Mi, 14:29 Uhr
17.09.2008
Wacker empfängt die Germania
Vor Wochenfrist haben wir an dieser Stelle noch bangend geschrieben: In 270 Punktspielminuten hat kein anderer Nordhäuser (außer Klaus) getroffen. Die Wacker-Fans hoffen natürlich, dass schon am Wochenende bei dem einen oder anderen der Knoten platzt und ein erfolgreiches Team die weite Heimreise antreten kann. So ist es auch gekommen. Da bekommt man richtig Lust auf mehr...
...auch auf mehr Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark, wenn am Sonnabend um 15 Uhr der SV Germania Ilmenau zu Gast ist. Neben dem Sieg bei Thüringen Weida stimmt es zuversichtlich, dass endlich bei anderen Spielern die Treffsicherheit wieder da ist. Auch Jacek Ciesla hat sich nach seinem letzten Punktspiel-Einsatz vom 8. Dezember 2007 zurückgemeldet und seinen 15-Minuten-Auftritt in Weida gleich mit einem Tor gekrönt. Das war sogar ein ganz besonderer Treffer, nämlich Wackertor Nr. 200 in der Thüringenliga-Historie des Nordhäuser Vereins.
Das 1:1 gegen Ilmenau im Juli 1008 (Foto: nnz)
Sicherlich sind die Ilmenauer stärker einzuschätzen als die Weidaer. Das haben die Neunziger in den bisherigen dreißig Punktspielpaarungen in fünfzehn gemeinsamen DDR-Liga-, Landesklasse- und Thüringenligajahren am eigenen Leib erfahren können. Sechzehn Siegen stehen in der Gesamtbilanz jeweils sieben Niederlagen und Unentschieden gegenüber.
Aus dem Albert-Kuntz-Sportpark konnten die Südthüringer Gäste lediglich zweimal mit einer Punkteteilung die Rückreise antreten. Die letzte gab es vor gut einem Vierteljahr am 7. Juni, als Klaus nach einer frühen Ilmenauer Führung in der 83. Minute mit einem satten Schuss doch noch – nach vielen, vielen Chancen fast aller Wackerspieler – zum versöhnlichen 1:1-Endstand in die Maschen traf (Bild zeigt das 1:1). In dieser Aufstellung traten die Nordhäuser an: Schönberger - Elle, Wiegleb, Brack (46. T. Steinberg), Taute, Töpfer (86. Jochmann), Hoffmann (46. Ebert), Pistorius, Lattmann, Pohl, Klaus.
Nach vier Spieltagen verbietet sich eigentlich eine große Wertung des Bisherigen. Trotzdem sei ein Vergleich gestattet. Im Vorjahr hatte Wacker als Tabellenneunter zu diesem Zeitpunkt vier Punkte auf dem Konto und dabei sogar sieben Tore erzielt. Jetzt sind es im Prinzip auch nur sieben eigene Treffer (ein Klaus-Tor in Weimar wurde ja als Selbsttor gewertet). Aber Nordhausen ist Dritter. Zehn Gegentoren vom Vorjahr steht heuer nur ein erhaltenes gegenüber. Es gibt wohl keine höhere deutsche Liga, wo das nach vier Runden auch der Fall wäre.
Das ist schon eine neue Qualität, die sich da andeutet, die aber auch in jedem Spiel neu unter Beweis gestellt werden muss. Trainer Burkhard Venth weiß genau, dass der Erfolg vom vergangenen Wochenende im Prinzip Schnee von gestern ist und die kommenden beiden Heimspiele (wegen Geisas Rückzug hat Wacker am 3. Oktober erneut Heimrecht) keine Selbstläufer werden. Er tut also gut daran, etwas auf die Euphoriebremse zu treten. Natürlich wäre es schön, wenn endlich der erste Saisonsieg zu Hause gelingen könnte.
Beim Erwerb eines Programmheftes kann sich jeder Besucher wieder an einem Gewinnspiel beteiligen und einen Tipp auf die nächste Partie gegen Heiligenstadt abgeben. Jeder, der das Ergebnis richtig voraussagt, erhält garantiert einen Gratis-Tagesaufenthalt im Badehaus. Es lohnt sich also nicht nur der Besuch im Albert-Kuntz-Sportpark.
Die Wacker-Reserve ist ebenfalls Tabellendritter und reist am Sonntag sogar als Favorit zum BSV Bollstedt, der nach fünf Spielen noch sieglos dasteht. Auch hier sollten die bereits achtzehn geschluckten Gegentreffer des Gegners nicht zu voreiligen Fehlschlüssen verleiten. Will die Bernsdorftruppe aber weiter oben mitmischen, muss ein Sieg angestrebt werden.
Klaus Verkouter
Autor: nnz...auch auf mehr Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark, wenn am Sonnabend um 15 Uhr der SV Germania Ilmenau zu Gast ist. Neben dem Sieg bei Thüringen Weida stimmt es zuversichtlich, dass endlich bei anderen Spielern die Treffsicherheit wieder da ist. Auch Jacek Ciesla hat sich nach seinem letzten Punktspiel-Einsatz vom 8. Dezember 2007 zurückgemeldet und seinen 15-Minuten-Auftritt in Weida gleich mit einem Tor gekrönt. Das war sogar ein ganz besonderer Treffer, nämlich Wackertor Nr. 200 in der Thüringenliga-Historie des Nordhäuser Vereins.
Das 1:1 gegen Ilmenau im Juli 1008 (Foto: nnz)
Sicherlich sind die Ilmenauer stärker einzuschätzen als die Weidaer. Das haben die Neunziger in den bisherigen dreißig Punktspielpaarungen in fünfzehn gemeinsamen DDR-Liga-, Landesklasse- und Thüringenligajahren am eigenen Leib erfahren können. Sechzehn Siegen stehen in der Gesamtbilanz jeweils sieben Niederlagen und Unentschieden gegenüber. Aus dem Albert-Kuntz-Sportpark konnten die Südthüringer Gäste lediglich zweimal mit einer Punkteteilung die Rückreise antreten. Die letzte gab es vor gut einem Vierteljahr am 7. Juni, als Klaus nach einer frühen Ilmenauer Führung in der 83. Minute mit einem satten Schuss doch noch – nach vielen, vielen Chancen fast aller Wackerspieler – zum versöhnlichen 1:1-Endstand in die Maschen traf (Bild zeigt das 1:1). In dieser Aufstellung traten die Nordhäuser an: Schönberger - Elle, Wiegleb, Brack (46. T. Steinberg), Taute, Töpfer (86. Jochmann), Hoffmann (46. Ebert), Pistorius, Lattmann, Pohl, Klaus.
Nach vier Spieltagen verbietet sich eigentlich eine große Wertung des Bisherigen. Trotzdem sei ein Vergleich gestattet. Im Vorjahr hatte Wacker als Tabellenneunter zu diesem Zeitpunkt vier Punkte auf dem Konto und dabei sogar sieben Tore erzielt. Jetzt sind es im Prinzip auch nur sieben eigene Treffer (ein Klaus-Tor in Weimar wurde ja als Selbsttor gewertet). Aber Nordhausen ist Dritter. Zehn Gegentoren vom Vorjahr steht heuer nur ein erhaltenes gegenüber. Es gibt wohl keine höhere deutsche Liga, wo das nach vier Runden auch der Fall wäre.
Das ist schon eine neue Qualität, die sich da andeutet, die aber auch in jedem Spiel neu unter Beweis gestellt werden muss. Trainer Burkhard Venth weiß genau, dass der Erfolg vom vergangenen Wochenende im Prinzip Schnee von gestern ist und die kommenden beiden Heimspiele (wegen Geisas Rückzug hat Wacker am 3. Oktober erneut Heimrecht) keine Selbstläufer werden. Er tut also gut daran, etwas auf die Euphoriebremse zu treten. Natürlich wäre es schön, wenn endlich der erste Saisonsieg zu Hause gelingen könnte.
Beim Erwerb eines Programmheftes kann sich jeder Besucher wieder an einem Gewinnspiel beteiligen und einen Tipp auf die nächste Partie gegen Heiligenstadt abgeben. Jeder, der das Ergebnis richtig voraussagt, erhält garantiert einen Gratis-Tagesaufenthalt im Badehaus. Es lohnt sich also nicht nur der Besuch im Albert-Kuntz-Sportpark.
Die Wacker-Reserve ist ebenfalls Tabellendritter und reist am Sonntag sogar als Favorit zum BSV Bollstedt, der nach fünf Spielen noch sieglos dasteht. Auch hier sollten die bereits achtzehn geschluckten Gegentreffer des Gegners nicht zu voreiligen Fehlschlüssen verleiten. Will die Bernsdorftruppe aber weiter oben mitmischen, muss ein Sieg angestrebt werden.
Klaus Verkouter

