Mo, 13:29 Uhr
22.09.2008
Die Vermittler
Eine Lösung finden, ohne Richter zu sein.; Vermittlung durch unparteiische Dritte. – Die Grundsätze der Streitschlichtung. Junge Vermittler aus Bleicherode stellen sich vor...
Die Schlichter (Foto: SGB)
Wir, die Mediatoren (Streitschlichter) des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Bleicherode, das sind Maike Steuber, Luisa Gerlach, Julia Zöger, Rebecca Stahl, Nicole Stilzebach, Stefan Fiebig und Kevin Stilzebach, bemühen uns jedes Jahr aufs Neue, unser Anliegen an den Mann zu bringen.
Am Beginn eines jeden Schuljahres teilen wir Streitschlichter uns in Gruppen auf und stellen uns den fünften Klassen vor. Durch einige interessante Grundlagen der Streitschlichtung und einen Beispielfall wollen wir den Nachwuchs dazu ermuntern, vielleicht auch ab der siebten Klasse die Mediatorenkurse zu besuchen. Zuwachs sehen wir immer gern.
Auch wir wurden in zwei Schuljahren, jeweils in den Projekttagen am Ende eines jeden Schuljahres, ausgebildet und auf unsere Aufgabe vorbereitet. Dabei lernten wir Ich-Botschaften zu verwenden, bewusst auf Körpersprache zu achten, Gespräche zu leiten, auf Gefühle einzugehen, einfach zwischen den Streitenden zu vermitteln, denn nichts anderes bedeutet ja Mediation.
Am Ende der zwei Wochenkurse erhielten wir dann unser Streitschlichter – Zertifikat, das auch für das spätere Berufsleben sehr hilfreich sein kann. Nun besteht jede Woche für unsere Mitschüler die Möglichkeit, mit zwei Mediatoren zu reden oder ein Termin für eine Vermittlung zu vereinbaren. Dies geschieht anonym und wird in jedem Fall hundertprozentig ernst genommen.
Leider wird das Angebot kaum oder gar nicht in Anspruch genommen. Was sollen wir schlussfolgern? Gibt es keinen Streit? Gut! Oder liegt es daran, dass man den Streit lieber erträgt und sich das Leben schwer macht, anstatt ein klärendes Gespräch zu suchen?
Kevin Stilzebach
Autor: nnz
Die Schlichter (Foto: SGB)
Wir, die Mediatoren (Streitschlichter) des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Bleicherode, das sind Maike Steuber, Luisa Gerlach, Julia Zöger, Rebecca Stahl, Nicole Stilzebach, Stefan Fiebig und Kevin Stilzebach, bemühen uns jedes Jahr aufs Neue, unser Anliegen an den Mann zu bringen.Am Beginn eines jeden Schuljahres teilen wir Streitschlichter uns in Gruppen auf und stellen uns den fünften Klassen vor. Durch einige interessante Grundlagen der Streitschlichtung und einen Beispielfall wollen wir den Nachwuchs dazu ermuntern, vielleicht auch ab der siebten Klasse die Mediatorenkurse zu besuchen. Zuwachs sehen wir immer gern.
Auch wir wurden in zwei Schuljahren, jeweils in den Projekttagen am Ende eines jeden Schuljahres, ausgebildet und auf unsere Aufgabe vorbereitet. Dabei lernten wir Ich-Botschaften zu verwenden, bewusst auf Körpersprache zu achten, Gespräche zu leiten, auf Gefühle einzugehen, einfach zwischen den Streitenden zu vermitteln, denn nichts anderes bedeutet ja Mediation.
Am Ende der zwei Wochenkurse erhielten wir dann unser Streitschlichter – Zertifikat, das auch für das spätere Berufsleben sehr hilfreich sein kann. Nun besteht jede Woche für unsere Mitschüler die Möglichkeit, mit zwei Mediatoren zu reden oder ein Termin für eine Vermittlung zu vereinbaren. Dies geschieht anonym und wird in jedem Fall hundertprozentig ernst genommen.
Leider wird das Angebot kaum oder gar nicht in Anspruch genommen. Was sollen wir schlussfolgern? Gibt es keinen Streit? Gut! Oder liegt es daran, dass man den Streit lieber erträgt und sich das Leben schwer macht, anstatt ein klärendes Gespräch zu suchen?
Kevin Stilzebach


