Sa, 15:31 Uhr
08.11.2008
Kommt her und seht
Am kommenden Mittwoch treffen sich die Mitglieder des Fördervereins Park Hohenrode, um einen neuen Vorstand zu wählen. Am gleichen Tag wird am Nachmittag eine Fotoausstellung eröffnet...
Im Foyer das Alten Rathauses in Nordhausen wird am 12. November 2008 um 16.00 Uhr eine Ausstellung farbiger Fotobilder aus den letzten fünf Jahren eröffnet, die das Gründerzeitensemble von Park und Villa Hohenrode zum Thema hat. Sie ist bis zum 16. Januar 2009 zu besehn und zeigt Eindrücke vom Frühling bis hin in den Winter. Die Fotografien stammen von Heidelore Kneffel und wurden mit einer Canon aufgenommen.
Zum Abend des 12. November lädt der Vorstand des Fördervereins Park Hohenrode e. V. um 19.00 Uhr zur Mitgliederversammlung in die Kreissparkasse ein, wo man u. a. im Vortrag von Dr. Bernhard Mai aus Magdeburg einiges erfährt über Die Bedeutung der Gartenkunst einst und heute. Die Bilderschau im Rathaus ist dafür der Auftakt.
Die Symbiose von Architektur und gestalteter Natur in Form von Parkanlagen ist ja uralt, und jede Zeit schuf Ensembles, die den jeweiligen Kulturstand widerspiegeln. In der Gründerzeit waren es zu Wohlstand gelangte Bürger, die sich ihr Wohnhaus, das Villencharakter trug, von einem Park umgaben, in dem vor allem auch Baumarten aus fremden Ländern angesiedelt wurden. So entstand aus den Ideen der Familie Carl Kneiff im Bund mit zwei bekannten Persönlichkeiten der Baukunst und der Landschaftsgestaltung, den Herren Ludwig Bohnstedt und Heinrich Siesmeyer, an der Peripherie der alten Reichsstadt ein Arboretum, das von sich reden machte. In der Folge erweiterte sein Sohn Fritz die Anlage.
Nun steht die Villa und liegt der Park seit 1874 am Hang, und sie warten auf eine Entscheidung über ihr weiteres Schicksal. Die Menschen sind ja zum Sehen geboren und zum Handeln geschaffen, daran möchte diese Ausstellung auch erinnern.
Da die Gründerzeitvilla ein verschlossener Ort ist, versammeln sich die Mitglieder des Fördervereins bei den zahlreichen Veranstaltungen meistens am und im Pavillon, der in seinem Verfall, vor allem durch Vandalismus erzeugt, dennoch ein architektonisches Kleinod ist. Der große Blick in die vier Himmelsrichtungen zeigt Baumgemälde, zeigt aber auch, dass es dringend nötig ist, dem Park eine Pflege angedeihen zu lassen, der diese Gemäldeblicke weiter zulässt.
Die Ausstellung Heidelore Kneffels im Rathausfoyer ist eine Hommage an Villa und Park, also gilt die Aufforderung Kommt her und seht! für die Fotobilder und für das Original.
Autor: nnzIm Foyer das Alten Rathauses in Nordhausen wird am 12. November 2008 um 16.00 Uhr eine Ausstellung farbiger Fotobilder aus den letzten fünf Jahren eröffnet, die das Gründerzeitensemble von Park und Villa Hohenrode zum Thema hat. Sie ist bis zum 16. Januar 2009 zu besehn und zeigt Eindrücke vom Frühling bis hin in den Winter. Die Fotografien stammen von Heidelore Kneffel und wurden mit einer Canon aufgenommen.
Zum Abend des 12. November lädt der Vorstand des Fördervereins Park Hohenrode e. V. um 19.00 Uhr zur Mitgliederversammlung in die Kreissparkasse ein, wo man u. a. im Vortrag von Dr. Bernhard Mai aus Magdeburg einiges erfährt über Die Bedeutung der Gartenkunst einst und heute. Die Bilderschau im Rathaus ist dafür der Auftakt.
Die Symbiose von Architektur und gestalteter Natur in Form von Parkanlagen ist ja uralt, und jede Zeit schuf Ensembles, die den jeweiligen Kulturstand widerspiegeln. In der Gründerzeit waren es zu Wohlstand gelangte Bürger, die sich ihr Wohnhaus, das Villencharakter trug, von einem Park umgaben, in dem vor allem auch Baumarten aus fremden Ländern angesiedelt wurden. So entstand aus den Ideen der Familie Carl Kneiff im Bund mit zwei bekannten Persönlichkeiten der Baukunst und der Landschaftsgestaltung, den Herren Ludwig Bohnstedt und Heinrich Siesmeyer, an der Peripherie der alten Reichsstadt ein Arboretum, das von sich reden machte. In der Folge erweiterte sein Sohn Fritz die Anlage.
Nun steht die Villa und liegt der Park seit 1874 am Hang, und sie warten auf eine Entscheidung über ihr weiteres Schicksal. Die Menschen sind ja zum Sehen geboren und zum Handeln geschaffen, daran möchte diese Ausstellung auch erinnern.
Da die Gründerzeitvilla ein verschlossener Ort ist, versammeln sich die Mitglieder des Fördervereins bei den zahlreichen Veranstaltungen meistens am und im Pavillon, der in seinem Verfall, vor allem durch Vandalismus erzeugt, dennoch ein architektonisches Kleinod ist. Der große Blick in die vier Himmelsrichtungen zeigt Baumgemälde, zeigt aber auch, dass es dringend nötig ist, dem Park eine Pflege angedeihen zu lassen, der diese Gemäldeblicke weiter zulässt.
Die Ausstellung Heidelore Kneffels im Rathausfoyer ist eine Hommage an Villa und Park, also gilt die Aufforderung Kommt her und seht! für die Fotobilder und für das Original.

