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Di, 12:22 Uhr
26.08.2008

Gute Noten für Thüringen


Der heute veröffentlichte Bildungsmonitor 2008 bescheinigt Thüringen im Länder-Ranking erneut einen hervorragenden dritten Platz. Den Freistaat trennen zudem nur 0,1 Punkte vom zweitplatzierten Baden-Württemberg. Im Vergleich zum Vorjahr hat Thüringen in den bewerteten Handlungsfeldern insgesamt 4,6 Punkte zugelegt.

Damit gehört der Freistaat zu den fünf Bundesländern, die den höchsten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnen können. Seit 2004 verbesserte sich der Freistaat um 20 Punkte. Außer Sachsen-Anhalt schaffte dies kein anderes Bundesland. Zusammen mit Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern bildet Thüringen erneut das Führungsquartett im Bildungsmonitor 2008. Gravierende Schwächen bestünden im Freistaat in keinem Handlungsfeld, so die Autoren der Studie.

Laut Studie zeichne sich Thüringen durch eine überdurchschnittlich hohe Schulqualität und durch die Vermeidung von Bildungsarmut aus. Überdurchschnittlich viele Nachwuchskräfte bilde das Land auch in mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereichen aus.

Damit leiste es einen überproportionalen Beitrag zur Sicherung und Steigerung der technologischen Leistungsfähigkeit. Die Hochschulen im Freistaat könnten daher als Nachwuchsschmieden für Ingenieure angesehen werden.

Dazu erklärt Kultusminister Bernward Müller (CDU): „Seit 18 Jahren steht Thüringen für eine vernünftige und zukunftsweisende Bildungspolitik mit Augenmaß. Die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems wird vom Bildungsmonitor 2008 erneut bestätigt. Mit den höchsten Bildungsausgaben, der besten Schüler-Lehrer-Relation und einer herausragenden Förderinfrastruktur mit optimalen Ganztagsangeboten baut der Freistaat seine Spitzenposition in Deutschland weiter aus. Thüringen ist Bildungsland auf höchstem Niveau.“

Besonders groß seien die Zuwächse laut Studie in den Handlungsfeldern Zeiteffizienz (+27,3) und MINT (Ausbildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik; +8,0). Erreicht worden seien die Fortschritte im Bildungssystem durch Prioritätensetzung bei den Bildungsausgaben und bei den Betreuungsbedingungen an den Bildungseinrichtungen. So behaupte der Freistaat mit 4.800 Euro pro Schüler an Grundschulen (Bundesdurchschnitt 4.000 Euro) seine Spitzenposition unter allen Ländern bei den Bildungsausgaben. Auf dem 1. Platz landet Thüringen auch bei den Betreuungsbedingungen. Vor allem in der Sekundarstufe I sei die Schüler-Lehrer-Relation mit Abstand die beste. So kämen beispielsweise am Gymnasium in den Klassenstufen 5 bis 10 13,5 Schüler auf einen Lehrer (Bundesdurchschnitt 17,8 Schüler).

Auch in den Grundschulen gäbe es in Thüringen die kleinsten Klassen im Bundesvergleich. Ausgezeichnet sei auch die Förderinfrastruktur. Mit 30,1 und 84,5 Prozent war das Ganztagsangebot für Kinder zwischen null und drei sowie zwischen drei und sechs Jahren 2006 das höchste in Deutschland (Bundesdurchschnitt 6,5 bzw. 24,2 Prozent). Bundesweit Spitze sei auch das Ganztagsangebot an den Grundschulen. Rund 63 Prozent aller Grundschüler würden eine öffentliche Ganztagsschule besuchen (Bundesdurchschnitt 12,2 Prozent).

Die Bildungsstudie wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellt. Bewertet wurden mehr als 100 Indikatoren. Weitere Informationen sind im Internet unter www.insm-bildungsmonitor.de zu finden.
Autor: nnz

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