Do, 12:32 Uhr
18.09.2008
nnz-Forum: Der Wind
Der nnz hat Bernd Roßmann am Mittwoch über eine Sitzung des Gemeinderates berichtet. Dabei spielte auch das Gaststättenverhalten von Bürgermeister Morgenstern eine Rollen. Jetzt reagiert Wolfgang Morgenstern im Forum der nnz.
Der Wind, kann er die Augen trüben? Wenn ich mit einem Ratsmitglied und unseren Frauen an einem Tisch sitze, sind es nach Adam Ries vier Personen. Wo waren da die unsichtbaren Windparkbetreiber? Vielleicht waren die unbekannten Herren gemeint, diese sollten sich was schämen, einfach in die Gaststätte Teichtal zu gehen und noch den Eindruck zu erwecken, sie könnten Wind machen.
Eine andere Variante wäre natürlich, dass ich zum Optiker gehe und meine schlechten Augen überprüfen lasse, denn Herr Rossmann hat sie ja wirklich gesehen. So steht es zumindest im Artikel. Aber Spaß bei Seite, ich finde es unverschämt, was sich im Teichtal abgespielt hat. Von erwachsenen Bürgern meiner Gemeinde habe ich mehr erwartet. Es wird doch wohl möglich sein, dass ich ungestört mit meiner Frau zum Abendessen fahren kann und ich habe auch nicht die Absicht bis nach Erfurt zu fahren, um in Ruhe eine Gaststätte aufzusuchen, denn dies hat Herr Rossmann auch nicht geschrieben, dass wir an diesem Abend von der Bürgerinitiative bedrängt worden sind.
Bei allem Verständnis für ihre Sorgen, liebe Bürgerinitiative, es gibt auch noch andere Dinge im Leben, die für einen Bürgermeister wichtig sind. In meiner gesamten Amtszeit habe ich jederzeit Verständnis für offene und ehrliche Gespräche gehabt. Ich habe aber kein Verständnis für Hetzjagd und Ruf schädigendes Verhalten. Ich werde mir dies auch in Zukunft nicht mehr gefallen lassen. Das gebietet auch der Respekt vor meinem Amt.
Nehmen Sie dies zur Kenntnis. Gehen Sie in sich und Sie werden feststellen, dass Sie sich das persönlich auch nicht bieten lassen würden. Ich werde mit meinem Gemeinderat die weitere Vorgehensweise besprechen und werde alle Bürger meiner Gemeinde davon in Kenntnis setzen.
Wolfgang Morgenstern, Bürgermeister Wolkramshausen
Autor: nnzDer Wind, kann er die Augen trüben? Wenn ich mit einem Ratsmitglied und unseren Frauen an einem Tisch sitze, sind es nach Adam Ries vier Personen. Wo waren da die unsichtbaren Windparkbetreiber? Vielleicht waren die unbekannten Herren gemeint, diese sollten sich was schämen, einfach in die Gaststätte Teichtal zu gehen und noch den Eindruck zu erwecken, sie könnten Wind machen.
Eine andere Variante wäre natürlich, dass ich zum Optiker gehe und meine schlechten Augen überprüfen lasse, denn Herr Rossmann hat sie ja wirklich gesehen. So steht es zumindest im Artikel. Aber Spaß bei Seite, ich finde es unverschämt, was sich im Teichtal abgespielt hat. Von erwachsenen Bürgern meiner Gemeinde habe ich mehr erwartet. Es wird doch wohl möglich sein, dass ich ungestört mit meiner Frau zum Abendessen fahren kann und ich habe auch nicht die Absicht bis nach Erfurt zu fahren, um in Ruhe eine Gaststätte aufzusuchen, denn dies hat Herr Rossmann auch nicht geschrieben, dass wir an diesem Abend von der Bürgerinitiative bedrängt worden sind.
Bei allem Verständnis für ihre Sorgen, liebe Bürgerinitiative, es gibt auch noch andere Dinge im Leben, die für einen Bürgermeister wichtig sind. In meiner gesamten Amtszeit habe ich jederzeit Verständnis für offene und ehrliche Gespräche gehabt. Ich habe aber kein Verständnis für Hetzjagd und Ruf schädigendes Verhalten. Ich werde mir dies auch in Zukunft nicht mehr gefallen lassen. Das gebietet auch der Respekt vor meinem Amt.
Nehmen Sie dies zur Kenntnis. Gehen Sie in sich und Sie werden feststellen, dass Sie sich das persönlich auch nicht bieten lassen würden. Ich werde mit meinem Gemeinderat die weitere Vorgehensweise besprechen und werde alle Bürger meiner Gemeinde davon in Kenntnis setzen.
Wolfgang Morgenstern, Bürgermeister Wolkramshausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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