Mi, 08:03 Uhr
27.08.2008
Mit 108 noch gut auf Achse
Haben Sie es gewußt? In Nordhausen gibt es einen Förderverein für die Straßenbahn. Dessen Mitglieder lieben nicht nur "ihre Elektrische", sie feiern Geburtstag oder steuern die Straßenbahn auch schon mal selbst. Jürgen Wiethoff berichtet in der nnz über solch ein Ereignis....
Zeittafel (Foto: Wiethoff)
Fahr doch lieber mit der Elektrischen., sagte meine Tante, wenn sie mich bei schlechtem Wetter zu Besorgungen in die Unterstadt schicken wollte. Meist hatte sie auch den Fünfziger extra schon zur Belohnung bereitgelegt, damit es auch noch für 4 Privatfahrten des Neffen reichte. Tantchen wäre dieses Jahr 116 geworden und die Verwandtschaft hätte ihr das gegönnt. Sie hätte dann über die Geburtstunde der von ihr geliebten Straßenbahn berichten können...
So bleiben wohl nur noch Berichte in Schriftform und die Tatsache, dass Totgesagte eben länger leben. Wie oft man auch schon den Straßenbahnen das jähe Ende voraussagte – es hat zum Glück nur wenige Städte betroffen.
In Nordhausen hat sich auch nach 1990 die Bahn kontinuierlich weiterentwickelt. So konnte nun schon ihr 108. Geburtstag gefeiert werden (Bild , Geschichte der Nordhäuser Straßenbahn in übersichtlicher Kurzform) und bei der eisernen Gesundheit der neuen Fahrzeuge wie der liebevoll restaurierten alten und uralten Wagen wird wohl noch manches Jahr dazu kommen.
Für den Förderverein Straßenbahnfreunde Nordhausen e.V. (www.strassenbahnfreunde-nordhausen.de) war der Geburtstag Anlass für eine besondere Monatsversammlung. Vereinsvorsitzender Manfred Schramm (Bild 2, Mitte) hatte in Wagen 59 eingeladen, setzte sich selbst auf den Fahrersitz und steuerte gewohnt gekonnt seine Mitglieder durch die Stadt . Dabei gab´s nicht nur das eine oder andere Bier sondern auch angeregte Diskussionen der Mitglieder und Gäste über die Geschichte der Nordhäuser Straßenbahn und zukünftige Vorhaben des Vereins.
Jürgen Wiethoff
Autor: nnz
Zeittafel (Foto: Wiethoff)
Fahr doch lieber mit der Elektrischen., sagte meine Tante, wenn sie mich bei schlechtem Wetter zu Besorgungen in die Unterstadt schicken wollte. Meist hatte sie auch den Fünfziger extra schon zur Belohnung bereitgelegt, damit es auch noch für 4 Privatfahrten des Neffen reichte. Tantchen wäre dieses Jahr 116 geworden und die Verwandtschaft hätte ihr das gegönnt. Sie hätte dann über die Geburtstunde der von ihr geliebten Straßenbahn berichten können...So bleiben wohl nur noch Berichte in Schriftform und die Tatsache, dass Totgesagte eben länger leben. Wie oft man auch schon den Straßenbahnen das jähe Ende voraussagte – es hat zum Glück nur wenige Städte betroffen.
In Nordhausen hat sich auch nach 1990 die Bahn kontinuierlich weiterentwickelt. So konnte nun schon ihr 108. Geburtstag gefeiert werden (Bild , Geschichte der Nordhäuser Straßenbahn in übersichtlicher Kurzform) und bei der eisernen Gesundheit der neuen Fahrzeuge wie der liebevoll restaurierten alten und uralten Wagen wird wohl noch manches Jahr dazu kommen.
Für den Förderverein Straßenbahnfreunde Nordhausen e.V. (www.strassenbahnfreunde-nordhausen.de) war der Geburtstag Anlass für eine besondere Monatsversammlung. Vereinsvorsitzender Manfred Schramm (Bild 2, Mitte) hatte in Wagen 59 eingeladen, setzte sich selbst auf den Fahrersitz und steuerte gewohnt gekonnt seine Mitglieder durch die Stadt . Dabei gab´s nicht nur das eine oder andere Bier sondern auch angeregte Diskussionen der Mitglieder und Gäste über die Geschichte der Nordhäuser Straßenbahn und zukünftige Vorhaben des Vereins.
Jürgen Wiethoff





