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Di, 12:13 Uhr
21.10.2008

Ausgeliefert

Die steigenden Preise für Energie beschäftigen bei der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) sowohl den Vorstand der Genossenschaft als auch deren Mitglieder und Mieter. Doch der Entwicklung an den Märkten ist auch die WBG de facto ausgeliefert...


Musste im ersten Quartal des Jahres 2005 noch ein Arbeitspreis für Erdgas von 3,6 Cent je Kilowattstunde gezahlt werden, so beträgt der Preis seit dem 1. Oktober dieses Jahres 8,1 Cent. Mehr als 100 Prozent Steigerung. Diese aktuelle Erhöhung muß auf die Mieter umgelegt werden, wie auch alle anderen Betriebskosten für die Wohnungen.

Viele Mieter haben die diversen Ankündigungen bereits zum Anlass genommen, ihre Vorauszahlungen für die Betriebskosten zu erhöhen. In den vergangenen Tagen hat der Vorstand der WBG beschlossen, die Vorauszahlungen insgesamt anzupassen. Je nach Heizungsart müssen die Mieter mit einer Steigerung von zehn bis 20 Prozent der monatlichen Vorauszahlungsabschläge für Heizkosten rechnen.

Dieser gewaltigen Preissteigerung kann auch nicht mit den effektivsten Maßnahmen zur Energieeinsparung begegnet werden. Wie eine Analyse auf Basis der für jedes WBG - Objekt angefertigten Energieausweise ergeben hat, beträgt der energetische Gesamtdurchschnitt aller Gebäude der Wohnungsbaugenossenschaft rund 91,2 Kilowattstunden je Quadratmeter im Jahr. Das ist ein außerordentlich guter Wert und wird als „Neubauwert“ eingestuft. Mit besseren Werten würde letztlich nur ein Passivhaus abschneiden.

Besonders erfreut ist der Vorstand der Genossenschaft darüber, dass kein einziges der WBG–Häuser als unterdurchschnittlich eingestuft wurde.
Autor: nnz

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