Do, 12:39 Uhr
18.09.2008
nnz-Forum: Warum nicht das THW?
Es war ein Einsatz aller Rettungskräfte in Nordhausen im Zusammenhang mit dem Fund eines Bombenblindgängers am Montag in Nordhausen. Einem nnz-Leser tut sich trotzdem eine kritische Frage auf...
Mit Spannung habe ich ihre regelmäßigen Informationen über den Bombenfund in der Körnerstraße verfolgt, und war begeistert, wie gut die Rettungskräfte zusammenarbeiten und wie schnell professionelle Hilfe geleistet werden kann. Das ist nicht alltäglich und gerade bei einer Situation wie einem Bombenfund, bei der alle Beteiligten sehr unter Spannung stehen, eine große Leistung. Herzlichen Glückwunsch und natürlich Danke.
Jedoch frage ich den Auftraggeber, bzw. im weiteren Verlauf der Bombenbergung, den Dienstleiter: Die eingesetzten Rettungskräfte in allen Ehren, es wurde davon gesprochen, dass 15 freiwillige Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften anwesend waren, meine Frage nun, warum wurde nicht auch der THW-Ortsverband Nordhausen alarmiert?
Beim Technischen Hilfswerk sind ebenso wie bei der freiwilligen Feuerwehr ehrenamtliche, jedoch hervorragend ausgebildete Fachleute engagiert und die vorhandene Technik ist mit die modernste Technik im Katastrophenschutz. Warum lässt man solche leicht verfügbaren Ressourcen stehen und holt dafür andere, weiter weg gelegene heran?
Der Ortsverband Nordhausen hat mehrere Fahrzeuge mit Lautsprechern, um bei der Evakuierung zu helfen, des weiteren hat er einen hochmodernen Lichtmastanhänger, mit welchem man großflächig ausleuchten kann, wenn man die Dauer des Einsatzes beachtet, der bis in die Abendstunden ging, eine sicherlich sinnvolle Einsatzmöglichkeit. Natürlich ist auch umfassendes Absperrmaterial vorhanden, womit man die Polizei hätte unterstützen können.
Viele Stimmen werden laut, das THW koste zuviel, wenn man es alarmiert, erkundigt euch bei der zuständigen Dienststelle, dort kann alles, was mit Kosten zusammenhängt, geklärt werden.
Zusammenfassend sage ich, das Technische Hilfswerk besitzt die Technik und die ManPower, um in solchen Situationen kompetent zu helfen, man sollte diese Möglichkeit öfters nutzen, denn es ist schwer, und das wissen wohl alle Organisationen, welche auf Ehrenamt basieren, motivierte Helfer heranzuholen, und man kann diese nicht mehr demotivieren, als diesen Willen zu helfen durch Ignoranz zu strafen.
Ich hoffe auf eine positive Resonanz in Form einer größeren Einbindung des THW in die örtliche Gefahrenabwehr! Über eine Stellungnahme der zuständigen Behörden würde ich mich ebenfalls freuen.
Robert Klingebiel
Autor: nnzMit Spannung habe ich ihre regelmäßigen Informationen über den Bombenfund in der Körnerstraße verfolgt, und war begeistert, wie gut die Rettungskräfte zusammenarbeiten und wie schnell professionelle Hilfe geleistet werden kann. Das ist nicht alltäglich und gerade bei einer Situation wie einem Bombenfund, bei der alle Beteiligten sehr unter Spannung stehen, eine große Leistung. Herzlichen Glückwunsch und natürlich Danke.
Jedoch frage ich den Auftraggeber, bzw. im weiteren Verlauf der Bombenbergung, den Dienstleiter: Die eingesetzten Rettungskräfte in allen Ehren, es wurde davon gesprochen, dass 15 freiwillige Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften anwesend waren, meine Frage nun, warum wurde nicht auch der THW-Ortsverband Nordhausen alarmiert?
Beim Technischen Hilfswerk sind ebenso wie bei der freiwilligen Feuerwehr ehrenamtliche, jedoch hervorragend ausgebildete Fachleute engagiert und die vorhandene Technik ist mit die modernste Technik im Katastrophenschutz. Warum lässt man solche leicht verfügbaren Ressourcen stehen und holt dafür andere, weiter weg gelegene heran?
Der Ortsverband Nordhausen hat mehrere Fahrzeuge mit Lautsprechern, um bei der Evakuierung zu helfen, des weiteren hat er einen hochmodernen Lichtmastanhänger, mit welchem man großflächig ausleuchten kann, wenn man die Dauer des Einsatzes beachtet, der bis in die Abendstunden ging, eine sicherlich sinnvolle Einsatzmöglichkeit. Natürlich ist auch umfassendes Absperrmaterial vorhanden, womit man die Polizei hätte unterstützen können.
Viele Stimmen werden laut, das THW koste zuviel, wenn man es alarmiert, erkundigt euch bei der zuständigen Dienststelle, dort kann alles, was mit Kosten zusammenhängt, geklärt werden.
Zusammenfassend sage ich, das Technische Hilfswerk besitzt die Technik und die ManPower, um in solchen Situationen kompetent zu helfen, man sollte diese Möglichkeit öfters nutzen, denn es ist schwer, und das wissen wohl alle Organisationen, welche auf Ehrenamt basieren, motivierte Helfer heranzuholen, und man kann diese nicht mehr demotivieren, als diesen Willen zu helfen durch Ignoranz zu strafen.
Ich hoffe auf eine positive Resonanz in Form einer größeren Einbindung des THW in die örtliche Gefahrenabwehr! Über eine Stellungnahme der zuständigen Behörden würde ich mich ebenfalls freuen.
Robert Klingebiel
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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