Di, 14:20 Uhr
09.09.2008
Horst König 70 Jahre
"Lieber Horst", so beginnt nachfolgender Artikel, der eine ganz persönliche und wie wir finden anrührende Geburtstagslaudatio auf einen vorbildlichen Sportler ist...
Horst König als Angreifer in Aktion
Lieber Horst,
zu Deinem 70. Geburtstag gratulieren wir Dir ganz herzlich und wünschen wir Dir weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit.
Die etwas reiferen Nordhäuser Anhänger des runden Leders können sich noch gut an Deine aktive Fußballerlaufbahn bei Motor Nordhausen West erinnern, denn Du gehörtest viele Jahre zur Stammformation der ersten Mannschaft und warst dort ein wichtiger Mann im Mittelfeld. Läufer – wie man damals sagte.
In Deiner Studienzeit an der Nordhäuser Ingenieurschule für Landtechnik hast Du nebenbei seit 1958 noch Fußball bei Motor West gespielt. Zusammen mit solchen jungen Dachsen wie Klaus Becker, Günter Hoffmann, Manfred Willing, Achim Teichmann, Siegfried Hornemann oder Eberhard Strehler, aber auch noch mit reiferen Jahrgängen wie Conny Grzyb, Heinz Schneppe, Klaus Elsner, Richard Eisfeld, Horst Schultze, Hans Kunze, Arno Nebelung.
Mitte der 1960er-Jahre hattest Du großen Anteil am Aufstieg der Nordhäuser von der Bezirksliga in die DDR-Liga. Oft war Dein Name in den Spielberichten der Tagespresse zu finden. Zum Beispiel konnte man beim 3:1-Sieg über Sondershausen lesen: Vor allem König war im Mittelfeld jederzeit Herr der Lage. Oder nehmen wir das Spiel gegen Sollstedt, in dem Du Dich gleich zweimal kurz hintereinander auszeichnen konntest, als Dein scharfer Schuss zum umjubelten 1:0 im Netz einschlug und Du wenig später den sicheren Ausgleich verhindert und den Ball mit letztem Einsatz von der eigenen Torlinie befördert hast.
Überhaupt war Deine enorme Schussstärke gefürchtet, so auch beim 5:3-Erfolg gegen Gispersleben. In der Zeitung stand: Sehenswert der 30-m-Schuss von König, der zum 2:2-Ausgleich führte. Beim 2:1-Auswärtssieg in Erfurt lautete die große Titelzeile: Königs Bombe schlug ein. Gemeint war Dein Treffer aus 35 Metern, den ich noch genau vor Augen habe. Wehmütig hofft man heutzutage manchmal, dass doch ein aktueller Wackerakteur sich ein Herz fasst und aus dieser Entfernung abdrückt.
Bevor Du nach der Saison 1967/68 Abschied von der ersten Mannschaft genommen hattest, standen weitere bekannte Nordhäuser Fußballgrößen in diesen Jahren neben Dir. Erinnert sei beispielgebend nur an Hans-Joachim Dufen, Heinz Kriesche, Ottokar Eisfeld, Udo Hoffmann, Eckhard Heine, Manfred Weiß, Hans-Günter Spielmann, Hans Metze, Rainer Grafe, Eberhard Martens, Horst Dölle, Eduard Kurzawa, Peter Bothe, Franz Kiel und viele andere.
Später hast Du noch in der zweiten Mannschaft und bei den Alten Herren gespielt und warst immer bereit einzuspringen, wenn Du gebraucht wurdest. Auch als Kassenprüfer stelltest Du Dich jahrelang für Wacker zur Verfügung. Noch immer findest Du den Weg zum Training der Oldies oder auf die Zuschauerränge. Bleibe es Dir noch lange vergönnt.
Lieber Horst, wir danken Dir für Deine jahrzehntelange Mitgliedschaft und Einsatzbereitschaft.
Präsidium des FSV Wacker 90 Nordhausen & Klaus Verkouter
Autor: nnzHorst König als Angreifer in Aktion
Lieber Horst,
zu Deinem 70. Geburtstag gratulieren wir Dir ganz herzlich und wünschen wir Dir weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit.
Die etwas reiferen Nordhäuser Anhänger des runden Leders können sich noch gut an Deine aktive Fußballerlaufbahn bei Motor Nordhausen West erinnern, denn Du gehörtest viele Jahre zur Stammformation der ersten Mannschaft und warst dort ein wichtiger Mann im Mittelfeld. Läufer – wie man damals sagte.
In Deiner Studienzeit an der Nordhäuser Ingenieurschule für Landtechnik hast Du nebenbei seit 1958 noch Fußball bei Motor West gespielt. Zusammen mit solchen jungen Dachsen wie Klaus Becker, Günter Hoffmann, Manfred Willing, Achim Teichmann, Siegfried Hornemann oder Eberhard Strehler, aber auch noch mit reiferen Jahrgängen wie Conny Grzyb, Heinz Schneppe, Klaus Elsner, Richard Eisfeld, Horst Schultze, Hans Kunze, Arno Nebelung.
Mitte der 1960er-Jahre hattest Du großen Anteil am Aufstieg der Nordhäuser von der Bezirksliga in die DDR-Liga. Oft war Dein Name in den Spielberichten der Tagespresse zu finden. Zum Beispiel konnte man beim 3:1-Sieg über Sondershausen lesen: Vor allem König war im Mittelfeld jederzeit Herr der Lage. Oder nehmen wir das Spiel gegen Sollstedt, in dem Du Dich gleich zweimal kurz hintereinander auszeichnen konntest, als Dein scharfer Schuss zum umjubelten 1:0 im Netz einschlug und Du wenig später den sicheren Ausgleich verhindert und den Ball mit letztem Einsatz von der eigenen Torlinie befördert hast.
Überhaupt war Deine enorme Schussstärke gefürchtet, so auch beim 5:3-Erfolg gegen Gispersleben. In der Zeitung stand: Sehenswert der 30-m-Schuss von König, der zum 2:2-Ausgleich führte. Beim 2:1-Auswärtssieg in Erfurt lautete die große Titelzeile: Königs Bombe schlug ein. Gemeint war Dein Treffer aus 35 Metern, den ich noch genau vor Augen habe. Wehmütig hofft man heutzutage manchmal, dass doch ein aktueller Wackerakteur sich ein Herz fasst und aus dieser Entfernung abdrückt.
Bevor Du nach der Saison 1967/68 Abschied von der ersten Mannschaft genommen hattest, standen weitere bekannte Nordhäuser Fußballgrößen in diesen Jahren neben Dir. Erinnert sei beispielgebend nur an Hans-Joachim Dufen, Heinz Kriesche, Ottokar Eisfeld, Udo Hoffmann, Eckhard Heine, Manfred Weiß, Hans-Günter Spielmann, Hans Metze, Rainer Grafe, Eberhard Martens, Horst Dölle, Eduard Kurzawa, Peter Bothe, Franz Kiel und viele andere.
Später hast Du noch in der zweiten Mannschaft und bei den Alten Herren gespielt und warst immer bereit einzuspringen, wenn Du gebraucht wurdest. Auch als Kassenprüfer stelltest Du Dich jahrelang für Wacker zur Verfügung. Noch immer findest Du den Weg zum Training der Oldies oder auf die Zuschauerränge. Bleibe es Dir noch lange vergönnt.
Lieber Horst, wir danken Dir für Deine jahrzehntelange Mitgliedschaft und Einsatzbereitschaft.
Präsidium des FSV Wacker 90 Nordhausen & Klaus Verkouter








