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Di, 11:51 Uhr
09.07.2002

Jugendarbeitslosigkeit ist dramatisch

Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Arbeitsamt legte heute die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktes für den Monat Juni vor. Eigentlich hätte die Quote rückläufig sein müssen...


Ende des vergangenen Monats waren im Landkreis Nordhausen 9.406 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 135 mehr als im Monat Mai. Die Arbeitslosenquote beträgt damit - bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen - 20,4 Prozent (Mai = 20,1 Prozent). Durch die Entwicklung im Juni wurden Ende dieses Monats wieder 115 Arbeitslose mehr in der Region registriert als vor einem Jahr, nachdem im Mai eine leichte Verbesserung zum Vorjahresmonat festzustellen war. Insgesamt meldeten sich im Juni 1.154 Personen arbeitslos.

Die Vermittlungsfachkräfte des Nordhäuser Arbeitsamtes nahmen 422 Stellenangebote aus dem Landkreis entgegen, 40 mehr als im Mai. In der Summe konnten 1.019 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, fast 230 weniger als im Mai. Dem stehen 418 Arbeitssuchende gegenüber, die im Juni eine neue Tätigkeit aufnahmen.

Fast verdoppelt haben sich im Vormonat die Arbeitsmöglichkeiten in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, allein aus dem Landkreis Nordhausen konnten 154 Menschen in ABM integriert werden. Im zweiten Arbeitsmarkt förderte das Arbeitsamt Ende Juni 699 Personen, 51 mehr als vor vier Wochen. Eine ähnlicher Trend ließ sich in Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) nachvollziehen.

Besonders dramatisch hat sich die Arbeitsmarktsituation für Jugendliche entwickelt. Im Juni waren 1.266 (Mai = 1.023) Jugendliche unter 25 Jahren ohne Job. Bei Jugendlichen unter 20 Jahren hat sich Zahl der Arbeitslosen fast verdoppelt. 183 Betroffenen im Mai stehen einen Monat darauf 332 junge Menschen ohne Job gegenüber.

Die Zahlen für Nordthüringen:

Artern: 26,0 %
Bad Langensalza: 19,0 %
Heiligenstadt: 13,7 %
Leinefelde: 16,2 %
Mühlhausen: 17,9 %
Nordhausen: 20,4 %
Sondershausen: 22,7 %
Die Angaben beziehen sich auf abhängige zivile Erwerbspersonen
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