Mo, 15:52 Uhr
22.09.2008
Schon wieder in Nordhausen
Es war exakt vor einer Woche, da hatten die Männer des Kampfmittelräumdienstes Tauber mit einem Bombenblindgänger zu tun. Heute mußte die Fachleute schon wieder ran...
Ein Leser hatte die nnz aufmerksam gemacht: Seit heute wird auf dem Gelände des ehemaligen Parkplatzes an der Wolfstraße das Terrain einer Flächensondierung unterzogen, wie Gerd Kunze von der Firma Tauber der nnz berichtet. Doch die Suche mit der Landsonde gestaltet sich schwierig. Hier ist ein altes Trümmergelände, da registrieren wir viele Bombentrichter, die nach dem Krieg mit Schrott und Müll zuschüttet wurden. Auch Bombensplitter haben wir bereits gefunden, erzählt Gerd Kunze.
Nach der ersten Sondierung ist heute auf einer von den Denkmalpflegern festgelegten Fläche eine 30 bis 40 Zentimeter starke Erdschicht abgetragen worden. Dann können die Archäologen ran. Sollten die jedoch weiter in die Tiefe, dann kommt letztlich eine Baubegleitung vom Kampfmittelräumdienst hinzu und wird somit ständig vor Ort sein.
Wir werden, das ist unsere Prognose, trotz systematischer Absuche, vielleicht mit einigen Überraschungen rechnen, zumal eine Starkstromleitung sowie die Rohre einer Heiztrasse das Gelände durchqueren. Morgen geht die Suche mit der Landsonde weiter.
Die Arbeiten hängen mit dem Bau eines Einkaufszentrums am Pferdemarkt zusammen.
Autor: nnzEin Leser hatte die nnz aufmerksam gemacht: Seit heute wird auf dem Gelände des ehemaligen Parkplatzes an der Wolfstraße das Terrain einer Flächensondierung unterzogen, wie Gerd Kunze von der Firma Tauber der nnz berichtet. Doch die Suche mit der Landsonde gestaltet sich schwierig. Hier ist ein altes Trümmergelände, da registrieren wir viele Bombentrichter, die nach dem Krieg mit Schrott und Müll zuschüttet wurden. Auch Bombensplitter haben wir bereits gefunden, erzählt Gerd Kunze.
Nach der ersten Sondierung ist heute auf einer von den Denkmalpflegern festgelegten Fläche eine 30 bis 40 Zentimeter starke Erdschicht abgetragen worden. Dann können die Archäologen ran. Sollten die jedoch weiter in die Tiefe, dann kommt letztlich eine Baubegleitung vom Kampfmittelräumdienst hinzu und wird somit ständig vor Ort sein.
Wir werden, das ist unsere Prognose, trotz systematischer Absuche, vielleicht mit einigen Überraschungen rechnen, zumal eine Starkstromleitung sowie die Rohre einer Heiztrasse das Gelände durchqueren. Morgen geht die Suche mit der Landsonde weiter.
Die Arbeiten hängen mit dem Bau eines Einkaufszentrums am Pferdemarkt zusammen.






