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Fr, 09:46 Uhr
29.08.2008

Verteidigung in Hainrode

Die Hainleite ist eher eine beschauliche Region. In Hainrode setzt man seit Jahren auf den Tourismus. Die Beharrlichkeit der Hainröder scheint sich auszuzahlen, blickt man auf die Übernachtungen. Doch selbst der Status „Staatlich anerkannter Erholungsort“ ist nicht von Dauer...


Am 10. September bekommt Bürgermeister Ernst Rilk Besuch. Ein so genannter Landesfachausschuss für Kur- und Bäderwesen wird die Gemeinde besuchen. Und da für den Tourismus in Thüringen das Wirtschaftsministerium den „Hut“ auf hat, werden sich natürlich auch Ministerielle in die Haileite begeben.

Deren Besuch hat ein Ziel – nach zehn Jahren muss das Prädikat „Erholungsort“ überprüft werden. Ernst Rilk ist eigentlich nicht bange, schließlich wurden mit der Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm vor sechs Jahren einige Projekte in Angriff genommen und durchgezogen, die ohne die Runderneuerungsgelder nicht oder nicht so schnell möglich gewesen wären: Grundhafter Ausbau der Mühlengasse und der Dorfstraße, die Erdverkabelung der Energienetze oder die neue Straßenbeleuchtung. Neben den kommunalen Projekten haben auch die Einwohner zur Verschönerung ihres Ortes beigetragen. Und: Die geplanten Windräder stehen noch nicht.

Die Gemeinde Hainrode hatte 1989 erstmals den Titel „Erholungsort“ erhalten. Nach der Wende wurde dem Ort dann zum zweiten Mal das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen.
Autor: nnz

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