Fr, 11:17 Uhr
07.11.2008
Pflege stand im Mittelpunkt
Die 19. Ilfelder Fachtagung und das 5. Symposium für Betreuer fanden in dieser Woche in der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe in Ilfeld statt. Was da diskutiert wurde, das hat die nnz erfahren.
In dieser Woche kamen mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Bundesländern nach Ilfeld. Im Rahmen der Eröffnung begrüßte Rolf Höfert Vertreter der Landesfachkommission Gesundheitspolitik des Wirtschaftsrates der CDU in Thüringen sowie einige Vorstandsmitglieder und Delegierte des Deutschen Pflegeverbandes.
Jürgen Brüggemann vom Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen in Essen erläuterte den im Oktober in der Konsensuskonferenz in Osnabrück vorgestellten Expertenstandard Ernährungsmanagement mit seinen Zielen und den Struktur-, Prozess-, Ergebnis- und Qualitätsebenen.
Doris Wenzel , Leiterin der externen Qualitätsprüfungen des MDK Thüringen zeigte die Auswirkungen des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes mit neuen Qualitätskriterien und Prüfungen durch den MDK auf und gab viele Tipps für den Alltag. Das Pflegeweiterentwicklungsgesetz widmet sich dem Klientel der Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz. Aktuelle Erkenntnisse zur Demenz aus medizinischer Sicht und pflegerische Interventionsmöglichkeiten wurden vermittelt.
Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes und Experte für Pflegerecht, referierte über das im Juli in Kraft getretene Pflegeweiterentwicklungsgesetz mit seinen Auswirkungen für Patienten und Bewohner und Herausforderungen an die Altenheime und ambulanten Pflegedienste, insbesondere zu weiteren Haftungsfragen. Anhand von Urteilen und Fällen wurde das Spannungsfeld rechtlicher Anforderungen für Pflegende aufgezeigt.
Dr. Hannelore Pientka aus Sondershausen referierte über die Eingeschränkte Alltagskompetenz. Schwerpunkt des Referates war die Besonderheit im Umgang mit demenzkranken Menschen aus medizinischer Sicht und zeigte pflegerische Interventionsmöglichkeiten auf.
Die Leitung und Moderation der Tagung hatten Silvia Böhme, Martina Röder und Rolf Höfert. Für den 17.03.2009 ist die nächste Fachtagung in Ilfeld geplant.
Autor: nnzIn dieser Woche kamen mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Bundesländern nach Ilfeld. Im Rahmen der Eröffnung begrüßte Rolf Höfert Vertreter der Landesfachkommission Gesundheitspolitik des Wirtschaftsrates der CDU in Thüringen sowie einige Vorstandsmitglieder und Delegierte des Deutschen Pflegeverbandes.
Jürgen Brüggemann vom Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen in Essen erläuterte den im Oktober in der Konsensuskonferenz in Osnabrück vorgestellten Expertenstandard Ernährungsmanagement mit seinen Zielen und den Struktur-, Prozess-, Ergebnis- und Qualitätsebenen.
Doris Wenzel , Leiterin der externen Qualitätsprüfungen des MDK Thüringen zeigte die Auswirkungen des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes mit neuen Qualitätskriterien und Prüfungen durch den MDK auf und gab viele Tipps für den Alltag. Das Pflegeweiterentwicklungsgesetz widmet sich dem Klientel der Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz. Aktuelle Erkenntnisse zur Demenz aus medizinischer Sicht und pflegerische Interventionsmöglichkeiten wurden vermittelt.
Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes und Experte für Pflegerecht, referierte über das im Juli in Kraft getretene Pflegeweiterentwicklungsgesetz mit seinen Auswirkungen für Patienten und Bewohner und Herausforderungen an die Altenheime und ambulanten Pflegedienste, insbesondere zu weiteren Haftungsfragen. Anhand von Urteilen und Fällen wurde das Spannungsfeld rechtlicher Anforderungen für Pflegende aufgezeigt.
Dr. Hannelore Pientka aus Sondershausen referierte über die Eingeschränkte Alltagskompetenz. Schwerpunkt des Referates war die Besonderheit im Umgang mit demenzkranken Menschen aus medizinischer Sicht und zeigte pflegerische Interventionsmöglichkeiten auf.
Die Leitung und Moderation der Tagung hatten Silvia Böhme, Martina Röder und Rolf Höfert. Für den 17.03.2009 ist die nächste Fachtagung in Ilfeld geplant.


