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Fr, 13:11 Uhr
26.09.2008

Tolle Tage in der Hauptstadt

In der vergangenen Woche waren die Fußballerinnen des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums zum Bundesfinale von „Jugendtrainiert für Olympia“ verabschiedet worden. Die nnz veröffentlicht das sportliche Tagebuch des Betreuers Erik Onnen und kennt natürlich auch den Platz, den sie in der Hauptstadt belegten.


Das Abenteuer Bundesfinale ist für unsere Mädchen der WK III (Jahrgänge 1994 bis 1996) erfolgreich zuende gegangen. Am Ende erreichten sie – passend zum Fußball an sich – den 11. Platz und konnten damit das Ergebnis ihrer Thüringer Vorgängerinnen beim Bundesfinale 2007 gleich um vier Plätze verbessern.

Montag, 22. September


Im ersten Vorrundenspiel gegen die Hessinnen von der Kopernikusschule Freigericht mussten unsere Mädchen kräftig Lehrgeld zahlen. Nach nervösem Beginn waren sie schnell 0:2 in Rückstand geraten, fanden sie nicht mehr ins Spiel und mussten die athletische und spielerische Überlegenheit ihrer Gegnerinnen neidlos anerkennen. Am Ende hieß es 1:8 – gefühlt 1:10, aber offenbar hatte sogar der Schiedsrichter die Übersicht verloren, und der hat bekanntlich immer recht!

Auch gegen die Realschule Bad Wurzach aus Baden-Württemberg zeigte sich, dass die jüngste Mannschaft im Feld – fünf Spielerinnen aus dem jüngsten Jahrgang 1996, noch dazu alle in der Stammformation, hatte keine andere Mannschaft zu bieten – zwar fußballerisch nicht unbedingt schlechter war, aber die körperliche Unterlegenheit erwies sich einfach als ein nicht wettzumachendes Manko. So verloren sie trotz energischer Gegenwehr auch dieses Spiel, diesmal mit 0:5.

Damit war der heimliche Traum vom Viertelfinale leider schon nach zwei Spielen ausgeträumt. Doch die Enttäuschung legte sich schnell. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen die Humboldtschule Bremerhaven war von hängenden Köpfen oder gar Resignation keine Spur zu sehen. Im Gegenteil, die Einstellung: „Dann packen wir es jetzt eben!“ war bei allen Spielerinnen zu spüren. Maxi Krug, die schon im ersten Spiel für den Ehrentreffer gesorgt hatte, traf unmittelbar vor und kurz nach der Pause. Somit belegten unsere Mädchen nach der Vorrunde den dritten Gruppenplatz, und es war schön anzusehen, wie sie sich über diesen Sieg freuen konnten!

Dienstag, 23. September



Das Wetter passte zum Herbstanfang: anhaltender Regen und entsprechend schwerer Boden. Im ersten Spiel der Zwischenrunde hieß der Gegner Gymnasium Laucha aus Sachsen-Anhalt. Schnell zeigte sich, dass unsere Mannschaft in diesem Turnier noch viel erreichen wollte. Sie präsentierte sich spielerisch wie kämpferisch stark, und auch das 0:1 nach 13 Minuten focht die Mädchen nicht an. Irene Onnen markierte postwendend den Ausgleich, und Maxi Krug sowie Lisa Werfling sorgten in der zweiten Halbzeit für eine 3:1-Führung. Unnötigerweise machten sie es dann noch einmal spannend, gestatteten dem Gegner den Anschlusstreffer, doch brachten sie den knappen, aber verdienten Sieg in der Schlussphase über die Runden. Damit erreichten sie die Spiele um die Plätze 9 bis 12.

Im zweiten Spiel des Tages gegen die Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg aus Bayern ging es darum, das Spiel um Platz 9 zu erreichen. Erneut kämpften unsere Mädchen bravourös, doch gegen einen überaus aggressiven und mit allen Wassern gewaschenen Gegner war beim besten Willen nichts auszurichten. Am Ende hieß es 0:8.

Mittwoch, 24. September


Erst strahlte nur die Sonne, nach dem Spiel gegen die Gesamtschule Rastbachtal aus Saarbrücken auch Spielerinnen und Betreuer. Wie schon am Montag hatten unsere Spielerinnen die hohe Niederlage gut verdaut. Diesmal ging es anders herum:

Durch zwei Tore von Maxi Krug führten zur Abwechslung einmal wir nach fünf Minuten schon mit 2:0. Nadja Henning erhöhte mit dem Pausenpfiff auf 3:0. In der zweiten Hälfte ließ die Mannschaft nichts mehr anbrennen. Maxi Krug mit drei weiteren Treffern sowie Lisa Werfling bei einem Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 4:1 schraubten das Ergebnis auf ein in dieser Deutlichkeit unerwartetes 7:1. So war es ein schönes Ende.

An der Spitze machten die Sportschulen das Rennen: Gold ging nach Brandenburg an die Sportschule Potsdam, Silber an die Sachsen von der Sportmittelschule Leipzig und Bronze an die Poelchau-Oberschule Berlin. Unserer Mannschaft kann stolz sein auf ihren erfreulichen 11. Platz und vor allem darauf, sich prächtig verkauft zu haben.
Erik Onnen
Autor: nnz

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