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Do, 11:58 Uhr
28.08.2008

Unbefriedigende Aussagen

Zu den Auskünften auf dem Nordhäuser Wirtschaftsforum hat sich der Lokalpolitiker Andreas Wieninger (SPD) Gedanken gemacht und der nnz übermittelt.

Als Menschen und Wirtschaft 2. Klasse und Region 2. Wahl müssten sich die Menschen, die Wirtschaft und die Region in und um Nordhausen und Sondershausen nach den getroffenen Aussagen auf dem Nordhäuser Wirtschaftsforum fühlen, meint Andreas Wieninger (SPD).

Als erfreulich bezeichnete er die Aussage, dass im Jahr 2009 das geplante Industriegebiet Goldene Aue komplett erschlossen sein soll. "Wir alle haben lange dafür gearbeitet", führt er aus.

Unverständlich und für alle inakzeptabel seien aber die getroffenen Aussagen zur B4. Es sei beschämend zu sehen, wie das fleißige Arbeiten für mehr Wirtschaftsansiedlungen an den Standorten, für mehr Arbeitsplätze in der Region und für ein Klima der Zufriedenheit und Zuversicht durch derart unzulängliche Verkehrsverbindungen erschwert wird. Der momentane Status quo entspreche den Anforderungen nicht und sei ungenügend.

Mit der Fertigstellung der A 38 werde mehr Verkehr durch die Region rollen und der Standort Nordthüringen weiter aufgewertet. Ein entsprechender Anschluss der Region um Sondershausen an die A 38 ist ebenso unumgänglich wie in der Gegenrichtung der Anschluss an Erfurt.

Der Stadtrat der Stadt Nordhausen hatte einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion zum vierspurigen Ausbau zwischen Sondershausen und der Anschlussstelle A38 Sundhausen beschlossen. Die von einigen Mitgliedern des Stadtrates geäußerte Auffassung, es könne doch zu weiteren Verzögerungen bis zum Baubeginn Sundhäuser Berge und weiter kommen, kann Wieninger nicht nachvollziehen.

Die auf dem Wirtschaftsforum gemachten Aussagen lassen genügend Spielraum um vierspurig zu planen. Es sei eine Frage des Erkennens der Notwendigkeit und des Willens. Dass es auch anders gehe, zeige der Fortgang des Aus- und Umbaus der B 247. Wenn alle an einem Strang und dann noch in die gleiche Richtung zögen, ist es möglich, Verkehrsverbindungen für die Zukunft (zum Teil auch vierspurig) zu errichten.

Die Menschen und die Wirtschaft hier wollen nicht besser gestellt sein als in anderen Regionen, sie erwarten aber - und das mit Recht - dass sie gleich behandelt werden. Dies erfordert gemeinsames Handeln, betont Wieninger abschließend.
Autor: nnz

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