Di, 12:26 Uhr
09.07.2002
Negative Entwicklung bescheinigt
Nordhausen (nnz). Die Beschäftigtenstatistik bis September 2001 liegt im Arbeitsamt Nordhausen seit kurzem vor. nnz konnte bereits heute Einsicht nehmen.
Danach arbeiteten in der Nordthüringer Region Ende September 2001 insgesamt 87.457 Frauen und Männer in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen. Ein Jahr vorher gab es noch 4.451 Arbeitnehmer mehr in diesen Arbeitsverhältnissen, Ende des Jahres 1999 lag diese Zahl um genau 6.657 höher.
Eine Betrachtung der Altersgruppen innerhalb der Beschäftigten zeigt, dass im Alter unter 25 Jahren die Beschäftigtenzahl mit rund 13.600 konstant geblieben ist. Zurückgegangen ist seit 1999 die Zahl der Arbeitnehmer im Alter von 25 bis 54 Jahre von Quartal zu Quartal. Gab es Anfang 2000 noch 68.516 Beschäftigte in dieser Altersgruppe, wurden Ende September 65.162 ausgewiesen. Demgegenüber wurden aber von den Unternehmen der Region 1.583 Arbeitnehmer mit 60 Jahren und älter versicherungspflichtig beschäftigt, 500 mehr als im Jahr 2000.
Der größte Beschäftigungsrückgang ist im Baugewerbe seit Ende 1999 zu vermelden. Rund 10.520 Arbeitnehmer waren hier Ende September 2001 tätig, rund 2.800 weniger als Ende 1999. Auch im Handel ging die Beschäftigung um 1.100 seit 1999 auf 9.920 zurück. Ebenso hoch fiel auch im Gastgewerbe der Abbau der Beschäftigtenzahlen aus, hier gab es zum Ende des dritten Quartals 2001 noch 1.660 Arbeitnehmer.
In Betrieben, die Dienstleitungen für Unternehmen, für öffentliche und private Belange erbringen, waren insgesamt 25.100 Personen Ende September 2001 in einem Arbeitsverhältnis, 1.200 weniger als zwei Jahre vorher. Bei den Dienstleistungen wirken sich wie bei den Daten der Organisationen und Gebietskörperschaften die abnehmende Beschäftigung im zweiten Arbeitsmarkt aus.
Im verarbeitendem Gewerbe ist die Zahl der Arbeitsplätze seit 1999 um 580 auf 22.044 angestiegen. Hier sind es vor allem Unternehmen im Stahl- und Leichtmetallbau, in der Elektrotechnik und in der Kunststoffverarbeitung, die sich günstiger als andere gewerbliche Bereiche entwickeln konnten. Auch in der Land- und Forstwirtschaft gab es Ende September 2001 mit 2.841 beschäftigten Frauen und Männern rund 300 mehr als zwei Jahre vorher.
Autor: nnzDanach arbeiteten in der Nordthüringer Region Ende September 2001 insgesamt 87.457 Frauen und Männer in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen. Ein Jahr vorher gab es noch 4.451 Arbeitnehmer mehr in diesen Arbeitsverhältnissen, Ende des Jahres 1999 lag diese Zahl um genau 6.657 höher.
Eine Betrachtung der Altersgruppen innerhalb der Beschäftigten zeigt, dass im Alter unter 25 Jahren die Beschäftigtenzahl mit rund 13.600 konstant geblieben ist. Zurückgegangen ist seit 1999 die Zahl der Arbeitnehmer im Alter von 25 bis 54 Jahre von Quartal zu Quartal. Gab es Anfang 2000 noch 68.516 Beschäftigte in dieser Altersgruppe, wurden Ende September 65.162 ausgewiesen. Demgegenüber wurden aber von den Unternehmen der Region 1.583 Arbeitnehmer mit 60 Jahren und älter versicherungspflichtig beschäftigt, 500 mehr als im Jahr 2000.
Der größte Beschäftigungsrückgang ist im Baugewerbe seit Ende 1999 zu vermelden. Rund 10.520 Arbeitnehmer waren hier Ende September 2001 tätig, rund 2.800 weniger als Ende 1999. Auch im Handel ging die Beschäftigung um 1.100 seit 1999 auf 9.920 zurück. Ebenso hoch fiel auch im Gastgewerbe der Abbau der Beschäftigtenzahlen aus, hier gab es zum Ende des dritten Quartals 2001 noch 1.660 Arbeitnehmer.
In Betrieben, die Dienstleitungen für Unternehmen, für öffentliche und private Belange erbringen, waren insgesamt 25.100 Personen Ende September 2001 in einem Arbeitsverhältnis, 1.200 weniger als zwei Jahre vorher. Bei den Dienstleistungen wirken sich wie bei den Daten der Organisationen und Gebietskörperschaften die abnehmende Beschäftigung im zweiten Arbeitsmarkt aus.
Im verarbeitendem Gewerbe ist die Zahl der Arbeitsplätze seit 1999 um 580 auf 22.044 angestiegen. Hier sind es vor allem Unternehmen im Stahl- und Leichtmetallbau, in der Elektrotechnik und in der Kunststoffverarbeitung, die sich günstiger als andere gewerbliche Bereiche entwickeln konnten. Auch in der Land- und Forstwirtschaft gab es Ende September 2001 mit 2.841 beschäftigten Frauen und Männern rund 300 mehr als zwei Jahre vorher.


