Di, 11:27 Uhr
21.10.2008
Erinnern, mahnen und gedenken
Am 9. November jährt sich zum 70. Mal die antijüdische Pogromnacht. Auch in Nordhausen soll mit zahlreichen Veranstaltungen an die schrecklichen Geschehnisse des Jahres 1939 erinnert werden...
Zu den Gedenk-Veranstaltungen anlässlich des 70. Jahrestages der antijüdischen Pogromnacht am 9. und 10. November in der Stadt Nordhausen lädt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) alle Nordhäuserinenn und Nordhäuser ein. Die Veranstaltungen beginnen am 9. November um 10 Uhr mit einem Gedenkgottesdienst für die Pogrom-Opfer in der Blasii-Kirche. Anschließend um 11.15 Uhr laden wir zur Kranzniederlegung am Gedenkstein für die vernichtete Synagoge gegenüber der Blasiikirche ein, sagte die Oberbürgermeisterin. Um 19.30 Uhr wird ebenfalls in der Blasiikirche vom Bachchor Mühlhausen und dem Loh-Orchester Sondershausen das Requiem von Antonin Dvorák aufgeführt.
Am 10. November um 10 Uhr wird im Foyer des Rathauses das Modell der im November 1938 verbrannten Nordhäuser Synagoge präsentiert. Geschaffen haben es 14 junge Künstler der Jugendkunstschule mit Unterstützung von Jugendlichen aus dem `Club Caritas´, sagte die Oberbürgermeisterin. Genau ein Jahr haben sie an diesem Modell gearbeitet – anhand von historischen Plänen und Fotos, soweit sie überhaupt noch vorhanden waren, so Rinke.
Ich freue mich sehr, dass diese Arbeit zustande gekommen ist, denn so wird ein entscheidendes und schwarzes Kapitel Nordhäuser Stadtgeschichte dem Vergessen entrissen – eine der wichtigsten Aufgaben, die wir noch heute den Opfern von damals leisten könne. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ein, daran mitzutun, indem sie an dieser oder jener Veranstaltung teilnehmen, sagte Frau Rinke. Dazu beitragen werde auch eine Tafel, die am Standort der ehemaligen Synagoge in der Nähe des Gedenksteines an dieses Bauwerk erinnern werde und Informationen gebe über den Bau des Modells.
Autor: nnzZu den Gedenk-Veranstaltungen anlässlich des 70. Jahrestages der antijüdischen Pogromnacht am 9. und 10. November in der Stadt Nordhausen lädt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) alle Nordhäuserinenn und Nordhäuser ein. Die Veranstaltungen beginnen am 9. November um 10 Uhr mit einem Gedenkgottesdienst für die Pogrom-Opfer in der Blasii-Kirche. Anschließend um 11.15 Uhr laden wir zur Kranzniederlegung am Gedenkstein für die vernichtete Synagoge gegenüber der Blasiikirche ein, sagte die Oberbürgermeisterin. Um 19.30 Uhr wird ebenfalls in der Blasiikirche vom Bachchor Mühlhausen und dem Loh-Orchester Sondershausen das Requiem von Antonin Dvorák aufgeführt.
Am 10. November um 10 Uhr wird im Foyer des Rathauses das Modell der im November 1938 verbrannten Nordhäuser Synagoge präsentiert. Geschaffen haben es 14 junge Künstler der Jugendkunstschule mit Unterstützung von Jugendlichen aus dem `Club Caritas´, sagte die Oberbürgermeisterin. Genau ein Jahr haben sie an diesem Modell gearbeitet – anhand von historischen Plänen und Fotos, soweit sie überhaupt noch vorhanden waren, so Rinke.
Ich freue mich sehr, dass diese Arbeit zustande gekommen ist, denn so wird ein entscheidendes und schwarzes Kapitel Nordhäuser Stadtgeschichte dem Vergessen entrissen – eine der wichtigsten Aufgaben, die wir noch heute den Opfern von damals leisten könne. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ein, daran mitzutun, indem sie an dieser oder jener Veranstaltung teilnehmen, sagte Frau Rinke. Dazu beitragen werde auch eine Tafel, die am Standort der ehemaligen Synagoge in der Nähe des Gedenksteines an dieses Bauwerk erinnern werde und Informationen gebe über den Bau des Modells.

