein wenig Glück hat unsere Mannschaft die Gunst der Stunde genutzt. Vor allem der zweiten Halbzeit wegen sage ich: Dieser Sieg ist voll auf verdient! Soll er letztlich doch Recht behalten, der Burkhard Venth?
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzVielleicht war ich damals ein wenig zu großkotzig, aber bislang habe ich Recht behalten, meinte der Coach sichtlich zufrieden nach den 90 Minuten im Gothaer Volksparkstadion. Seine Mannschaft, Wacker aus Nordhausen, hatte es bereits zum zweiten Mal hintereinander auswärts mit einem Tabellenführer zu tun. Vor 14 Tagen Rudisleben, heute Gotha. Und wieder ein Sieg.
Das 1:3 für Wacker Nordhausen geht voll auf in Ordnung, Ich war von der zweiten Halbzeit meiner Jungs richtiggehend begeistert, schwärmte Venth nur eine Viertelstunde nach Abpfiff.
Und dabei begann das Spitzenspiel nicht gerade nach dem Geschmack des Wackertrainers, schließlich gingen die Gothaer mit ihren Riesenkerlen im Sturm mit 1:0 in Führung. Spangenberg wird als Torschütze genannt. Die Nordhäuser Abwehr stand nicht gerade sortiert. In der weiteren Folge hatten die Hausherren zwar noch einige sichere Torchancen, doch sie nutzten sie nicht.
Dafür unsere Wacker-Mannschaft, die nach einem sensationellen Spielzug durch Torsten Klaus vollenden konnte, der Ball wurde von Klaus ins Dreiangel geschlenzt. Noch besser: Der Ausgleich fiel in der psychologisch wichtigen 45. Minute.
Burkhardt Venth brauchte in der Kabine kaum noch motivieren, die Nordhäuser dachten unisono: Die hauen wir weg. Bis zur 70. Minute bestimmten die Mannen um Kapitän Sven Pistorius klar das Geschehen im Gothaer Volkspark, in der 69. Minute der Führungstreffer durch Lars Pohl. Der Torschütze wurde zehn Minuten später ausgewechselt, für ihn kam Jacek Ciesla. Zuvor hatte der Trainer Thomas Hurt vom Platz genommen, der Nordhäuser war stark rot gefährdet, Daniel Wiegleb musste ran.
Sicher, die Gothaer drängten verbissen auf den Ausgleich und wer die Nordhäuser von der vorherigen Saison her kennt, der weiß, welchen Schwächen sich in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit offenbarten.
Ganz anders in den jüngsten Spielen. Die Nordhäuser drehten auf, in der 82. Minute ein Gewühl im Gothaer Strafraum und der Kapitän köpft den Ball zum verdienten Endstand ins Tor der Gastgeber. Bleibt noch nachzutragen, dass in der 88. Minute Torsten Klaus gegen Nico Steinberg ausgewechselt wurde.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung und ein wenig Glück hat unsere Mannschaft die Gunst der Stunde genutzt. Vor allem der zweiten Halbzeit wegen sage ich: Dieser Sieg ist voll auf verdient! Soll er letztlich doch Recht behalten, der Burkhard Venth?
Peter-Stefan Greiner

