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Mo, 10:15 Uhr
15.09.2008

Festival für Mindestlohn

Armutslöhne in einem reichen Land sind ein Skandal, sagt Andreas Wieninger. Landesregierung und Arbeitgeberverbände blockieren bislang den gesetzlichen Mindestlohn. Und dagegen gab es am Wochenende ein Mindestlohnfestival in Erfurt. Mit Nordhäuser Beteiligung...

Wieninger (links), Lemme (Foto: DGB) Wieninger (links), Lemme (Foto: DGB)

„Unternehmen und Regierung nehmen damit Armut billigend in Kauf und sorgen für Extraprofite“, sagt DGB-Kreischef Andreas Wieninger. Das Thüringer Mindestlohnbündnis will das ändern. Dieses Bündnis bekräftigte auf dem Mindestlohnfestival am Samstag auf dem Erfurter Anger die Forderung nach einem Mindestlohngesetz und einem gesetzlich festgeschriebenen Mindestlohn von 7,50 Euro je Stunde.

„Die Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht umgekehrt. Gerechte Löhne sind Ausdruck der Anerkennung guter Leistungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Diese Gerechtigkeit wird vielen Menschen vorenthalten“, so Wieninger, hier auf dem Foto mit dem DGB-Landesvorsitzenden Steffen Lemme.
Autor: nnz

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